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Portaltage 2026 bringen uns 75 kraftvolle Energietage, die unser spirituelles Wachstum beschleunigen und tiefe Transformation ermöglichen. Besonders bemerkenswert: Drei intensive Phasen mit jeweils 10 Portaltagen am Stück erwarten uns im kommenden Jahr.

Das Jahr 2026 beschenkt uns mit kraftvollen Portaltag-Energien, die uns in unserer spirituellen Entwicklung tragen und transformieren können. Besonders bemerkenswert: Im kommenden Jahr erwarten uns drei intensive Phasen mit jeweils 10 Portaltagen am Stück, wahre Energietunnel, die uns tief in unseren inneren Prozess führen.

Portaltage verstehen: Wenn Zeit zur Schwingung wird

Für mich sind Portaltage zu einem unverzichtbaren Kompass in meinem Leben geworden. Sie zeigen mir, wann die kosmischen Winde meinen Weg unterstützen  und wann es weise ist, innezuhalten und zu lauschen.

Während ich früher gegen die Energie mancher Tage ankämpfte und mich fragte, warum bestimmte Vorhaben einfach nicht gelingen wollten, lebe ich heute im bewussten Einklang mit diesen Zeitqualitäten. Das Ergebnis? Mehr Leichtigkeit, tiefere Einsichten und eine Energie, die mich durch den Tag trägt, statt zu erschöpfen.

Die Wissenschaft hinter dem Spüren

Viele meiner Leserinnen erzählen mir von körperlichen Reaktionen an Portaltagen, ohne zu wissen, woher diese kommen:

  • Ungewöhnliche Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Kopfschmerzen oder ein Druckgefühl
  • Emotionale Intensität und erhöhte Sensibilität
  • Außergewöhnlich lebendige Träume
  • Schwindelgefühle oder innere Unruhe
  • Ein Gefühl der „Entrücktheit“ aus dem Alltag

Diese Empfindungen sind keine Einbildung! An Portaltagen schwingt die Energie in einer höheren Frequenz. Der Zugang zu unserem Seelenwissen öffnet sich leichter, und gleichzeitig können alte, noch nicht integrierte Themen an die Oberfläche steigen.

Die Wurzeln: Weisheit aus alter Zeit

Portaltage entstammen dem Tzolkin, dem heiligen Ritualkalender der Maya-Kultur. Dieser 260-Tage-Zyklus ist ein komplexes System aus Zahlen und kosmischen Siegeln, das die Maya für ihre Zeremonien und spirituellen Praktiken nutzten.

In der modernen spirituellen Praxis arbeiten wir mit dem Dreamspell-Kalender von José Argüelles, einer zeitgenössischen Interpretation dieses uralten Wissens. Diese Portaltage wirken wie Aktivierungspunkte in unserem energetischen System und korrespondieren mit unserer feinstofflichen DNA.

Sie erinnern uns daran: Wir sind gleichzeitig Himmel und Erde, Seele und Mensch, Ewigkeit und Moment.

Meine tägliche Praxis mit Portaltag-Energien

Morgendliche Einstimmung

Noch vor allem anderen setze ich mich für 10-15 Minuten in Stille hin. Ich atme bewusst, spüre in meinen Körper hinein und öffne mich für die Schwingung des Tages.

Diese morgendliche Ausrichtung verändert alles. Ich begegne den Ereignissen des Tages nicht mehr als überraschte Beobachterin, sondern als bewusste Mitgestalterin, die weiß: Diese Energie dient meinem höchsten Wohl.

Das Abend-Ritual der Integration

Bevor ich schlafen gehe, nehme ich mir Zeit für die Reflexion. Ich lasse den Tag Revue passieren, nicht mit dem kritischen Verstand, sondern aus der Perspektive meiner Seele:

  • Welche Begegnungen trugen eine Botschaft?
  • Welche Emotionen wollten gefühlt und angenommen werden?
  • Was hat sich heute in mir bewegt oder gelöst?

In dieser bewussten Nachschau geschieht Integration auf ganz natürliche Weise. Transformation wird zu einem sanften, fließenden Prozess.

