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Die Rauhnächte neigen sich dem Ende zu. Die zwölf heiligen Nächte zwischen den Jahren, in denen der Schleier zwischen den Welten so dünn war, gehen vorüber. Doch wie geht es jetzt weiter? Was geschieht nun mit all den Visionen, Träumen und Erkenntnissen, die du in dieser magischen Zeit empfangen hast?

Nach den Rauhnächten: Der Spinnfaden kehrt zu dir zurück

Während der Rauhnächte lag der Spinnfaden deines Lebens bei den „Saligen Frauen“,  jenen weisen Schicksalsfrauen aus der alpinen Mythologie, die in den Bergen zwischen Tirol und den Alpenländern das Schicksal der Menschen weben. In ihren heiligen Händen ruhte dein Lebensfaden, wurde während der Rauhnachtszeit gesponnen, gewebt und mit neuen Möglichkeiten durchwoben.

Am Ende der Rauhnächte, wenn der letzte Glockenschlag am 6. Januar verhallt, wird dieser Faden zu einem roten Faden des Lebens  und er wird dir zurückgegeben. Jetzt liegt er wieder in deinen Händen. Die entscheidende Frage nach den Rauhnächten lautet: Was machst du daraus?

Die Percht wird vertrieben – die Zeit nach den Rauhnächten bricht an

In vielen Alpenregionen ziehen zum Ende der heilgen Nächte die Perchtenläufe durch die Dörfer. Die Percht,  jene wilde, oft furchteinflößende Gestalt aus der alpenländischen Mythologie  und ihre Gesellen werden mit Lärm, Glocken und Schellen symbolisch vertrieben. Dieser alte Brauch des Perchtenlaufs markiert den Übergang von der mystischen Zwischenzeit zurück in die Ordnung des Alltags.

Die Percht und ihre wilden Gesellen sollen zurück in die Unterwelt, zurück in jene tieferen Schichten unseres Seins, wo sie hingehören. Mit dem Vertreiben der Percht endet die Zeit zwischen den Welten.

Was bleibt nach den Rauhnächten, sind du und dein Alltag  und die zentrale Frage: Wie übersetzt du die Erkenntnisse der heiligen Nächte in dein tägliches Leben?

Von der Vision zur Manifestation: Erkenntnisse nach den Rauhnächten umsetzen

Die Rauhnächte haben dir gezeigt, was möglich ist. Du hast in die Tiefe geblickt, Themen erkannt, vielleicht Muster gesehen, die dich bisher zurückgehalten haben. Doch spirituelle Einsichten allein verändern noch nichts, denn sie wollen gelebt, umgesetzt und verwirklicht werden.

Die Zeit nach den Rauhnächten ist die Phase der Manifestation.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit:

Ziele setzen statt träumen

  • Welche der Visionen aus der Rauhnachtszeit willst du wirklich manifestieren?

Nicht alles muss sofort geschehen, aber alles braucht einen ersten Schritt. Jetzt geht es darum, konkret zu werden.

Veränderung wagen statt warten

Die Rauhnächte haben dir Impulse gegeben. Doch nur du kannst sie in Bewegung umsetzen.

  • Welche kleine Veränderung kannst du heute bereits beginnen?

Der Alltag im neuen Jahr braucht deine bewussten Entscheidungen.

Commitment zeigen statt zweifeln

Der rote Faden liegt in deinen Händen. Doch er braucht deine bewusste Entscheidung, ihm zu folgen.

  • Wo/wie sagst du JA zu dir selbst und deinem Weg, auch wenn die intensive Zeit vorüber ist?

Samenpflege: Wachstum nach den Rauhnächten begleiten

Stell dir vor, die Erkenntnisse der zwölf heiligen Nächte sind wie Samen, die in dein Bewusstsein gepflanzt wurden. Doch Samen wachsen nicht von allein –  sie brauchen Pflege, Aufmerksamkeit und die richtigen Bedingungen. Gerade während des Jahres ist diese Samenpflege entscheidend.

Erkenne deine Begrenzungen

  • Was hält dich zurück?
  • Welche alten Überzeugungen, Ängste oder Muster stehen zwischen dir und deinem Wachstum?

Die magische Zeit zwischen den Jahren hat  dir vielleicht gezeigt und jetzt darfst du sie bewusst lösen.

Nähre deine Visionen

Wie ein Gärtner seine Pflanzen täglich besucht, brauchen auch deine inneren Samen regelmäßige Zuwendung. Meditation, Reflexion, bewusste Pausen  all das ist Samenpflege für deine Seele, besonders in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Lass Wachstum geschehen

Manchmal ist Geduld die größte Kraft. Nicht alles muss sofort sichtbar werden. Vertraue dem Prozess und gib deinen Visionen Zeit zu wachsen,  auch wenn der Alltag wieder seinen Rhythmus findet.

Deine nächsten Schritte nach den Rauhnächten

  • Du fragst dich, wie du deine spirituelle Verbindung auch im Alltag lebendig hältst?
  • Wie du den roten Faden nicht aus der Hand gibst, wenn das Leben wieder Fahrt aufnimmt?

Webinar: Die Rauhnächte und was nun?

Genau für diese Übergangsphase nach den Rauhnächten habe ich ein besonderes Webinar kreiert. „Die Rauhnächte und was nun?“ ist deine Brücke zwischen der magischen Zeit und dem Alltag. In diesem Live-Webinar erfährst du:

  • Wie du deine Erkenntnisse aus den heiligen Nächten konkret übersetzt
  • Welche Rituale dich durch das Jahr begleiten können
  • Wie du die Qualität der einzelnen Monate für deine Manifestation nutzt
  • Praktische Tools für dein angeleitetes Selbstcoaching

➡️ Zum Webinar „Die Rauhnächte und was nun?“ anmelden

Cosmic Moments in your Pocket: Wöchentliche Begleitung nach den Rauhnächten

Die intensive Zeit zwischen den Jahren war kraftvoll. Doch das Leben geht weiter  und mit ihm die Herausforderung, deine spirituelle Verbindung nicht im Alltagstrubel zu verlieren.

Cosmic Moments in your Pocket sind deine wöchentlichen Impulse, die dich durch das ganze Jahr begleiten. Kleine, kraftvolle Momente für dein angeleitetes Selbstcoaching, die dich immer wieder mit deiner inneren Weisheit verbinden und dir helfen, den roten Faden nicht aus der Hand zu geben.

Jede Woche erhältst du:

  • Kosmische Impulse zur aktuellen Zeitqualität
  • Praktische Reflexionsfragen
  • Inspiration für deine Manifestation
  • Unterstützung für deine Samenpflege

➡️ Cosmic Moments in your Pocket kennenlernen

Cosmic Circle: Gemeinschaft nach den Rauhnächten

Wenn du die Kraft der Gemeinschaft suchst und nicht alleine durchs Jahr gehen möchtest, lade ich dich in meinen Cosmic Circle ein. Diese monatlichen Live-Abende sind deine spirituelle Heimat nach den Rauhnächten.

Im Cosmic Circle erforschen wir gemeinsam:

  • Die kosmischen Qualitäten jedes Monats
  • Verbindung zwischen deinen Rauhnächte-Visionen und der aktuellen Zeit
  • Austausch mit Gleichgesinnten
  • Gemeinsame Rituale und Meditationen
  • Gegenseitige Bestärkung auf dem Weg

➡️ Teil des Cosmic Circle werden

Dein roter Faden wartet auf dich,  auch nach den Rauhnächten

Die Rauhnächte sind vorbei – doch ihre Magie kann weiterwirken, wenn du es zulässt. Der rote Faden deines Lebens liegt in deinen Händen. Die kommenden Wochen und Monate entscheiden, ob deine Visionen verblassen oder sich manifestieren.

Du darfst entscheiden, wohin dieser Faden dich führt. Du darfst entscheiden, wie du jetzt weitergehst – mit Bewusstheit, mit Commitment, mit spiritueller Praxis.

Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Samen, die gesät wurden, zu kraftvollen Pflanzen heranwachsen. Dass deine Visionen nicht verblassen, sondern sich manifestieren. Dass du nicht nur träumst, sondern lebst.

Die heiligen Nächte haben den Weg gezeigt,  jetzt gehst du ihn. Das neue Jahr gehört dir.


und trage den roten Faden deines Lebens bewusst durchs ganze Jahr.

Du hast Fragen zu den Rauhnächten 2025/26? Das ist völlig normal. Die Zeit zwischen dem 21. Dezember 2025 und dem 6. Januar 2026 kann viele Fragen aufwerfen, besonders wenn du zum ersten Mal bewusst durch diese besondere Schwellenzeit gehen möchtest. Ich habe in meiner Community Fragen gesammelt und viel mehr bekommen, als ich dachte. Und nun beantworte ichsie  in diesem umfassenden FAQ Artikel alle  Fragen, und ein paar mehr, die mir in über 20 Jahren Rauhnächte Begleitung immer wieder gestellt werden. Von den Grundlagen über praktische Gestaltung bis zu typischen Bedenken findest du hier alles, was du wissen musst.

Grundlagen der Rauhnächte

Wann sind die Rauhnächte 2025/26 genau?

Die Rauhnächte 2025/26 beginnen am 21. Dezember 2025 mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag. Es sind insgesamt zwölf Nächte zwischen den Jahren, die als besondere Schwellenzeit gelten.
Diese Daten bleiben jedes Jahr gleich, da sie sich an festen christlichen und astronomischen Ereignissen orientieren: der Wintersonnenwende (kürzester Tag des Jahres) und dem Dreikönigstag (Abschluss der Weihnachtszeit).

Was bedeutet „Rauhnächte“ eigentlich?

Der Begriff „Rauhnächte“ hat mehrere mögliche Ursprünge, und ich finde beide Deutungen faszinierend.
Die wahrscheinlichste Herleitung kommt vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, was „haarig“ oder „wild“ bedeutet. Es bezieht sich auf die raue, wilde Zeit des Winters und die Vorstellung, dass in diesen Nächten wilde Geister unterwegs seien.

Eine andere Deutung, die ich besonders passend finde, führt das Wort auf „Rauch“ zurück. In dieser Zeit wurde traditionell viel geräuchert, um Haus und Hof zu reinigen und zu schützen. Meine Großmutter hat das jedes Jahr gemacht, und ich führe diese Tradition bis heute fort.

Im Volksglauben galten die Rauhnächte als Zeit, in der die normale Ordnung außer Kraft gesetzt war. Eine Zeit zwischen den Welten, zwischen dem Alten und dem Neuen. Genau diese Qualität spüre ich jedes Jahr aufs Neue.

Warum heißen sie „Nächte“, wenn auch der Tag zählt?

Das ist eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird, und ich verstehe die Verwirrung total.

Der Begriff „Nächte“ kann zunächst irreführend sein, denn in den Rauhnächten zählt tatsächlich der gesamte 24 Stunden Tag.
In alten Zeiten wurden die „dunklen Tage des Jahres“ insgesamt als Nächte bezeichnet. Die Winterzeit war die Zeit der langen Dunkelheit, und deshalb sprach man von „Nächten“, auch wenn der Tag gemeint war.

Was das praktisch für dich bedeutet: Alles, was während dieser 24 Stunden geschieht, kann bedeutsam sein. Nicht nur, was du nachts träumst, sondern auch:

  • Was dir tagsüber begegnet
  • Welche Menschen du triffst
  • Was dir auffällt
  • Welche Gedanken kommen
  • Welche Ereignisse sich zeigen

Ich selbst achte während der Rauhnächte auf beides: meine Träume in der Nacht UND die Zeichen und Begegnungen während des Tages. Oft sind gerade die Tagesereignisse überraschend aussagekräftig.

Sind Rauhnächte und Raunächte dasselbe?

Ja, beides bezeichnet dieselbe Tradition. Ich selbst verwende meist „Rauhnächte“, weil das die gebräuchlichere Schreibweise ist. Aber in meiner Tiroler Heimat sagen viele auch „Raunächte“, besonders die älteren Generationen.

Weitere Namen, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe:
• Zwölfnächte
• Unternächte
• Glöckelnächte (besonders in Bayern)
• Innernächte (in der Schweiz)
• Die heiligen Nächte

All diese Begriffe meinen die zwölf Nächte zwischen Wintersonnenwende und Dreikönigstag.

Woher kommt die Tradition der Rauhnächte?

Die Rauhnächte haben ihre Wurzeln in vorchristlichen, keltischen und germanischen Traditionen. Sie entstanden aus der Beobachtung, dass das Mondjahr (354 Tage) und das Sonnenjahr (365 Tage) eine Differenz von elf bis zwölf Tagen aufweisen.
Diese „überzähligen“ Tage galten als Zeit außerhalb der normalen Ordnung. Eine Schwellenzeit, in der andere Gesetze galten. Die Kelten glaubten, dass in dieser Zeit die Schleier zwischen den Welten besonders dünn seien.

Mit der Christianisierung wurden viele dieser Bräuche in den christlichen Kalender integriert. Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig behielt ihre besondere Bedeutung, bekam aber christliche Interpretationen.

Meine persönliche Verbindung zu dieser Tradition: In Tirol, wo ich aufgewachsen bin, wurde diese Tradition von Generation zu Generation weitergegeben. Meine Großmutter hat mir die Rauhnächte nicht als esoterischen Trend beigebracht, sondern als gelebte Praxis unserer Vorfahren. Sie hat mir gezeigt, wie man räuchert, welche Zeichen wichtig sind, und vor allem: wie man still wird und hinhört. Diese Weisheit gebe ich heute an die Frauen weiter, die ich durch die Rauhnächte begleite.

Warum sind es genau zwölf Nächte?

Die zwölf Nächte entsprechen der Differenz zwischen Mond und Sonnenjahr. Das Mondjahr hat 354 Tage, das Sonnenjahr 365 Tage. Die Differenz von etwa elf bis zwölf Tagen musste „aufgeholt“ werden, um die beiden Kalender in Einklang zu bringen.
Hier wird es besonders interessant: Jeder einzelne der zwölf Tage bzw. Nächte korrespondiert mit einem Mondmonat des kommenden Jahres. Nicht mit den Kalendermonaten, sondern mit den zwölf oder dreizehn Mondmonaten, die ein Jahr hat.

Ich selbst arbeite viel mit den Mondzyklen, und diese Zuordnung fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue. Was sich an einem bestimmten Tag der Rauhnächte zeigt, kann tatsächlich ein Hinweis auf die Qualität des entsprechenden Mondmonats sein. Ich habe das in den letzten 20 Jahren immer wieder beobachtet, bei mir selbst und bei den Frauen, die ich begleite.

Da wir im Alltag nach dem Sonnenkalender leben, aber die Natur und viele spirituelle Traditionen nach dem Mondkalender funktionieren, bilden die Rauhnächte eine wunderbare Brücke zwischen beiden Systemen.

Praktische Fragen zur Gestaltung

Muss ich alle zwölf Nächte mitmachen?

Nein, absolut nicht. Man „muß“ gar nichts. Und ich sage dir das aus eigener Erfahrung: Es gibt Jahre, da gestalte ich alle zwölf Nächte sehr bewusst. Und es gibt Jahre, da fällt auch schon mal ein Tag raus. (#Lebeneben)
Du kannst auch nur einzelne Nächte bewusst gestalten oder nur bestimmte Aspekte der Rauhnächte für dich nutzen. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ bei den Rauhnächten 2025/26.

Was wirklich zählt, ist deine Präsenz in den Momenten, die du dir nimmst. Lieber drei Nächte mit voller Aufmerksamkeit als zwölf Nächte, durch die du dich durchquälst.

Die meisten Frauen in meinen Begleitungen gestalten alle zwölf Nächte bewusst. Wenn aber zum Beispiel „nur“ das Räuchern-Gehen zelebrieren möchte, geht man an den wichtigsten Nächte: Wintersonnenwende, Heiligabend, Silvester, Dreikönig.

Was mache ich, wenn ich eine Nacht verpasse?

Gar nichts. Und ich meine das ernst. Ich sage immer: Die Rauhnächte 2025 sind keine Doktorarbeit und keine Prüfung, die du bestehen musst. Ich selbst habe schon Nächte verpasst. Das Leben passiert. Kinder werden krank, unerwartete Dinge kommen dazwischen, manchmal war ich einfach zu müde .. oder mit Feiern abgelenkt. #augenzwinker.

Wenn du eine Nacht verpasst, kannst du:

  • Am nächsten Tag einfach weitermachen
  • Die verpasste Nacht am nächsten Morgen in Ruhe nachholen
  • Bewusst wahrnehmen, dass du nicht dabei warst, und das auch okay sein lassen
  • Dir selbst verzeihen und nicht aufgeben

Perfektion ist nicht das Ziel. Präsenz ist das Ziel.
Und Präsenz bedeutet auch, ehrlich mit dir zu sein, wenn etwas gerade nicht möglich ist.

Wie viel Zeit brauche ich pro Tag für die Rauhnächte?

Das entscheidest du allein, und ich möchte dir hier wirklich den Druck nehmen. Die Rauhnächte 2025/26 haben kein vorgeschriebenes Zeitpensum. Aus meiner eigenen Praxis kann ich sagen:

  • 10 Minuten: Manchmal nehme ich mir morgens nur zehn Minuten, setze mich ans Fenster, zünde eine Kerze an und bin einfach still und lausche nach Innen.
  • 30 Minuten: Öfter habe ich etwa eine halbe Stunde für ein Ritual, etwas Journaling oder eine Meditation.
  • 1 Stunde: An besonderen Tagen wie der Wintersonnenwende nehme ich mir mehr Zeit für ausführlichere Reflexion.

Mein wichtigster Tipp aus 20 Jahren Praxis: Lass jegliche Erwartungshaltung los und fang klein an. Lieber jeden Tag zehn Minuten, die du wirklich da bist. Die Zeit spielt keine Rolle. Deine Qualität der Präsenz spielt die Rolle.

Kann ich die Rauhnächte mit Familie und Kindern gestalten?

Auf jeden Fall! Ich habe selbst erlebt, wie bereichernd es sein kann, Elemente der Rauhnächte mit der Familie zu teilen.
Die Rauhnächte waren traditionell eine Familienzeit, und das hat einen guten Grund.

Was ich selbst mit Familie gemacht habe oder was Frauen aus meinen Begleitungen berichten:

  • Gemeinsam Geschichten über die Rauhnächte erzählen
  • Zusammen räuchern (natürlich kindersicher)
  • Kerzen anzünden und bewusste ruhige Momente schaffen
  • Wünsche für das neue Jahr aufschreiben
  • Gemeinsam spazieren gehen und die Winterlandschaft bewusst wahrnehmen
  • Einfache Rituale gestalten, die auch Kinder verstehen z.B. ein Visionboard zu kleben (ab 1. Jänner dann)

Gleichzeitig ist es mir wichtig zu sagen: Du darfst dir auch Zeiten nur für dich nehmen. Ich habe oft früh am Morgen praktiziert, bevor alle wach wurden, oder spät am Abend, wenn Ruhe eingekehrt war.
Beides ist wichtig: Gemeinschaft UND Zeit für dich allein.

Brauche ich spezielle Gegenstände für die Rauhnächte?

Nein. Und das sage ich aus tiefster Überzeugung. Ein Notizbuch und ein Stift reichen völlig aus.
Meine Großmutter hatte keine aufwändigen esoterischen Utensilien. Sie hatte Kräuter aus dem Garten, Kerzen und ihre Aufmerksamkeit. Das war genug.

Was ich selbst verwende (aber du „brauchst“ es nicht):

  • Heimische Kräuter zum Räuchern (manchmal sammle ich sie selbst)
  • Kerzen (ganz normale, nichts Besonderes)
  • Mein Rauhnächte Journal
  • Mein Kartendeck (du kannst es auch online nützen)
  • Eine Decke, in die ich mich gerne einwickle
  • Einen Platz am Fenster, wo ich gerne sitze (mit Blick auf den Wilden Kaiser)

Was du definitiv nicht brauchst:

  • Teure esoterische Utensilien
  • Aufwendige Altäre
  • Goldene Sterne und Dekoration #lach
  • Besondere Kleidung #lach
  • Kristalle und Heilsteine (außer sie sprechen dich persönlich an)

Die Rauhnächte 2025 funktionieren auch mit dem, was du hast. Sie brauchen keine Ausstattung, sie brauchen deine Bereitschaft, hinzufühlen, hinzulauschen.

Zu welcher Tageszeit sollte ich die Rauhnächte praktizieren?

Auch wenn man „Nächte“ formuliert , es zählt der gesamte 24 Stunden Tag.

Aus meiner persönlichen Praxis:

  • Abends vor dem Schlafengehen ist für mich oft die beste Zeit. Ich setze mich hin, lasse den Tag Revue passieren, schreibe auf, was mir aufgefallen ist.
  • Früh am Morgen direkt nach dem Aufwachen, wenn noch alles still ist. Manchmal sind das meine wertvollsten Momente.
    Nachts, wenn ich wach werde. In der Stille der Nacht zeigt sich manchmal etwas ganz Besonderes.

Es gibt keine feste Regel. Finde heraus, wann du am präsentesten bist. Ich kenne Frauen, die sind abends erschöpft und nehmen sich lieber morgens Zeit. Andere kommen erst nachts zur Ruhe.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Spirituelle Aspekte

Muss ich spirituell oder religiös sein für die Rauhnächte?