Portaltage bewusst nutzen: Deine Möglichkeiten

Diese Tage eignen sich besonders für:

Spirituelle Vertiefung

  • Meditation und Kontemplation (nutze gerne meine geführte Portaltag-Meditation aus der Cosmic Yin App)
  • Seelendialoge und innere Zwiesprache
  • Orakelarbeit und Kartenlegen
  • Verbindung mit deinen geistigen Begleitern

Energetische Arbeit

  • Rituale und Zeremonien
  • Reinigungsarbeit auf allen Ebenen
  • Heilsitzungen und Behandlungen
  • Manifestationsarbeit und Vision Boards

Kreatives Schaffen

  • Channelings und intuitives Schreiben
  • Künstlerischer Ausdruck
  • Entwicklung neuer Projekte
  • Empfang von Eingebungen und Ideen

Gemeinschaft und Lehre

  • Workshops und Seminare
  • Gruppenenergien und Circles
  • Coaching-Sessions
  • Initiationen und Übergänge

Die Portaltag-Energie wirkt wie ein Verstärker. Was auch immer du in diese Zeit hineingibst, wird potenziert zurückkommen.

Meine Aromaöl-Empfehlungen für 2026

Als langjährige Nutzerin ätherischer Öle habe ich meine persönlichen Favoriten für die Portaltag-Arbeit gefunden. Diese kraftvollen Pflanzenessenzen unterstützen dich dabei, dich auf die hohe Schwingung einzustimmen:

Frankincense (Weihrauch): Öffnet das Kronenchakra und verbindet dich mit deiner spirituellen Essenz. Ideal für die Wahrheitsfindung.

Clary Sage (Muskatellersalbei): Klärt den Geist und schenkt Vision. Wunderbar, wenn du Klarheit in verwirrenden Situationen suchst.

Black Pepper (Schwarzer Pfeffer): Erdet dich in deiner Authentizität und hilft dir, dich mit deinem wahren Selbst zu verbinden.

Cypress (Zypresse): Lehrt dich das Loslassen und unterstützt dich dabei, dich dem Lebensfluss hinzugeben.

Geranium (Geranienöl): Stärkt das Urvertrauen und öffnet das Herzchakra für bedingungslose Selbstliebe.

Wie du die Öle anwendest: Gib 3-5 Tropfen in deinen Diffuser oder verreibe einen Tropfen zwischen deinen Handflächen, atme tief ein und fächle die Essenz in deine Aura.

Meine Lieblingsmischung für intensive Portaltage: 3 Tropfen Frankincense, 2 Tropfen Clary Sage, 1 Tropfen Cypress – diese Kombination öffnet, klärt und erdet gleichzeitig.

Portaltage 2026: Dein vollständiger Jahreskalender

Die Portaltage 2026 sind ein besonders intensives Portaltag-Jahr mit insgesamt 75 Portaltagen. Zum Vergleich: 2025 brachte uns „nur“ 67 Portaltage.

Trage dir diese kraftvollen Tage bereits jetzt in deinen Kalender ein und plane bewusst Zeit für dich selbst:

Januar 2026

17. / 21. / 28. / 29.

Februar 2026

5. / 11. / 16. / 19. / 24.

März 2026

4. / 7. / 12. / 15. / 25. – 31. (7 Tage am Stück!)

April 2026

1. – 3. (Fortsetzung des März-Energietunnels = insgesamt 10 Tage)

Mai 2026

4. – 13. (10 intensive Tage!) / 23. / 26. / 31.

Juni 2026

3. / 11. / 16. / 19. / 24. / 30.

Juli 2026

7. / 8. / 15. / 19.

August 2026

5. / 7. / 26. / 27.

September 2026

15. / 17.

Oktober 2026

4. / 8. / 15. / 16. / 23. / 24. / 31.

November 2026

1./ 8. / 15. / 22. / 29.

Dezember 2026

2. – 11. (10 kraftvolle Tage zum Jahresende!) / 20. / 27.

Die drei Energietunnel 2026: Besondere Beachtung

Die Portaltage 2026 schenken uns drei außergewöhnliche Phasen mit jeweils 10 Portaltagen am Stück:

Ende März/Anfang April (25.03. – 03.04.) Der Frühjahrs-Energietunnel begleitet uns durch den Übergang in die helle Jahreszeit. Perfekt für Neuanfänge und das Pflanzen neuer Samen für deine Visionen.

Anfang Mai (04.05. – 13.05.) Mitten im Wonnemonat erwartet uns dieser kraftvolle Transformationszyklus. Die Natur explodiert, und auch in uns möchte sich Leben entfalten und zeigen.

Anfang Dezember (02.12. -11.12.) Kurz vor den Rauhnächten öffnet sich dieser Energietunnel als eine wunderbare Vorbereitung auf die heiligste Zeit des Jahres. Nutze diese Tage für tiefe Innenschau und Jahresrückblick.

Wichtig für diese intensiven Phasen: Plane dir bewusst mehr Ruhephasen ein. Diese 10-Tage-Zyklen können emotional und körperlich fordernd sein. Sei besonders sanft mit dir selbst und erwarte nicht, dass alles „normal“ funktioniert.

Wenn sich Energien überlagern: Portaltage meets Schwendtage

Eine Frage, die mir oft gestellt wird: Was ist, wenn Portaltage und Schwendtage zusammenfallen?

Die Antwort ist einfach: Beide Energiequalitäten können parallel wirken, ohne sich zu stören. Sie schwingen auf unterschiedlichen Frequenzen und berühren verschiedene Ebenen unseres Seins.

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus nutze ich:

Schwendtage nutze ich aktiv und gestaltend, um Projekte abzurunden, den „missing link“ zu finden oder Dinge „rund werden zu lassen“.

Portaltage erlebe ich eher empfangend und öffnend, um mich von transformierenden Energien durchströmen zu lassen und neue Einsichten zu empfangen.

An Tagen, wo beides zusammenkommt, schaue ich intuitiv, welche Qualität mich mehr ruft. Meist zeigt sich das von selbst.

Dein achtsamer Weg durch 2026

Die Portaltage 2026 sind Geschenke des Universums, Zeitfenster, in denen Transformation leichter geschieht und Heilung tiefer wirkt. Sie laden dich ein:

  • Deiner Intuition zu vertrauen und ihr zu folgen
  • Alte Muster zu erkennen und liebevoll loszulassen
  • Dich mit deiner Seelenessenz zu verbinden
  • Im Fluss des Lebens zu sein statt dagegen anzukämpfen

Meine Empfehlung für die Portaltage 2026: Führe ein Portaltag-Journal. Notiere dir, wie du dich an diesen Tagen fühlst, welche Träume kommen, welche Erkenntnisse sich zeigen. Nach einigen Monaten wirst du Muster erkennen und immer besser verstehen, wie diese Energien speziell bei dir wirken.

Jeder Mensch ist einzigartig in seiner Wahrnehmung dieser Zeitqualitäten. Höre auf deine innere Weisheit. Sie weiß, was du brauchst.

Die 75 Portaltage 2026 sind kostbare Perlen, aufgereiht im Perlenkettenkette des Jahres. Nutze diese Portaltage 2026 bewusst für dein spirituelles Wachstum, deine Transformation und deine Verbindung mit dem Göttlichen in dir.

Ich wünsche dir ein kraftvolles, erkenntnisreiches Jahr mit den Portaltagen 2026 voller magischer Momente!

Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu, und überall hörst du von den Rauhnächten 2025. Die Rauhnächte vom 21. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 stehen vor der Tür.

Vielleicht denkst du gerade:

  • „Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“ oder
  • „Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“ oder einfach
  • „Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt, dass ich heuer nichts mache.“

Ich verstehe diese Gedanken. Wirklich. Und trotzdem möchte ich dir heute erklären, warum genau diese Haltung bedeutet, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Und warum die Rauhnächte 2025/26 vom 21. Dezember bis 6. Januar etwas ganz anderes sein können als das, was du vielleicht befürchtest oder (noch) ablehnst.

Was sind die Rauhnächte eigentlich?

Die Rauhnächte, auch Raunächte oder Zwölfnächte genannt, sind die zwölf Nächte zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dem 6. Januar (Dreikönigstag). Diese Zeit gilt seit Jahrhunderten als besondere Schwellenzeit, in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind.