Nein. Und das ist mir wichtig zu betonen, weil ich selbst einen sehr pragmatischen Zugang zur Spiritualität habe.
Du kannst die Rauhnächte 2025/26 gestalten als:

  • Spirituelle Praxis mit Ritualen, Räuchern, Orakeln (so wie ich es mache)
  • Psychologische Reflexionszeit für Jahresrückschau und Ausblick
  • Bewusste Pause vom Alltag ohne jede spirituelle Komponente
  • Einfach nur Zeit für dich ohne bestimmtes Ziel

Ich habe in meinen Begleitungen Frauen aus allen möglichen Hintergründen: tief spirituelle Frauen, Skeptikerinnen, religiöse Frauen, atheistische Frauen. Alle finden ihren Weg mit den Rauhnächten.Die Rauhnächte funktionieren auch ohne Glaubenssystem. Sie sind das, was du aus ihnen machst.

Sind die Rauhnächte esoterisch?

Die Rauhnächte sind eine alte Volkstradition, die heute teilweise esoterisch interpretiert wird. Aber an ihrem Kern sind sie bodenständig.
Meine Großmutter war nicht esoterisch. Sie war eine pragmatische Tirolerin, die das gemacht hat, was ihre Mutter ihr gezeigt hatte. Sie hat geräuchert, weil das halt so gemacht wurde. Sie hat auf Zeichen geachtet, weil das zur Tradition gehörte.

Heute: Ja, manche Menschen gestalten die Rauhnächte sehr spirituell und mystisch. Ich selbst tue das auch, weil das zu mir passt. Andere nutzen sie einfach als bewusste Reflexionszeit. Beides ist legitim.
Du entscheidest, wie du die Rauhnächte gestaltest. Sie können bodenständig und praktisch sein (wie bei meiner Großmutter) oder spirituell und mystisch (wie bei mir heute). Du hast die Wahl.

Kann ich in den Rauhnächten wirklich in die Zukunft schauen?

Das ist eine Frage, die ich mir selbst oft gestellt habe, und meine Antwort hat sich über die Jahre entwickelt.
Die Rauhnächte 2025 bieten einen Raum für Intuition und innere Klarheit. Was ich in über 20 Jahren beobachtet habe: Es geht weniger um Hellseherei als um bewusstes Hinspüren.

Was ich erlebe:

  • Wenn ich still werde, zeigen sich Muster
  • Themen, die immer wieder auftauchen, sind oft wichtig für das kommende Jahr
  • Träume in den Rauhnächten haben manchmal eine besondere Qualität
  • Begegnungen und Ereignisse während der Tage können symbolisch sein

Aber „in die Zukunft schauen“? Ich würde eher sagen: Die Rauhnächte helfen dir, Tendenzen zu erkennen. Du siehst, wohin du dich entwickelst, wenn du so weitermachst wie bisher. Du spürst, was sich entwickeln WILL.
Das ist keine Magie im Sinne von „Ich weiß jetzt, was am 15. März passiert“. Es ist Selbsterkenntnis. Und die ist oft treffender als jede Wahrsagerei.

Was ist mit den „dünnen Schleiern zwischen den Welten“?

Das ist eine poetische Umschreibung für etwas, das ich tatsächlich spüre, aber anders beschreiben würde als früher.
Was ich erlebe: Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich anders an. Stiller. Offener. Es ist, als ob der normale Lärm des Alltags leiser wird und ich leichter Zugang zu meiner Intuition und meinem Unterbewusstsein habe.

Traditionell glaubte man, dass in den Rauhnächten die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits durchlässiger ist. Dass die Seelen der Verstorbenen näher sind. Meine Großmutter hat das so gesehen.
Ich heute: Ich merke, dass ich in den Rauhnächten empfänglicher bin für innere Bilder, Träume und Ahnungen. Ob das „dünne Schleier“ sind oder einfach die Tatsache, dass ich mir endlich mal Ruhe gönne und zuhören kann, kann ich nicht sagen.
Vielleicht ist beides wahr.

Du musst nicht an Geister glauben, um diese Qualität zu spüren. Es reicht, wenn du merkst: Diese Zeit fühlt sich anders an.

Welche Rolle spielt die Astrologie in den Rauhnächten?

Ich arbeite viel mit Astrologie, und für mich ist sie ein wichtiger Teil meiner Rauhnächte Praxis. Aber sie ist kein Muss.
Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist ein astronomisches Ereignis: Der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Ab diesem Punkt werden die Tage wieder länger, das Licht kehrt zurück. Das allein hat schon eine starke Symbolik.
Astrologisch beginnt mit der Wintersonnenwende der Steinbock Zyklus. Steinbock Energie steht für Struktur, Verantwortung, Klarheit und das Wesentliche. Das passt perfekt zur Qualität der Rauhnächte.

In meiner Cosmic Moments Begleitung in der Yin App arbeite ich genau mit diesen astrologischen Qualitäten. Während der Rauhnächte 2025/26 bewegen sich die Planeten weiter, und jeder RauhnachtsTag hat seine eigene astrologische Färbung.

Aber: Du musst nichts von Astrologie verstehen, um die Rauhnächte zu gestalten. Es ist ein zusätzlicher Layer, der die Praxis vertiefen kann, aber kein Muss.

Häufige Bedenken und Ängste

Was, wenn schwierige Gefühle hochkommen?

Das kann passieren. Und ich spreche aus Erfahrung, sowohl meiner eigenen als auch der von hunderten Frauen, die ich begleitet habe.
Innenschau kann konfrontierend sein. Wenn du die Rauhnächte 2025 bewusst gestaltest, kann es sein, dass:

  • Trauer über Vergangenes hochkommt
  • Enttäuschungen sichtbar werden
  • Unverarbeitetes an die Oberfläche drängt
  • Schwierige Erkenntnisse auftauchen

Ich selbst habe das erlebt. Es gab Jahre, in denen die Rauhnächte emotional sehr herausfordernd waren. Wo ich Dinge erkannt habe, die ich lieber nicht gesehen hätte.
Aber weißt du was? Genau diese Jahre haben mich am meisten weitergebracht.

Was ich dir rate:

  • Du musst nicht alles auf einmal anschauen und während der Rauhnachtszeit zweimal nicht. Es ist keine „Heilungs-Zeit“.
  • Geh behutsam mit dir um.
  • Wenn es zu viel wird, mach eine Pause.
  • Hol dir Unterstützung (das ist keine Schwäche!).
  • Sei liebevoll mit dir selbst.

In meiner Begleitung fange ich Frauen auf, wenn schwierige Gefühle hochkommen. Das gehört zu meiner Arbeit dazu. Du musst das nicht alleine durchstehen.

Ich habe letztes Jahr nicht durchgehalten. Soll ich es trotzdem wieder versuchen?

Ja, unbedingt. Und ich sage dir warum: Ich kenne so viele Frauen (mich eingeschlossen), die beim ersten Mal überfordert waren und beim zweiten Mal ihren Weg gefunden haben.

Was du anders machen kannst:

  • Weniger Druck auf dich selbst ausüben (das ist das Wichtigste!)
  • Kleinere, realistischere Ziele setzen
  • Eine Begleitung suchen, die dich unterstützt (zum Beispiel meine #Augenzwinker)
  • Akzeptieren, dass manche Tage einfach nicht passen
  • Dich selbst nicht verurteilen, wenn du aussetzt

Ich sage den Frauen in meinen Begleitungen immer: Die Rauhnächte 2025/26 sind nicht dazu da, um sie „durchzuhalten“. Sie sind ein Angebot, keine Verpflichtung.

Letztes Jahr hast du etwas gelernt: Was für dich nicht funktioniert. Das ist wertvoll. Dieses Jahr kannst du es anders machen.

Ich bin skeptisch. Funktioniert das trotzdem?

Skepsis ist völlig okay. Ich schätze skeptische Frauen sogar besonders, weil sie ehrlich sind.
Ich selbst bin keine, die einfach alles glaubt. Ich hinterfrage und ich prüfe in all meinen Erlebensbereichen. Und ich praktiziere die Rauhnächte seit Jahrzehnten, weil sie für mich „funktionieren“.

Mein Vorschlag an dich:

  • Betrachte es als Experiment
  • Probiere es aus
  • Schau, was passiert
  • Ohne Erwartungsdruck
  • Mit offenem, aber kritischem Blick

Viele skeptische Frauen in meinen Begleitungen haben überraschende Erkenntnisse gewonnen. Nicht weil Magie passiert ist, sondern weil sie sich endlich mal Zeit für sich und ihre Tiefe genommen haben.
Die Rauhnächte 2025 wirken nicht durch daran-glauben.

Was, wenn meine Familie das nicht versteht?

Das kenne ich auch. #Augenzwinker. Und ich sage dir: Du brauchst keine Erlaubnis für die Rauhnächte.
Ich selbst hatte Zeiten, in denen mein Umfeld nicht verstanden hat, was ich da mache. „Du sitzt einfach nur da?“ „Du schreibst auf, was du geträumt hast?“ Ja, genau das tue ich.

Was du brauchst:

  • Raum für dich
  • Eine Zeit, in der du ungestört bist
  • Die Erlaubnis von dir selbst

Das kann sein:

  • Die halbe Stunde, wenn alle anderen schlafen
  • Der frühe Morgen (ich bin oft um 5 Uhr aufgestanden)
  • Am Abend ein paar Minuten, an denen du für dich bist

Du musst niemandem erklären, was du tust. Du darfst es für dich behalten. Die Rauhnächte sind deine Zeit.

Ich habe Angst, dass wieder Schweres hochkommt

Diese Angst verstehe ich so gut.Wenn du in der Vergangenheit schwierige Erfahrungen mit Innenschau gemacht hast, ist es völlig normal, dass du zögerst.

Was ich dir aus meiner Erfahrung sagen kann:

  • Du hast letztlich schon die Kontrolle darüber, wie tief du gehst
  • Du musst nicht alles auf einmal anschauen
  • Du darfst jederzeit aufhören
  • Du darfst dir Unterstützung holen

Und hier kommt das Wichtigste: Das Schwere ist eh da. Es ist nicht weg, nur weil du nicht hinschaust. Die Frage ist: Willst du es weiter vor dir herschieben oder ihm mal in einem geschützten Rahmen begegnen?

Die Rauhnächte 2025/26 können ein sicherer Raum für deine Themen sein. Ich selbst habe in den Rauhnächten Themen wahrgenommen, die ich sonst vor mir hergeschoben hätte. Und es war heilsam, weil ich mir die Zeit dafür genommen habe. Aber es geht auch nicht um“Heilung“ während der Rauhnächte, ausschließlich um wahr nehmen.

In meiner Begleitung achte ich sehr darauf, dass Frauen nicht überfordert werden. Das ist mir wichtig.

Was, wenn ich dann was ändern muss?