In der keltischen und germanischen Tradition wurden diese Nächte als heilig betrachtet. Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser Zeit die Gesetze der normalen Welt außer Kraft gesetzt sind. Es ist eine Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Meine Tiroler Großmutter hat mir diese Tradition weitergegeben. Nicht als esoterischen Trend, sondern als gelebte Praxis und als Raum zum Innehalten genauso wie als Möglichkeit, das vergangene Jahr zu reflektieren und einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen.

Die typischen Widerstände gegen die Rauhnächte 2025/26

In den letzten Wochen vor den Rauhnächten höre ich immer wieder dieselben Sätze von Frauen, die eigentlich spüren, dass diese Zeit etwas für sie wäre:

„Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“
Versteh ich total. Vielleicht hattest du dir zu viel vorgenommen? Vielleicht hattest du eine dieser Anleitungen mit 27 Ritualen pro Tag und hast dich überfordert gefühlt? Das Ding ist: Nicht-Durchhalten bedeutet nicht Versagen. Es bedeutet, dass der Rahmen nicht gepasst hat. Nicht, dass DU nicht gepasst hast. Die Rauhnächte 2025 sind keine Prüfung. Es gibt kein Bestehen oder Durchfallen. Es gibt nur dein persönliches Tempo und deine Art, diese Zeit zu gestalten. Die Rauhnächte 2025/26 geben dir eine Chance es anders zu machen.

„Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“
Oh ja, der Rauhnächte-Hype. Überall goldene Sterne, Räucherwerk-Werbung und das Versprechen der totalen Transformation in zwölf Tagen. Ich verstehe, wenn dir das zu viel wird. Mir geht es nämlich genauso. Aber mal ehrlich: Seit wann lässt du dir von Marketing-Lärm etwas kaputtmachen, das eigentlich ur-alt und ur-kraftvoll ist? Die Rauhnächte 2025 gehören nicht Instagram. Sie gehören dir. Lass dir die echten Rauhnächte 2025 nicht von oberflächlichen Angeboten vermiesen.

„Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt“
Genau deshalb BRAUCHST du die Rauhnächte 2025 vielleicht mehr denn je. Nicht als weiteres To-Do auf deiner bereits übervollen Liste. Sondern als Erlaubnis, endlich mal anzuhalten. Als Raum zwischen den Jahren, wo niemand von dir erwartet, dass du funktionierst. Wo du einfach sein darfst.

„Ich weiß gar nicht, wie das geht“
Perfekt. Dann bist du genau richtig. Die Rauhnächte sind keine Prüfung, die man bestehen muss. Es gibt kein Falsch. Nur dein persönliches Tempo.Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst kein spezielles Equipment. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.

„Ich hab keine Zeit für sowas“
Zeit haben wir nie. Zeit nehmen wir uns. Und manchmal braucht es nur 10 Minuten am Abend. Nicht mehr.
Aber diese 10 Minuten nur für dich. Ohne Handy. Ohne Ablenkung. Einfach du mit dir selbst und dieser besonderen Zeit.

Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Und jetzt mal ehrlich: Was bringt dir dieses „Ich mach heuer nichts“?
Wem nützt das, außer der Stimme in dir, die ohnehin schon zu oft sagt, dass du nicht genug bist, nicht durchhältst, es nicht richtig machst?
Das ist doch genau das: Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Da ist diese uralte Tradition. Diese magische Zeit zwischen den Jahren, wo die Schleier dünn sind. Wo du wirklich hinspüren kannst: Was will gehen? Was darf kommen? Wo stehe ich gerade?
Und weil irgendwas letztes Jahr nicht geklappt hat, weil dir der Rummel zu viel wird, weil du erschöpft bist, sagst du einfach: Nichts. Ich mach nichts.
Das ist, als würdest du auf eine Einladung zu einem wunderschönen Fest verzichten, weil die Anfahrt umständlich ist.

Die Rauhnächte brauchen keinen Perfektionismus, müssen nicht Instagram-würdig sein. Aber sie können dir etwas geben, das du nirgendwo sonst bekommst in diesem durchgetakteten Jahr: Zeit mit dir selbst. Raum zum Atmen. Erlaubnis, hinzuspüren und für dich dazu sein statt immer nur zu funktionieren und für andere die Erwartungen zu erfüllen.