Ah, die größte Angst von allen. #Augenzwinker. Auch das kenne ich. Aber am Ende ist genau das der wunderbare Prozess im Leben.
Erkenntnis führt zu Verantwortung. Wenn du erkennst, was nicht mehr passt, musst du vielleicht was tun. Vielleicht musst du ein Gespräch führen, das unangenehm ist. Vielleicht musst du eine Entscheidung treffen, die du aufgeschoben hast.

Aber auch hier ist die Wahrheit: Du MUSST gar nichts.

Die Rauhnächte zeigen dir nur, was ist. Was du damit machst, entscheidest immer noch du.
Ich hatte Jahre, in denen ich in den Rauhnächten etwas erkannt habe, aber erst Monate später bereit war zu handeln. Manchmal ist das Sehen allein schon heilsam. Du musst nicht sofort handeln.
Und dann, wenn du bereit bist, kannst du kleine Schritte gehen. Oder auch nicht. Das liegt bei dir.

Rituale und Praktiken

Muss ich räuchern in den Rauhnächten?

Nein. Aber ich liebe das Räuchern, und ich möchte dir erzählen, warum.
Räuchern ist eine traditionelle Praxis, die ich von meiner Großmutter gelernt habe. Sie ist durchs Haus gegangen mit ihrer Räucherpfanne, hat in jede Ecke geschaut, hat Gebete gemurmelt (oder Sprüche, ich bin mir nie ganz sicher gewesen, was genau). Es war ein schönes Ritual.
Ich selbst räuchere bis heute in den Rauhnächten. Meist mit heimischen Kräutern: Salbei aus dem Garten, Wacholderbeeren, manchmal Tannenharz.
Aber: Wenn du Rauch nicht magst oder nicht kannst (Rauchmelder, Kinder, Haustiere, Asthma), gibt es viele andere Wege, die Rauhnächte 2025 zu gestalten.

Was ich alternativ empfehle:

  • Ätherische Öle in der Duftlampe (ich liebe Weißtanne)
  • Kerzen anzünden (für mich das Wichtigste)
  • Frische Tannenzweige aufhängen
  • Bewusstes Lüften mit einer Absicht
  • Visualisierungen von reinigender Energie

Das Räuchern ist ein Werkzeug. Ein schönes Ritual. Aber nicht das Zentrum der Rauhnächte.

Welche Rituale sind sinnvoll für die Rauhnächte?

Sinnvoll ist, was sich für dich stimmig anfühlt. Und das kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

Was ich selbst mache:
Journaling:

  • Jeden Abend schreibe ich auf, was mir aufgefallen ist
  • Ich beantworte Fragen an mich selbst
  • Ich schreibe meine Träume auf
  • Ich notiere Begegnungen und Gedanken

Stille:

  • Ich sitze am Fenster und schaue hinaus (auf den Wilden Kaiser #grins)
  • Ich zünde eine Kerze an und schaue in die Flamme.
  • Ich meditiere (nicht immer lang, manchmal nur Minuten)

Natur:

  • Ich gehe spazieren, auch wenn es kalt ist
  • Ich sammle manchmal Zweige oder Steine
  • Ich beobachte den Himmel

Symbolische Handlungen:

  • Ich räuchere (wie gesagt, ich liebe es)
  • Ich zünde ein Feuer im Garten an
  • Ich ziehe manchmal Orakelkarten
  • Ich schreibe auf, was gehen darf, und verbrenne es

Aber: Das sind MEINE Rituale. Deine können ganz anders aussehen. Finde heraus, was zu dir passt.

Gibt es Dinge, die man in den Rauhnächten nicht tun sollte?

Traditionell gab es viele „Verbote“ (oder Aberglauben), die meine Großmutter zum Teil sehr ernst genommen hat:

  • Keine Wäsche waschen (die wilden Geister könnten sich darin verfangen)
  • Nicht zwischen den Jahren fegen (du fegest das Glück hinaus)
  • Keine Nadeln und Näharbeiten (du nähst den Tieren die Augen zu)
  • Nicht laut sein (die Geister nicht stören)
  • u.a.m.

Ich selbst halte mich nicht streng an diese Regeln. Aber ich verstehe ihre symbolische Botschaft: Lass die Hektik draußen. Nimm dir Ruhe.

Was ich in den Rauhnächten 2025 wirklich vermeiden würde:

  • Dich überfordern (das Wichtigste!)
  • Dir zu viel vornehmen
  • Dich unter Druck setzen
  • Die Zeit mit Stress und Arbeit vollpacken
  • Dich verurteilen, wenn du nicht „perfekt“ praktizierst

Die Rauhnächte sind keine Zeit für Geschäftigkeit. Sie sind eine Zeit für Sein. Das ist die eigentliche Regel.

Was hat es mit den „12 Wünschen“ auf sich?

Ah, die 12 Wünsche. Darüber werde ich oft gefragt, und ich möchte ehrlich mit dir sein.
Ich nenne es „Spielen für Erwachsene“, aber es ist bestimmt keine traditionelle Rauhnächte Praxis aus dem Brauchtum. Meine Großmutter hat das nicht gemacht. Das ist eine moderne Erfindung, die in den letzten Jahren populär geworden ist.

Der Ablauf:

  • Du schreibst 12 Wünsche auf 12 Zettel
  • Du faltest sie zusammen
  • Jeden Tag bzw. jede Nacht der Rauhnächte 2025/26 ziehst du blind einen Zettel
  • Diesen Wunsch verbrennst du
  • Die Wünsche, die übrig bleiben, sollen sich erfüllen

Die Symbolik: Die verbrannten Wünsche gibst du ab ans Universum. Was übrig bleibt, ist für dich bestimmt.
Meine ehrliche Meinung: Wenn es dir Freude macht, sprich nichts dagegen. Es kann sogar spannend sein. Aber erwarte keine Wunder und verwechsle es nicht mit echter Rauhnächte Tradition.
Ich selbst mache es nicht. Ich finde andere Praktiken kraftvoller. Aber das ist meine persönliche Präferenz.

Wie arbeite ich mit Träumen in den Rauhnächten?

Träume in den Rauhnächten sind für mich persönlich ein sehr wichtiger Aspekte.

Was ich mache:

  • Ich lege Notizbuch und Stift neben mein Bett (wichtig: innerhalb greifbarer Reichweite!)
  • Ich schreibe morgens sofort auf, was ich geträumt habe
  • Noch im Bett, noch bevor ich aufstehe
  • Auch wenn es nur Bruchstücke sind
  • Auch wenn es keinen Sinn ergibt
  • Ohne zu bewerten oder zu interpretieren

Später am Tag:

  • Ich lese meine Träume nochmal
  • Ich schaue, was mich berührt
  • Welche Gefühle sind da?
  • Gibt es wiederkehrende Symbole?

Ich deute Träume nicht sofort. Manchmal zeigt sich die Bedeutung erst Wochen oder Monate später. Ich lasse sie einfach da sein.

Welche Bedeutung hat das Räuchern mit bestimmten Kräutern?

Wenn du räuchern möchtest (und wie gesagt, ich liebe es), haben verschiedene Kräuter traditionelle Zuordnungen. Aber nimm das nicht zu dogmatisch.

Was ich verwende:

  • Salbei: Reinigung (das ist mein Klassiker)
  • Weihrauch: Wenn ich etwas feierlicher machen will
  • Beifuß: Besonders an Silvester, für Träume und Visionen
  • Wacholder: Schutz und Abgrenzung
  • Fichte/Tanne: Frische, Neubeginn (riecht auch einfach gut nach Winter)
  • Engelwurz: Wenn ich mich gestärkt fühlen will

Aber ehrlich gesagt: Ich sammle oft einfach, was ich finde. Manchmal sind es Kräuter aus meinem Garten, manchmal Harz aus dem Wald. Die Absicht, mit der du räucherst, ist wichtiger als das perfekte Kraut.
Du musst keine teuren Mischungen kaufen. Heimische Kräuter sind genauso kraftvoll, oft kraftvoller, weil sie aus deiner Region kommen.

Begleitung und Unterstützung

Brauche ich eine Anleitung für die Rauhnächte?

Nein, du kannst die Rauhnächte 2025 auch intuitiv gestalten. So wie ich es anfangs gemacht habe, einfach dem folgend, was meine Großmutter mir gezeigt hat.
Aber ich weiß auch: Eine Begleitung kann hilfreich sein. Ich selbst biete sie an, weil ich gemerkt habe, wie sehr sie Frauen unterstützt.

Eine Begleitung macht Sinn, wenn du:

  • Struktur suchst, aber keine Überforderung willst
  • Nicht weißt, wo du anfangen sollst
  • Dranbleiben möchtest, ohne dich unter Druck zu setzen
  • Tiefe suchst, aber Angst vor Überwältigung hast
  • Dich sicherer fühlst mit Unterstützung
  • Nicht alleine durch diese Zeit gehen möchtest

Aber es ist eine Option, keine Notwendigkeit. Beide Wege sind gut.

Was macht eine gute Rauhnächte Begleitung aus?

Ich kann dir sagen, was MIR wichtig ist in meiner eigenen Begleitung, und was ich selbst von einer Begleitung erwarten würde:

  • Respektiert dein Tempo. Ich dränge niemanden, schneller zu gehen als es sich richtig anfühlt
  • Gibt Struktur ohne starr zu sein, Du bekommst einen Rahmen, aber volle Freiheit darin
  • Verbindet Tradition mit moderner Lebenswirklichkeit. Ich z.B. erzähle von meiner Großmutter UND davon, wie es heute  funktioniert
  • Gibt Raum für deine individuelle Gestaltung denn nicht jede Frau ist gleich
  • Hat Substanz und Erfahrung, ist authentisch und bodenständig
  • Fängt dich auf wenn schwierige Gefühle hochkommen, und du bist nicht allein
  • Überfordert dich nich, weniger darf (vielleicht) mehr sein
  • Lässt DIR die Freiheit, denn auch mal auszusetzen ist okay

Welche Unterstützung biete ich für die Rauhnächte 2025/26?

Ich begleite Frauen seit über 20 Jahren durch die Rauhnächte, und ich habe zwei Angebote entwickelt, die genau das widerspiegeln, was mir wichtig ist:

Die Rauhnächte Begleitung mit Audio Impulsen

Was du bekommst:

  • Jeden Tag einen Audio Impuls von mir in der App
  • Für jeden der zwölf Tage etwas Geführtes, aber nicht Einengendes
  • Die Weisheit meiner Großmutter verbunden mit meiner eigenen 20-jährigen Praxis
  • Keine Überforderung – ich weiß, dass du ein echtes Leben hast
  • Flexibel nutzbar: Du hörst, wann es für dich passt
  • Zugang über die Rauhnächte App, die du auf deinem Handy hast

Für wen: Frauen, die Struktur und meine Begleitung möchten, ohne sich zu überfordern

Hier findest du alle Infos 

Das Rauhnächte Journal

Was du bekommst:

  • Ein Journal, das ich mit viel Liebe gestaltet habe
  • Struktur für deine Reflexionen (aber nicht zu viel)
  • Raum für Träume, Beobachtungen, Gedanken
  • Fragen, die dich durch jeden Tag führen
  • Zum Anfassen, zum Festhalten, zum Zurückblättern
  • Hochwertig gemacht, weil mir Qualität wichtig ist

Für wen: Frauen, die gerne mit der Hand schreiben und ihre Rauhnächte festhalten möchten

Hier kannst du das Journal in digitaler Form bestellen

Du kannst beide Angebote einzeln nutzen oder kombinieren (viele Frauen machen das).
Oder du gestaltest die Rauhnächte ganz für dich alleine. Alles ist gut.

Kann ich die Rauhnächte auch alleine gut gestalten?

Absolut. Ich habe jahrelang die Rauhnächte für mich alleine gestaltet, bevor ich angefangen habe, andere Frauen zu begleiten.
Vorteile, wenn du alleine praktizierst:

  • Du gehst in deinem Tempo
  • Keine Ablenkung durch andere
  • Volle Freiheit in der Gestaltung
  • Intimität mit dir selbst
  • Kein Vergleich mit anderen (das kann sehr befreiend sein)

Wann ich trotzdem eine Begleitung empfehle:

  • Wenn du zum ersten Mal Rauhnächte machst (es kann hilfreich sein, jemanden zu haben, der den Weg kennt)
  • Wenn du dazu neigst, aufzugeben (ich kenne das von mir selbst bei anderen Dingen)
  • Wenn du Struktur brauchst, um dranzubleiben
  • Wenn du dich sicherer fühlst mit Unterstützung

Beides ist völlig legitim. Ich habe Frauen in meinen Begleitungen, die schon Jahre dabei sind. Und ich kenne Frauen, die es wunderbar alleine machen.

Nach den Rauhnächten

Was passiert nach dem 6. Januar?

Das Leben geht weiter. Die Welt dreht sich weiter. Aber wenn du die Rauhnächte bewusst gestaltet hast, gehst du anders in dieses neue Jahr. Ich selbst merke es jedes Jahr: Nach den Rauhnächten habe ich mehr Klarheit darüber, was ich loslassen will und was ich einladen möchte.

Die Rauhnächte 2025/26 sind der Anfang, nicht das Ende. Sie sind wie ein Samen, den du pflanzt. Was daraus wächst, zeigt sich über das Jahr.

Was ich nach den Rauhnächten mache:

Ich nehme mir Zeit, meine Aufzeichnungen nochmal zu lesen

Ich wähle ein bis drei Erkenntnisse aus, die ich umsetzen möchte (nicht mehr, sonst wird es zu viel)

• Ich fange klein an
• Ich bin geduldig mit mir

Muss ich dann mein ganzes Leben ändern?

Nein. Und ich sage dir das ganz klar, weil ich diese Angst kenne.
Die Rauhnächte zeigen dir, was ist. Was du damit machst, entscheidest immer noch du.
Veränderung ist eine Möglichkeit, keine Pflicht.
Ich hatte Jahre, in denen ich in den Rauhnächten etwas erkannt habe, aber erst Monate später bereit war zu handeln. Manchmal ist das Sehen allein schon heilsam. Du musst nicht sofort handeln.
Und manchmal zeigen die Rauhnächte dir auch: Alles ist gut, so wie es ist. Auch das kann eine Erkenntnis sein.

Wie integriere ich die Erkenntnisse in meinen Alltag?

Behutsam und Schritt für Schritt. Das ist das Wichtigste, was ich gelernt habe.

Was ich empfehle (und selbst mache):

  • Wähle EINEN Aspekt aus
  • Mach ihn konkret: Nicht „Ich will mehr für mich sein“, sondern „Jeden Donnerstagabend eine Stunde nur für mich“
  • Fang klein an: Lieber 10 Minuten täglich als 2 Stunden wöchentlich (ich spreche aus Erfahrung)
  • Sei geduldig: Veränderung braucht Zeit. Ich gebe neuen Gewohnheiten mindestens drei Monate
  • Sei liebevoll mit dir, wenn es nicht sofort klappt

Die Rauhnächte 2025/26 sind ein Impuls. Was daraus wird, entfaltet sich über das ganze Jahr.

Unterstützung nach den Rauhnächten: Cosmic Moments

Viele Frauen haben mir über die Jahre gesagt: „Die Rauhnächte waren so kraftvoll, aber dann im Alltag verliert sich die Energie wieder.“
Das kenne ich selbst. Und deshalb habe ich vor drei Jahren die  Cosmic Moments entwickelt, eine wöchentliche Begleitung in der Yin App, die dich durchs ganze Jahr trägt.

Was ist Cosmic Moments?

  • Jede Woche bekommst du einen Impuls von mir zur aktuellen Zeitqualität
  • Ich verbinde dich mit den kosmischen Rhythmen (Mond, Planeten, Jahreskreis)
  • Du bleibst verbunden mit der Energie der Rauhnächte durchs ganze Jahr
  • Ich unterstütze dich bei der Umsetzung deiner Erkenntnisse
  • Es ist wie ein „Halten der Energie“ über die Monate hinweg

Warum das wichtig ist:
Die Rauhnächte 2025/26 geben dir Impulse und Richtung. Aber die Umsetzung geschieht im Alltag, Woche für Woche. Cosmic Moments unterstützt dich dabei, dranzubleiben. Verbunden mit der Zeitqualität. Im Einklang mit den kosmischen Rhythmen.
Ich selbst lebe nach diesen Rhythmen, und es macht einen riesigen Unterschied.

Mehr Infos zu Cosmic Moments und der Yin App

Kann ich auch im Laufe des Jahres auf meine Rauhnächte Aufzeichnungen zurückgreifen?

Unbedingt! Und ich tue das selbst regelmäßig.
Deine Aufzeichnungen aus den Rauhnächten sind wertvoll fürs ganze Jahr.
Ich schaue immer wieder in meine alten Journals und bin erstaunt, was ich dort finde.

Wann ich selbst zurückschaue:

  • An meinem Geburtstag (das ist für mich ein wichtiger Moment der Reflexion)
  • Zu den Jahreskreisfesten (Frühlings Tag und Nacht Gleiche, Sommersonnenwende, Herbst Tag und Nacht Gleiche)
  • Wenn ich mich verloren fühle und Orientierung brauche
  • Am Ende des Jahres vor den nächsten Rauhnächten (das ist besonders spannend)

Viele Frauen aus meinen Begleitungen erzählen mir: Was sie in den Rauhnächten aufgeschrieben haben, hat sich tatsächlich bewahrheitet. Oder zeigt sich im Rückblick in einem völlig neuen Licht.

Das erlebe ich selbst auch immer wieder. Es ist, als würdest du im Rückblick verstehen, was dir die Rauhnächte zeigen wollten.

Abschluss: Bereit für die Rauhnächte 2025/26?

Du hast jetzt alle Antworten auf die wichtigsten Fragen, die mir in über 20 Jahren Rauhnächte Arbeit gestellt wurden. Du weißt, was dich erwartet, wie du die Zeit gestalten kannst und vor allem: dass du nichts „perfekt“ machen musst.
Die Rauhnächte 2025/26 beginnen am 21. Dezember 2025. Das ist deine Einladung, bewusst durch diese Schwellenzeit zu gehen.
Mit oder ohne Begleitung. Mit oder ohne Rituale. Auf deine Art.

Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ob alleine für dich oder mit meiner Unterstützung, die Rauhnächte warten auf dich.

Deine nächsten Schritte

Möchtest du meine Begleitung durch die Rauhnächte 2025/26?

🎧 Rauhnächte Begleitung mit Audio Impulsen:

Täglich ein Impuls von mir in der App 📖 Rauhnächte Journal:Dein Begleiter zum Schreiben und Festhalten
Beide Angebote findest du hier

 

Möchtest du die Energie durchs ganze Jahr tragen?

Cosmic Moments in der Yin App: Wöchentliche Impulse zur Zeitqualität von mir

Noch mehr über die Rauhnächte?
Lies auch meinen Artikel: Rauhnächte 2025/26: Warum du nicht verzichten solltest

Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu, und überall hörst du von den Rauhnächten 2025. Die Rauhnächte vom 21. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 stehen vor der Tür.

Vielleicht denkst du gerade:

  • „Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“ oder
  • „Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“ oder einfach
  • „Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt, dass ich heuer nichts mache.“

Ich verstehe diese Gedanken. Wirklich. Und trotzdem möchte ich dir heute erklären, warum genau diese Haltung bedeutet, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Und warum die Rauhnächte 2025/26 vom 21. Dezember bis 6. Januar etwas ganz anderes sein können als das, was du vielleicht befürchtest oder (noch) ablehnst.

Was sind die Rauhnächte eigentlich?

Die Rauhnächte, auch Raunächte oder Zwölfnächte genannt, sind die zwölf Nächte zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dem 6. Januar (Dreikönigstag). Diese Zeit gilt seit Jahrhunderten als besondere Schwellenzeit, in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind.

In der keltischen und germanischen Tradition wurden diese Nächte als heilig betrachtet. Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser Zeit die Gesetze der normalen Welt außer Kraft gesetzt sind. Es ist eine Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Meine Tiroler Großmutter hat mir diese Tradition weitergegeben. Nicht als esoterischen Trend, sondern als gelebte Praxis und als Raum zum Innehalten genauso wie als Möglichkeit, das vergangene Jahr zu reflektieren und einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen.

Die typischen Widerstände gegen die Rauhnächte 2025/26

In den letzten Wochen vor den Rauhnächten höre ich immer wieder dieselben Sätze von Frauen, die eigentlich spüren, dass diese Zeit etwas für sie wäre:

„Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“
Versteh ich total. Vielleicht hattest du dir zu viel vorgenommen? Vielleicht hattest du eine dieser Anleitungen mit 27 Ritualen pro Tag und hast dich überfordert gefühlt? Das Ding ist: Nicht-Durchhalten bedeutet nicht Versagen. Es bedeutet, dass der Rahmen nicht gepasst hat. Nicht, dass DU nicht gepasst hast. Die Rauhnächte 2025 sind keine Prüfung. Es gibt kein Bestehen oder Durchfallen. Es gibt nur dein persönliches Tempo und deine Art, diese Zeit zu gestalten. Die Rauhnächte 2025/26 geben dir eine Chance es anders zu machen.

„Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“
Oh ja, der Rauhnächte-Hype. Überall goldene Sterne, Räucherwerk-Werbung und das Versprechen der totalen Transformation in zwölf Tagen. Ich verstehe, wenn dir das zu viel wird. Mir geht es nämlich genauso. Aber mal ehrlich: Seit wann lässt du dir von Marketing-Lärm etwas kaputtmachen, das eigentlich ur-alt und ur-kraftvoll ist? Die Rauhnächte 2025 gehören nicht Instagram. Sie gehören dir. Lass dir die echten Rauhnächte 2025 nicht von oberflächlichen Angeboten vermiesen.

„Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt“
Genau deshalb BRAUCHST du die Rauhnächte 2025 vielleicht mehr denn je. Nicht als weiteres To-Do auf deiner bereits übervollen Liste. Sondern als Erlaubnis, endlich mal anzuhalten. Als Raum zwischen den Jahren, wo niemand von dir erwartet, dass du funktionierst. Wo du einfach sein darfst.

„Ich weiß gar nicht, wie das geht“
Perfekt. Dann bist du genau richtig. Die Rauhnächte sind keine Prüfung, die man bestehen muss. Es gibt kein Falsch. Nur dein persönliches Tempo.Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst kein spezielles Equipment. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.

„Ich hab keine Zeit für sowas“
Zeit haben wir nie. Zeit nehmen wir uns. Und manchmal braucht es nur 10 Minuten am Abend. Nicht mehr.
Aber diese 10 Minuten nur für dich. Ohne Handy. Ohne Ablenkung. Einfach du mit dir selbst und dieser besonderen Zeit.

Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Und jetzt mal ehrlich: Was bringt dir dieses „Ich mach heuer nichts“?
Wem nützt das, außer der Stimme in dir, die ohnehin schon zu oft sagt, dass du nicht genug bist, nicht durchhältst, es nicht richtig machst?
Das ist doch genau das: Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Da ist diese uralte Tradition. Diese magische Zeit zwischen den Jahren, wo die Schleier dünn sind. Wo du wirklich hinspüren kannst: Was will gehen? Was darf kommen? Wo stehe ich gerade?
Und weil irgendwas letztes Jahr nicht geklappt hat, weil dir der Rummel zu viel wird, weil du erschöpft bist, sagst du einfach: Nichts. Ich mach nichts.
Das ist, als würdest du auf eine Einladung zu einem wunderschönen Fest verzichten, weil die Anfahrt umständlich ist.

Die Rauhnächte brauchen keinen Perfektionismus, müssen nicht Instagram-würdig sein. Aber sie können dir etwas geben, das du nirgendwo sonst bekommst in diesem durchgetakteten Jahr: Zeit mit dir selbst. Raum zum Atmen. Erlaubnis, hinzuspüren und für dich dazu sein statt immer nur zu funktionieren und für andere die Erwartungen zu erfüllen.

Was die Rauhnächte 2025 NICHT sind

Bevor ich dir sage, was die Rauhnächte wirklich sind, lass uns aufräumen mit dem, was sie NICHT sind.
In den letzten Jahren ist ein regelrechter Markt rund um die Rauhnächte entstanden. Und vieles davon hat mit dem ursprünglichen Wesen dieser Zeit nichts zu tun.

Vision Boards in den Rauhnächten?
Vision Boards sind toll. Wirklich. Aber die kannst du das ganze Jahr über machen. Wenn frühestens ab  Januar oder dann im Mai, im September oder sonst irgendwann im Jahr.
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du bunte Bilder aufklebst und dir überlegst, welches Auto du nächstes Jahr fahren willst. Die Rauhnächte 2025/26 sind keine Workshop-Woche, sondern eine Zeit des Seins.

Die Rauhnächte fragen tiefer:

  • Was will wirklich durch dich gelebt werden?
  • Was ist essentiell? Was darf sterben, damit Neues geboren werden kann?

Manifestations-Techniken?
Manifestations-Techniken funktionieren an jedem Tag des Jahres. Die Rauhnächte sind keine Turbo-Wunschmaschine.
Sie sind eine Zeit des Lauschens. Des Hinhörens. Des Erspürens. Nicht des Manifestierens, sondern des Empfangens.
Da ist ein Unterschied. Ein wichtiger. In den Rauhnächten 2025 empfängst du, statt zu manifestieren.

Business-Planung für 2026?
Deine Business-Strategie für 2026 planen? Quartalsziele festlegen? KPIs definieren?
Mach das. Aber bitte nicht in den Rauhnächten.
Die Rauhnächte sind nicht dein Business-Retreat. Sie sind eine spirituelle Schwellenzeit. Eine Zeit, in der du nicht planst, sondern schaust. Nicht kontrollierst, sondern vertraust. Die Rauhnächte 2025/26 sind Seelenpause, nicht Business-Strategie.

Detox und Fasten?
Körperreinigung? Jederzeit gut. Aber die Rauhnächte sind traditionell eine Zeit des Feierns, des Essens, der Fülle zwischen den Jahren.
Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit nicht gefastet. Sie haben sich versammelt, gegessen, Geschichten erzählt.
Die Rauhnächte sind keine Detox-Zeit. Sie sind eine Zeit des Nährens, nicht nur des Körpers, auch der Seele.

Social Media Challenges?
„12 Tage, 12 Affirmationen“ oder ähnliche Challenges mögen gut gemeint sein. Aber brauchst du dafür wirklich die Rauhnächte?
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du jeden Tag ein schönes Zitat postest. Sie sind eine Zeit der Stille, der Innerlichkeit, des Rückzugs und nicht der Performance und Darstellung.

Die echte Zeitqualität der Rauhnächte

Verstehst du, was ich meine?
All diese Dinge haben ihre Zeit und ihren Platz. Aber die Rauhnächte sind etwas anderes.
Die Rauhnächte sind eine Schwellenzeit. Eine Zeit zwischen den Welten. Eine Zeit, in der die Schleier dünn sind. Wo das Alte noch nachwirkt und das Neue sich ankündigt. Wo du nicht tust, sondern bist.
Es ist die Qualität der Pause und des Übergangs  als eine Zeit des Nichts-Müssens.
Du stehst nicht VOR dem neuen Jahr mit deiner To-Do-Liste. Du stehst IN dieser besonderen Zeit,  zwischen den Jahren. In einem Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt.

Was die Rauhnächte wirklich fragen

Die Rauhnächte fragen dich nicht: „Was willst du erreichen?“
Sie fragen: „Wer bist du, wenn du nichts erreichen musst? Was zeigt sich, wenn du einfach nur da bist? Was flüstert dir deine Seele, wenn du ihr endlich zuhörst?“
Das ist keine Technik. Das ist keine Methode. Das ist Hingabe an eine Zeit, die größer ist als du.

Die spirituelle Dimension

In vielen spirituellen Traditionen weltweit gibt es ähnliche Konzepte von Schwellenzeiten. Die schottische Tradition kennt die „Daft Days“, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der normale Regeln außer Kraft gesetzt waren.
In der keltischen Tradition war Samhain (31. Oktober bis 1. November) eine ähnliche Schwellenzeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig wurden.

Was die Rauhnächte 2025/26 mit diesen alten Traditionen gemeinsam haben: Es sind Zeiten des Innehaltens. Zeiten, in denen wir uns von unserem normalen Alltag zurückziehen und einen tieferen Blick auf unser Leben werfen können.

Wie du die Rauhnächte 2025/26 gestalten kannst

Die Rauhnächte 2025/26 beginnen als Rauhnachts-Zeit am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag.

Ohne Überforderung

Du musst nicht jeden Tag stundenlange Rituale durchführen. Du musst nicht räuchern, wenn dir das fremd ist. Du musst keine Tarotkarten legen, wenn das nicht dein Ding ist.

Was du brauchst:
• Einen ruhigen Moment am Tag, nur für dich
• Ein Notizbuch oder Journal
• Die Bereitschaft, hinzuschauen

Das wars. Mehr brauchst du nicht. Die Rauhnächte 2025/26 passen sich dir an, nicht umgekehrt.

In deinem Tempo
Manche Tage wirst du mehr Zeit haben. An anderen Tagen vielleicht nur fünf Minuten. Beides ist okay.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Mit Begleitung
Wenn du magst, musst du das nicht alleine machen. Eine gute Begleitung durch die Rauhnächte kann dir helfen:
• Struktur zu finden ohne Überforderung
• Die richtige Tiefe zu finden ohne Überwältigung
• Dran zu bleiben ohne Druck

Meine Rauhnächte-Begleitung habe ich genau so gestaltet, dass sie dieser ursprünglichen Qualität gerecht wird. Jeden Tag bekommst du einen Audio-Impuls von mir in der App. Keine stundenlangen Rituale, sondern das, was wirklich trägt.
Kein Lärm, sondern echte Substanz. Die Weisheit, die ich von meiner Großmutter gelernt habe, verbunden mit dem, was ich in über 20 Jahren Begleitung von Frauen durch die Rauhnächte erfahren habe.

Die Rauhnächte als Chance

Die Rauhnächte kommen. Ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur: Gehst du bewusst durch diese Zeit oder lässt du sie einfach vorbeiziehen?
Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles durchhalten. Du musst nur Ja sagen. Zu dir. Zu dieser besonderen Zeit.

Was du gewinnen kannst

Wenn du dich auf die Rauhnächte 2025/26 einlässt, kannst du:
• Klarheit gewinnen über das vergangene Jahr
• Loslassen, was nicht mehr zu dir gehört
• Einen Blick auf das kommende Jahr werfen
• Dich selbst besser kennenlernen
• Zur Ruhe kommen nach einem turbulenten Jahr
• Kraft tanken für das Neue

Was du verlierst, wenn du nichts machst
Wenn du die Rauhnächte 2025 einfach vorbeiziehen lässt, verlierst du:
• Eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion
• Die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen vom Alten
• Die Chance, das Neue zu begrüßen
• Einen Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt

Rauhnächte 2025/26: Deine Entscheidung

Die Rauhnächte 2025 sind eine Einladung. An dich. Von einer Zeit, die größer ist als du.
Du kannst diese Einladung annehmen oder ablehnen. Beides ist okay.

Aber lass dich nicht von falschen Gründen abhalten. Nicht von der Angst zu versagen. Nicht vom Marketing-Lärm. Nicht von der Erschöpfung, die eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass du diese Pause BRAUCHST.

Die Rauhnächte sind für dich. Mit deinem Chaos. Mit deiner Erschöpfung. Mit deinen Zweifeln. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur da sein.

Und wenn du dabei eine Begleitung möchtest, die versteht, dass du ein echtes Leben hast mit echten Herausforderungen, dann schau dir meine Rauhnächte-Begleitung an.

Am Sonntag, 21. Dezember 2025, um 16:03 Uhr ist Wintersonnenwende und damit der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Was dieser astronomische Wendepunkt spirituell bedeutet und wie du diese besondere Schwelle zu den Rauhnächten bewusst nutzen kannst.

Wann ist die Wintersonnenwende 2025?

Die Wintersonnenwende 2025 findet am 21. Dezember um 16:03 Uhr MEZ statt. An diesem Tag erreicht die Sonne ihren tiefsten Stand am Horizont. Es ist der kürzeste Tag des Jahres mit nur etwa 8 Stunden Tageslicht. Die längste Nacht dauert entsprechend etwa 16 Stunden. Ab diesem Moment der Sonnenwende kehrt das Licht zurück, die Tage werden wieder länger.