Was die Rauhnächte 2025 NICHT sind

Bevor ich dir sage, was die Rauhnächte wirklich sind, lass uns aufräumen mit dem, was sie NICHT sind.
In den letzten Jahren ist ein regelrechter Markt rund um die Rauhnächte entstanden. Und vieles davon hat mit dem ursprünglichen Wesen dieser Zeit nichts zu tun.

Vision Boards in den Rauhnächten?
Vision Boards sind toll. Wirklich. Aber die kannst du das ganze Jahr über machen. Wenn frühestens ab  Januar oder dann im Mai, im September oder sonst irgendwann im Jahr.
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du bunte Bilder aufklebst und dir überlegst, welches Auto du nächstes Jahr fahren willst. Die Rauhnächte 2025/26 sind keine Workshop-Woche, sondern eine Zeit des Seins.

Die Rauhnächte fragen tiefer:

  • Was will wirklich durch dich gelebt werden?
  • Was ist essentiell? Was darf sterben, damit Neues geboren werden kann?

Manifestations-Techniken?
Manifestations-Techniken funktionieren an jedem Tag des Jahres. Die Rauhnächte sind keine Turbo-Wunschmaschine.
Sie sind eine Zeit des Lauschens. Des Hinhörens. Des Erspürens. Nicht des Manifestierens, sondern des Empfangens.
Da ist ein Unterschied. Ein wichtiger. In den Rauhnächten 2025 empfängst du, statt zu manifestieren.

Business-Planung für 2026?
Deine Business-Strategie für 2026 planen? Quartalsziele festlegen? KPIs definieren?
Mach das. Aber bitte nicht in den Rauhnächten.
Die Rauhnächte sind nicht dein Business-Retreat. Sie sind eine spirituelle Schwellenzeit. Eine Zeit, in der du nicht planst, sondern schaust. Nicht kontrollierst, sondern vertraust. Die Rauhnächte 2025/26 sind Seelenpause, nicht Business-Strategie.

Detox und Fasten?
Körperreinigung? Jederzeit gut. Aber die Rauhnächte sind traditionell eine Zeit des Feierns, des Essens, der Fülle zwischen den Jahren.
Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit nicht gefastet. Sie haben sich versammelt, gegessen, Geschichten erzählt.
Die Rauhnächte sind keine Detox-Zeit. Sie sind eine Zeit des Nährens, nicht nur des Körpers, auch der Seele.

Social Media Challenges?
„12 Tage, 12 Affirmationen“ oder ähnliche Challenges mögen gut gemeint sein. Aber brauchst du dafür wirklich die Rauhnächte?
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du jeden Tag ein schönes Zitat postest. Sie sind eine Zeit der Stille, der Innerlichkeit, des Rückzugs und nicht der Performance und Darstellung.

Die echte Zeitqualität der Rauhnächte

Verstehst du, was ich meine?
All diese Dinge haben ihre Zeit und ihren Platz. Aber die Rauhnächte sind etwas anderes.
Die Rauhnächte sind eine Schwellenzeit. Eine Zeit zwischen den Welten. Eine Zeit, in der die Schleier dünn sind. Wo das Alte noch nachwirkt und das Neue sich ankündigt. Wo du nicht tust, sondern bist.
Es ist die Qualität der Pause und des Übergangs  als eine Zeit des Nichts-Müssens.
Du stehst nicht VOR dem neuen Jahr mit deiner To-Do-Liste. Du stehst IN dieser besonderen Zeit,  zwischen den Jahren. In einem Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt.

Was die Rauhnächte wirklich fragen

Die Rauhnächte fragen dich nicht: „Was willst du erreichen?“
Sie fragen: „Wer bist du, wenn du nichts erreichen musst? Was zeigt sich, wenn du einfach nur da bist? Was flüstert dir deine Seele, wenn du ihr endlich zuhörst?“
Das ist keine Technik. Das ist keine Methode. Das ist Hingabe an eine Zeit, die größer ist als du.

Die spirituelle Dimension

In vielen spirituellen Traditionen weltweit gibt es ähnliche Konzepte von Schwellenzeiten. Die schottische Tradition kennt die „Daft Days“, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der normale Regeln außer Kraft gesetzt waren.
In der keltischen Tradition war Samhain (31. Oktober bis 1. November) eine ähnliche Schwellenzeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig wurden.