Doch zunächst verweilen alle Energien an ihrem Tiefpunkt. Absolute Ruhe kehrt ein, die Aufmerksamkeit geht nach innen. Das ist der Sog, den du vielleicht schon in den letzten Tagen gespürt hast. Die Wintersonnenwende markiert nicht nur den astronomischen Winteranfang, sondern auch den Beginn der heiligen Rauhnächte.

Die Natur zeigt uns den Weg

Die Bäume haben ihre Energie in die Wurzeln zurückgezogen, Tiere wählen die Winterruhe. Nichts mehr tun, scheint es uns zuzurufen. Aber nicht das NichtsTun, wie wir es oft missverstehen: bewusst will nichts getan werden. Als dass wir ebenso bewusst mit den Energien sind, im Nichts, im Sein. Das macht den Unterschied.

Die Natur erinnert uns an die universellen Kräfte und stellt sie uns als nährende Qualität zur Verfügung. Sich bewusst in dieser Tiefe einzulassen, um von dort Nahrung zu empfangen, so lautet die Einladung dieser Tage.

Licht in die eigene Dunkelheit bringen

Wenn wir uns auf die Qualität dieses Tages einlassen, können wir dieses Licht auch auf unseren Alltag lenken. Denn jeder von uns hat Bereiche, wo es „dunkel“ ist – wo du meinst, die Antwort, den Weg, das Ende des Tunnels nicht zu sehen.

Halte inne und reflektiere:

  • In welchem Bereich deines Lebens brauchst du Licht?
  • In welcher Form soll es dich erreichen? Als Erkenntnis, als Unterstützung, als nächster Schritt?
  • Hast du genau jetzt eine konkrete Erkenntnis für ein aktives Tun?

Das tue ich, indem ich mir selbst die Themen offenbare und dann die geistige Welt um Unterstützung bitte. Möglicherweise legst du an diesem Zeitpunkt schon eine Widmung für die Rauhnächte fest – ein Thema, das du besonders ergründen willst.

Wenn du die Rauhnächte bewusst gestalten möchtest: In meinem Rauhnächte-Programm begleite ich dich durch alle 12 heiligen Nächte mit täglichen Impulsen, geführten Meditationen und Ritualen. So kannst du diese besondere Zeit wirklich für dich nutzen.

Die Thomasnacht und das Vertrauen

Dieser Tag ist auch als Thomasnacht bekannt. Die christliche Kirche widmete ihn dem heiligen Thomas, dem „ungläubigen Thomas“, der erst glauben konnte, als er die Wunden Jesu berührte.

Thomas wollte erst sehen, dann glauben. Geht es uns nicht oft so? Dass wir erst sehen und verstehen wollen, bevor wir zu glauben und vertrauen bereit sind.

Halte inne und reflektiere:

  • In welchen Bereichen, Situationen und Themen fehlt dir Vertrauen?
  • Wann und wo ist es dein Verstand, der nach Antworten sucht und dich dabei blockiert?

Mit diesem Bedürfnis war Thomas dem Irdischen ganz nahe. Je mehr wir an das Licht glauben und uns dem zuwenden, umso mehr erhöhen wir die eigene Schwingungsfrequenz, vom Irdischen hin zum Feinstofflichen. Thomas ist uns dahin ein sympathischer Begleiter.

„Selig, die nicht sehen und doch glauben“, antwortete Jesus. Im Dialog und Zusammenkommen des Göttlichen und in meinem Verständnis unter anderem in der Meditation  finden wir die Transformation vom „Wissen- und Sehenwollen“ hin zu „Glauben und Vertrauen“. Welch schöner Ansatz zu Beginn der Rauhnächte.

Praktisch vorbereiten: Klären und neutralisieren

Die Stille ruft, und dennoch muss dieser Tage noch einiges getan werden. Wenn du die Wintersonnenwende bewusst feiern möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dir selbst Zeit zu schenken, um zu klären und zu neutralisieren.

Ganz praktisch: aufräumen, zu Ende bringen, bedanken.

Im Außen wie im Innen:

  • Weihnachtsputz
  • Ungenutzte Newsletter abbestellen
  • Veraltete Nummern aus dem Handy löschen
  • Bücher aussortieren
  • Schulden zumindest teilweise begleichen
  • Ein offenes Gespräch führen
  • Einen längst erwünschten Kontakt wiederherstellen
  • Karten schreiben

Wie du die Wintersonnenwende feiern kannst

Viele Menschen möchten die Wintersonnenwende bewusst feiern und diese spirituelle Zeit nutzen. Hier sind konkrete Wege, wie du die Julnacht gestalten kannst:

  • Räuchern zur Wintersonnenwende: Ich räuchere dieser Tage mit Salbei, Myrrhe oder reinigenden Räuchermischungen. Ganz bewusst hole ich letzte Lichtdekoration ins Haus, zünde Kerzen an, um den dunklen Stunden zu begegnen und dem Licht entgegenzugehen.
  • Meditation und Innenschau: Natürlich stimme ich mich mit Meditation auf die Rauhnachtstage ein, aktiviere mein persönliches Schreibbuch, um mit der Magie der Schriftlichkeit noch tiefer in mich einzutauchen.
  • Klären und Loslassen: Ganz praktisch: aufräumen, zu Ende bringen, bedanken – im Außen wie im Innen.

In alten Zeiten, heißt es, wurde mit Feuer und Licht im Haus den Ahnen der Weg aufgezeigt, denn sie waren es, die in diesen Zeiten zu ihren Nachfahren zu Besuch kommen werden, um Glück und Segen zu offenbaren.

Die Verbindung zu den Ahnen

  • Was ist es, das du von deiner Ahnenlinie um Unterstützung bitten magst? 
  • Oder noch konkreter: Welche Qualitäten von Ahnen magst du in dein Leben einladen, als ihren Segen?

Und natürlich stimme ich mich mit Meditation auf die Rauhnachtstage ein, aktiviere mein persönliches Schreibbuch, um mit der Magie der Schriftlichkeit noch tiefer in mich einzutauchen.

Die tiefste Nacht und die innere Dunkelheit

Die Nacht der Wintersonnenwende umarmt die längste Dunkelheit. Nicht immer können wir Dunkelheit genießen. Viele Menschen fürchten sich davor, es macht sie unsicher.

Manche Menschen fürchten sich auf andere Weise: unbewusst nämlich vor der inneren Dunkelheit, vor ihrer eigenen Tiefe. Dann wählen sie die Oberfläche und verbergen die tiefe eigene Essenz vor sich selbst.

Halte inne und reflektiere:

  • Wann wechselst du unbewusst an die Oberfläche?
  • Welche Bereiche deines Lebens, Seins, Wahrnehmens lassen dich vor deiner Tiefe zurückweichen?

Die Mutternacht und die Rauhnächte

Diese tiefste Nacht – man kennt diese Bezeichnung auch für die Nacht, die die Rauhnachtszeit eröffnet. Die Tiefe und das Dunkle sind der Ruf des YIN.

Aus dem alten Wissen weiß man, dass man diese Nacht bei den Kelten auch die Mutternacht nannte, althochdeutsch Modranecht. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Julnacht oder Yule als ein Fest des Feuers und des Lichts. In dieser tiefen dunklen Nacht gebar die Muttergöttin ihr Kind, das Sonnenkind, in der Tiefe der Erde. Daher kommt das Bildnis, dass unser Weihnachten ursprünglich als Fest der Muttergöttin gewidmet ist.

Auch in anderen Kulturen finden wir das Bildnis der Mutter mit dem Kind. Die meisten Mysterienkulte feierten die Geburt des „göttlichen Kindes“ an den Tagen um die Wintersonnenwende  ebenso das Fest hin zum Licht des Mithras-Kult, in Ägypten der Isis und die Geburt des Horuskindes.

Deine Affirmation für diese Zeit

Ich öffne mich meiner Intuition und vertraue meiner tiefen Weisheit, die mein Verstand (noch) nicht greifen kann.

Dein Impuls für die Wintersonnenwende

Meditiere darüber, wo dir in deinem Leben derzeit noch das Vertrauen fehlt.

Visualisiere das Bild, die Situation, die Herausforderung und dann atme Vertrauen als heilsame Energie in dieses innere Bild.

Spüre nach, wie sich innerlich deine Wahrnehmung verändert.

Häufige Fragen zur Wintersonnenwende

Wann ist die Wintersonnenwende 2025? Die Wintersonnenwende 2025 ist am Sonntag, 21. Dezember, um 16:03 Uhr MEZ. Dies ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.

Was bedeutet Wintersonnenwende? Die Wintersonnenwende markiert den Zeitpunkt, an dem die Sonne ihren tiefsten Stand am Himmel erreicht. Ab diesem Moment werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt zurück.

Was macht man zur Wintersonnenwende? Traditionell nutzt man die Wintersonnenwende zum Innehalten, Räuchern und zur Vorbereitung auf die Rauhnächte. Es ist eine Zeit der Klärung, des bewussten Loslassens und der spirituellen Einkehr.

Wie lange dauert der kürzeste Tag 2025? Am 21. Dezember 2025 gibt es in Deutschland nur etwa 7,5 bis 8 Stunden Tageslicht, je nach Standort. In Berlin ist es etwa 7 Stunden und 39 Minuten hell.

Warum ist die Wintersonnenwende wichtig? Die Wintersonnenwende ist mehr als ein astronomisches Ereignis. Sie markiert den Beginn der Rauhnächte und ist seit Jahrtausenden ein spiritueller Wendepunkt – die Rückkehr des Lichts aus der tiefsten Dunkelheit.

Die Rauhnächte bewusst erleben

Die Wintersonnenwende ist das Tor zu den Rauhnächten, einer Zeit zwischen den Jahren, die voller Magie und Möglichkeiten steckt. Wenn du diese 12 heiligen Nächte nicht alleine gehen möchtest, lade ich dich herzlich ein:

Hier findest du mein komplettes Rauhnächte-Programm mit täglichen Audio-Impulsen, geführten Meditationen, einem detaillierten Workbook und liebevoll gestalteten Ritualen für jede der 12 Nächte. Ich begleite dich dabei, die Schwelle zwischen den Jahren bewusst zu gestalten und mit Klarheit ins neue Jahr zu gehen.

Die Wintersonnenwende ist mehr als ein astronomisches Ereignis, sie ist eine Einladung, in die eigene Tiefe zu gehen, Altes zu klären und dem neuen Licht entgegenzugehen.

Weibliche Spiritualität und die vergessene Kraft des 8. Dezembers

Die Sperrnacht am 8. Dezember markiert einen besonderen Wendepunkt im Jahr als eine Zeit, in der weibliche Spiritualität uns einlädt, innezuhalten und das Tun ruhen zu lassen. Während die meisten Menschen nur an einen katholischen Feiertag denken, verbirgt sich hinter Maria Empfängnis eine viel ältere, weiblichere Geschichte.