Was die Rauhnächte 2025/26 mit diesen alten Traditionen gemeinsam haben: Es sind Zeiten des Innehaltens. Zeiten, in denen wir uns von unserem normalen Alltag zurückziehen und einen tieferen Blick auf unser Leben werfen können.

Wie du die Rauhnächte 2025/26 gestalten kannst

Die Rauhnächte 2025/26 beginnen als Rauhnachts-Zeit am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag.

Ohne Überforderung

Du musst nicht jeden Tag stundenlange Rituale durchführen. Du musst nicht räuchern, wenn dir das fremd ist. Du musst keine Tarotkarten legen, wenn das nicht dein Ding ist.

Was du brauchst:
• Einen ruhigen Moment am Tag, nur für dich
• Ein Notizbuch oder Journal
• Die Bereitschaft, hinzuschauen

Das wars. Mehr brauchst du nicht. Die Rauhnächte 2025/26 passen sich dir an, nicht umgekehrt.

In deinem Tempo
Manche Tage wirst du mehr Zeit haben. An anderen Tagen vielleicht nur fünf Minuten. Beides ist okay.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Mit Begleitung
Wenn du magst, musst du das nicht alleine machen. Eine gute Begleitung durch die Rauhnächte kann dir helfen:
• Struktur zu finden ohne Überforderung
• Die richtige Tiefe zu finden ohne Überwältigung
• Dran zu bleiben ohne Druck

Meine Rauhnächte-Begleitung habe ich genau so gestaltet, dass sie dieser ursprünglichen Qualität gerecht wird. Jeden Tag bekommst du einen Audio-Impuls von mir in der App. Keine stundenlangen Rituale, sondern das, was wirklich trägt.
Kein Lärm, sondern echte Substanz. Die Weisheit, die ich von meiner Großmutter gelernt habe, verbunden mit dem, was ich in über 20 Jahren Begleitung von Frauen durch die Rauhnächte erfahren habe.

Die Rauhnächte als Chance

Die Rauhnächte kommen. Ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur: Gehst du bewusst durch diese Zeit oder lässt du sie einfach vorbeiziehen?
Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles durchhalten. Du musst nur Ja sagen. Zu dir. Zu dieser besonderen Zeit.

Was du gewinnen kannst

Wenn du dich auf die Rauhnächte 2025/26 einlässt, kannst du:
• Klarheit gewinnen über das vergangene Jahr
• Loslassen, was nicht mehr zu dir gehört
• Einen Blick auf das kommende Jahr werfen
• Dich selbst besser kennenlernen
• Zur Ruhe kommen nach einem turbulenten Jahr
• Kraft tanken für das Neue

Was du verlierst, wenn du nichts machst
Wenn du die Rauhnächte 2025 einfach vorbeiziehen lässt, verlierst du:
• Eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion
• Die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen vom Alten
• Die Chance, das Neue zu begrüßen
• Einen Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt

Rauhnächte 2025/26: Deine Entscheidung

Die Rauhnächte 2025 sind eine Einladung. An dich. Von einer Zeit, die größer ist als du.
Du kannst diese Einladung annehmen oder ablehnen. Beides ist okay.

Aber lass dich nicht von falschen Gründen abhalten. Nicht von der Angst zu versagen. Nicht vom Marketing-Lärm. Nicht von der Erschöpfung, die eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass du diese Pause BRAUCHST.

Die Rauhnächte sind für dich. Mit deinem Chaos. Mit deiner Erschöpfung. Mit deinen Zweifeln. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur da sein.

Und wenn du dabei eine Begleitung möchtest, die versteht, dass du ein echtes Leben hast mit echten Herausforderungen, dann schau dir meine Rauhnächte-Begleitung an.

Es sind nicht alle Tage wie alle Tage. Jeder Tag ist individuell und hat seine ganz eigene Bedeutung. Manche als Festtage, manche als Namenstage, manche als Energietage. Viele davon knüpfen sich an die Natur, an die Jahreszeiten, Sonne, Mond oder Planeten.

Viele Tage kannten die Menschen schon in „alten Zeiten“, ehrten und feierten sie. Die Kirche hat sich dies im Rahmen der Christianisierung zu Nutze gemacht. Für mich sind die biblischen Erzählungen Bilder, hinter die es zu sehen gilt um das zeitgemäße Bild hinter dem Bild zu erkennen und es mit dem alltäglichen, individuellen Leben zu verknüpfen.

Der Heilige Nikolaus | Geschichte und Legenden

Der 6. Dezember ist der Namenstag des heiligen Bischofs von Myra. Er zählt zu den populärsten Heiligen unserer Gegenwart, obwohl es zu seiner Geschichte verschiedene Legenden und nur wenig historisch belegte Tatsachen gibt. Die katholische Kirche hat 1969 durch Papst Paul VI. den Gedenktag am 6. Dezember sogar als allgemein gebotener Feiertag aus dem römischen Generalkalender gestrichen.

Nikolaus von Myra, der Bischof und Wohltäter

Dennoch wird er von den Menschen sehr verehrt. Das Fest geht auf den Todestag des Bischofs zurück, der um 300 nach Christus in Lykien, der heutigen Türkei, gelebt haben soll. Angeblich stammte er aus wohlhabendem Hause und gab nach dem Tod seiner Eltern sein Vermögen an arme Familien in seiner Nachbarschaft.

Die bekanntesten Legenden

Der Bischof von Myra hat den Ruf, vielen Menschen geholfen zu haben. Er soll drei Schwestern Geld gegeben haben, weil sie zu wenig zum Heiraten hatten. Angeblich rettete er seine Stadt durch ein Wunder aus einer Hungersnot und half Schiffen aus der Seenot. Kirchen zu seinen Ehren finden sich in fast allen See- und Binnenhafenstädten.

Auch auf der Seite der Unschuldigen findet man ihn. Die Legende erzählt, dass der heilige Bischof dem Kaiser im Traum erschien und somit die Befreiung Unschuldiger erwirkte. Eine andere Variante berichtet davon, dass er das Schwert des Henkers abwehrte.

Schutzpatron vieler Menschen

Auch als Kinderfreund wird er verehrt. Kein Wunder, dass dieser Heilige als Schutzpatron so vieler verschiedener Menschen gilt: der Kinder, der Frauen, die sich ein Kind wünschen, der Reisenden, der Seeleute und der Gefangenen. Auch viele Berufsgruppen wie Kaufleute, Banker, Apotheker, Wirte und Bauern bitten ihn um Schutz.

Die mythologischen Wurzeln des Nikolaustags

Was viele nicht wissen: Die Kläuse gehören laut Überlieferung zur Ahnenmythologie. In den Umzügen, die auf vorchristlichen Ritualen beruhen, kennt man Felljacken und Geweihe. Historiker und Ethnologen erklären, dass damit die Natur- und Ahnenwesen der Sippengemeinschaft dargestellt wurden. Sie besuchten die Nachfahren, um Glück und Segen zu bringen.

Ursprünglich wurde dieser Brauch wohl zur Zeit der Rauhnächte ausgeübt, bevor die Kirche ihn auf diesen Gedenktag am 6. Dezember legte.

Das männlich-weibliche Prinzip: Der Heilige und die Percht

In den Überlieferungen waren es zwei Gestalten, die in dieser dunklen Zeit des Winters zu den Kindern kamen, um Geschenke zu bringen: ein männlicher Wohltäter und ein Engel bzw. eine „Berta“, eine Percht, die man im Trentino als „La Berta“ kennt. Mann & Frau, Yang & Yin.

Der Gabenbringer tauchte im alpenländischen Raum erst im 10. Jahrhundert auf, die weibliche Wohltäterin gab es schon zuvor. Darüber mag sich jeder selbst seine Gedanken machen und den Einfluss der Kirche erkennen.

Das männlich-weibliche Bildnis kennt man in mehreren Geschichten: als Ziege & Bock, Hahn und Henne, sogar den Begriff „Nikolausmann & Nikolausfrau“ findet man, weil der „göttliche“ Heilige nicht auf die Ahnfrau verzichten konnte.

In Österreich gab es den Begriff „Nikolausfrau“ (oder Nikoloweibl) noch in den 1950er Jahren als ein ursprüngliches Mittwinterpaar: die Percht und der Mann, manchmal formuliert als „der Alte & die Alte“.

Wotan, Ruprecht und die germanischen Ursprünge

Auch die Geschichte von Wotan passt hier gut. Beinahe jedes christliche Fest basiert ursprünglich auf keltischer Geschichte bzw. nordisch-germanischen Göttersagen. Wotan, der germanische Göttervater (Odin), trug den Beinamen „Hruod Percht“, ruhmreicher Percht, also Ruprecht. Jacob Grimm schreibt 1835, dass „Ruprecht“ auf das mittelhochdeutsche Ruotperht bzw. althochdeutsche Hruodpercht zurückgeht. Es bedeute „Ruhmstrahlender“, und damit sei Wodan gemeint.

Je länger die Christianisierung andauerte, umso mehr verblasste die Erinnerung an den Himmelsalten Wotan. Der christliche Heilige nahm seinen Platz ein und wurde oft von „Knecht Ruprecht“ oder dem „Krampus“ begleitet.

Die spirituelle Zeitqualität des Nikolaustags

Welche Botschaft zur Zeitqualität finden wir im heutigen Tag?

Am 6. Tag dir der Nikolaus eine gute Nachricht bringen mag,
schaue zurück, erkenne den Segen,
der hinter dir liegt auf vergangenen Wegen,
bereite anderen eine Freude,
Hilfsbereitschaft ist wertvoll heute.
(Verfasser unbekannt)

Die Bedeutung des Namens

Nicos bedeutet Sieg. Laus – Lob, bzw. Laos – das Volk.

Wenn wir die Bilder, die die Legenden überliefern, hinzunehmen, dann erinnert uns dieser besondere Tag daran, dass es gilt, an das Gute im Menschen zu glauben und vielmehr, es auch zu sehen. Sich dem Licht zuzuwenden (was auch zur Adventzeit passt) und es mit der Aufmerksamkeit zu nähren.

Nikolaus als spiritueller Impuls

Reflektiert hin zu dir selbst, reiche ich dir den Impuls, bewusst zu sehen:

Was ist denn „das Gute“ in dir?
Es gilt, es durchaus einmal wertzuschätzen, an dir selbst. Sehe dich.

Wenn wir den Blick nach innen richten, dann auch nach außen. Vielleicht gerade heute hin zu „dem nächsten Menschen“ als Geschenk, weil wir „sie/ihn sehen“, das „wahre Ich“, das die Frau, der Mann in sich trägt.

Bedingungslose Liebe leben oder besser: erwartungsfrei

Wie wäre es mit einer Aufmerksamkeit, einem Wort, einem Ausdruck: „Ich sehe dich, alles von dir“ und ich bin dankbar, dass du in meinem Leben bist.

So ist dieser Gedenktag auch Träger der Energie von „bedingungsloser Liebe“. Er lehrt uns nicht nur, diese zu leben, sondern schenkt uns dieses Gefühl: „bedingungslos geliebt zu werden“.

Wobei das Wort „bedingungslos“ schon durchaus inflationär verwendet wird. Es fällt uns im Sprachgebrauch oftmals gar nicht mehr auf. Ich ersetze das Wort gerne durch „erwartungsfrei“ und reiche dir auch hier einen weiteren Impuls:

  • Erwartungsfrei – wie gelingt es dir, dies zu leben?

Oder umgekehrt ausgedrückt:

  • In welchen Bereichen deines Lebens sind es immer wieder die Erwartungen, die dich auf eine Weise unfrei machen?

Fazit: Heilige Energie für alle Tage

Für mich ist Nikolaus wahrlich heilige Energie, für alle Tage der Tage. Wenn wir seine Botschaft in unser Leben holen, dann erfahren alle Tage des Jahres jenes, was von diesem besonderen Namenstag verheißen war: Glück zu bringen.

Und wie immer gilt die Zeitqualität für alle Menschen, einerlei welchen Namen sie tragen. Doch für alle, deren Namen auf den heiligen Bischof zurückzuführen ist, ganz besonders.

Wenn du diese besondere ZeitQualität weiter für dich nutzen möchtest, findest du in meinem Rauhnachts-Angebot eine stimmige Begleitung für die Tage zwischen den Jahren.