Wenn du heute im Kalender nachschaust, steht dort „Maria Empfängnis“. Und vielleicht denkst du dir kurz: Moment mal, wie soll sich das bis Weihnachten ausgehen? Empfängnis und Geburt in nur knapp drei Wochen?

Die Verwirrung ist verständlich und weit verbreitet. Denn am 8. Dezember wurde nicht Jesus empfangen, sondern Maria selbst von ihrer Mutter Anna. Mancherorts kennst du diesen Tag vielleicht auch als „Anna-Tag“, benannt nach jener Frau, die nach langer Kinderlosigkeit endlich schwanger wurde.

Und genau hier beginnt eine Geschichte, die für weibliche Spiritualität von großer Bedeutung ist.

Die Geschichte dahinter

Anna und Joachim konnten lange keine Kinder bekommen. Joachim zog sich 40 Tage in die Wüste zurück zum Fasten und Beten, während Anna in Jerusalem im Gebet blieb. Ein Engel erschien beiden und kündigte ihnen ein Kind an. Joachim kehrte freudig zurück, und die beiden trafen sich an der „Goldenen Pforte“ des Tempels. Dort umarmten sie sich und dieser Moment gilt als die Empfängnis Mariens.

Die Kirche spricht von der „unbefleckten Empfängnis“: Maria wurde frei von der Erbsünde empfangen.

Was, wenn wir die Erbsünde anders verstehen?

Ich glaube nicht an die Erbsünde, wie die Institution Kirche sie uns vermittelt hat, um uns klein zu halten. Aber ich kenne sehr wohl das Phänomen, dass wir uns selbst klein halten.

Diese unbewusste Prägung von „ich muss noch etwas tun, damit…“ kennst du vielleicht auch. Gerade im spirituellen Feld höre ich es ständig:

  • „Daran muss ich noch arbeiten.“

Klingt das nicht unglaublich anstrengend?

Vielleicht ist die wahre „Erbsünde“ etwas ganz anderes: dass wir uns selbst zu viele Bedingungen auferlegen. Bedingungen, die uns von unserem eigentlichen Weg wegführen. Wenn wir davon ausgehen, dass wir das Göttliche in uns tragen, wäre unser ureigener Weg doch, ganz bei uns zu bleiben, frei von inneren und äußeren Erwartungen.

Die Einladung des heutigen Tages

Mit sich verbunden und im Vertrauen leben, gemäß jenem Seelenplan, den wir in uns behüten. Zu werden und zu leben, was wir wahrlich sind.

Und jetzt kommt der Satz, der vielleicht gerade in dir etwas auslöst:

Alles, was du innerlich sehen kannst, als Wunsch, Traum, Vision  ist dir äußerlich bestimmt, es auch leben zu dürfen.

Wozu sonst sollte dieses Bild in dir existieren?

Deshalb wage es jetzt, für dich zu formulieren:

  • „Ich bin es würdig…“
  • „Ich bin es wert, dass…“
  • „In meinem Leben ist es mir bestimmt, dass…“

ABER  und das ist wichtig,

Weil du bislang vielleicht ein limitierendes Glaubensmuster gefahren bist, reicht es womöglich nicht aus, nur die Sätze zu formulieren. Bewege dich tatsächlich in dieses Feld des Erlebens:

  • Was kannst du schon jetzt tun, um genau das zu unterstützen?
  • Welche Handlung liegt außerhalb deiner Komfortzone?
  • Was hast du vielleicht noch nie gewagt?

Jetzt ist der Moment.

Weibliche Spiritualität und das Mysterium der großen Mütter

Maria und ihre Mutter Anna  beide sind große Mütter. Anna als Großmutter von Jesus, Maria als jene, die das göttliche Licht gebar. Der heutige Tag ehrt die großen Mütter und ist damit ein kraftvoller Tag für weibliche Spiritualität.

Und wenn wir über die biblische Geschichte hinausschauen, zeigt sich noch eine andere Ebene. Der Name „Anna“ trägt die Ursilbe „An“; in alten Sprachen das Zeichen für das weibliche Vorangegangene, die Ahnin. Im Jakob-Evangelium wird Anna sogar „Dinah“ genannt. Sind wir da nicht schon nahe bei der Göttin Diana?

In alten Zeiten gab es viele Göttinnen mit ähnlichem Namensklang: Anahita, Ananta, Anath, Inanna, Hannahanna, Anu, Dana – allesamt Göttinnen des schöpferischen Prinzips, Muttergöttinnen. Diese Verbindung zu den alten Göttinnen macht den 8. Dezember zu einem besonderen Tag für weibliche Spiritualität.

Das Mysterium liegt in der Fruchtbarkeit, im Lebensbringenden, im Gebärenden  dem großen Wunder des neuen Lebens.

Frage dich:

  • Was ist es, das durch dich in die Welt kommen will?
  • Welches neue „Leben“ möchte durch dich geboren werden – sei es ein Projekt, eine Veränderung, eine Berufung?

Die Sperrnacht und wie weibliche Spiritualität alte Tradition trifft

Mit dem heutigen Tag beginnt in vielen Traditionen die Zeit der Sperrnächte als jene Zeit vor der Wintersonnenwende, in der die Arbeit ruhen sollte. Die Sperrnacht ist ein wichtiges Element weiblicher Spiritualität und lädt uns ein, das Yang-Prinzip des Tuns loszulassen.

Früher wurden die Werkzeuge gereinigt und weggesperrt, um keine „bösen Geister“ anzuziehen. In der weiblichen Spiritualität verstehen wir diese alte Weisheit neu: Die Sperrnacht erinnert uns daran, Stille zu halten, um keine inneren bösen Geister zu nähren. Die innere Arbeit ruhen zu lassen.

Praktisch umgesetzt könntest du:

  • Auf das vergangene Jahr blicken: Was lief gut? Was nicht so gut?
  • Würdigen, was war und
  • Loslassen, was noch offen ist

Im Außen aufräumen: zurückgeben, was anderen gehört, Schulden begleichen, die Wohnung in Ordnung bringen

Besonders wichtig war früher: Die Spinnräder hatten still zu stehen. Nur die Schicksalsgöttin Willbeth durfte den Lebensfaden weben. Und heute? Spinnen wir Pläne, manifestieren, arbeiten am Business fürs kommende Jahr.

Die Sperrnacht lädt uns in der weiblichen Spiritualität zu etwas anderem ein: Stille. Nichtstun. Sein. Ganz im Yin-Prinzip.

Bis zur Wintersonnenwende haben wir etwa 12 Nächte Zeit für diese innere Einkehr und genau für diese kraftvolle Phase habe ich ein besonderes Angebot für dich.

Die Zeitqualität nutzen

Aus welchem Blickwinkel wir den heutigen Tag auch betrachten, die Thematik zeigt sich immer als dieselbe, vielleicht in einem anderen Licht. Weibliche Spiritualität am 8. Dezember verbindet die Geschichte von Maria und Anna mit den alten Göttinnen und der Botschaft der Sperrnacht.

Frage dich:

  • Welche Bedingungen hast du dir selbst gesetzt?
  • Welche begrenzen dich unnötig?
  • Kennst du deine Bestimmung  oder hast du eine Ahnung von ihr?
  • Wie schenkst du deinem Licht seinen Raum?

Maria lebte ihre Bestimmung in tiefer Verbundenheit und voller Hingabe. Und diesen Auftrag tragen wir alle in uns: Das göttliche Licht zu behüten, zu nähren und als Licht zu den Menschen zu bringen und zwar jeder gemäß seiner persönlichen Bestimmung.

Das gilt es heute zu feiern.

Folge der Energiequalität des Tages. Halte inne, verbinde dich mit deiner inneren Essenz. Die Botschaft der Sperrnacht ist klar: Weibliche Spiritualität bedeutet auch, dem Yin Raum zu geben:  der Stille, dem Sein, dem Empfangen.

Weil du es dir wert bist.

Rauhnächte bieten dir den Raum, all diese Fragen zu erforschen und Antworten zu empfangen. Begleite ich dich dabei?

Go with the flow.

Der Barbara-Tag am 4. Dezember gilt als eine der vier Sperrnächte vor der Wintersonnenwende, die zweite nach dem Katharinen-Tag am 25.11.2025. Die Energie dieser Tage schenkt uns zusätzliche Impulse, runterzufahren und es der Natur gleichzutun: still zu werden.

Die alte Tradition der Sperrnächte

In altbäuerlicher Tradition galten die Sperrnächte als jene Tage, an denen mehr und mehr „weggesperrt“ wurde, was dem arbeitsintensiven Jahr zugerechnet wurde, zuletzt dann das Spinnrad. Man wollte der Schar rund um die Percht während der Rauhnachtszeit entsprechend zollen und sie günstig stimmen.

Was bedeutet „Wegsperren“ heute?

Für den spirituellen Zugang der heutigen Zeit hat sich der Auftrag nicht verändert, nur das Verständnis dafür. Wegsperren, zusperren und innehalten. Vermutlich leichter gesagt als getan. Dennoch: Wenn du ohne Widerstand („aber es ist gerade so viel zu tun“, die „hektische Vorweihnachtszeit“) auf diesen Auftrag schaust…

Warum erscheint das auf den ersten Blick so schwer?

Und was, wenn du auf dein Leben schaust – gibt es eventuell etwas, das du „wegsperren“ möchtest? Zurücklassen und beenden? Es ab nun anders tun, anders leben?

Die Ausrichtung dafür könnte wertvoll sein für deine Ausrichtung hin zu den Rauhnächten und hin zum neuen Jahr.

Den Alltag für einen Moment wegsperren

Innehalten und erste Rückschau halten:

  • Was war besonders in diesem Jahr, wofür gilt es wertschätzend den Blick zu wählen?
  • Wofür bist du dankbar?
  • Welches sind herausragende Begegnungen 2025 gewesen?
  • Welche Erfahrungen erweisen sich als wertvoll für dich?

Befreit ins neue Jahr gehen

Sperrnächte dienen vor allem dazu, sich bewusst zu machen, dass man nicht „belastet“ ins neue Jahr geht. So gilt es nicht nur alte Schulden zu begleichen, sondern auch ungeklärte Angelegenheiten im Außen wie im Innen zu lösen – den Blick auf das Begrenzende und Belastende zu wählen.

  • Was oder wer fällt dir dazu spontan ein?
  • Was hat mich gekränkt, geärgert, wütend gemacht?

Verzeihen und Versöhnen, Loslassen lautet der Auftrag. Möglicherweise hilft ein Gespräch:  im Außen oder im Innen als Vergebungsritual. Oder der klare Blick darauf löst und schenkt Befreiung.

Barbara und Borbeth: Von der Göttin zur Heiligen

Auch der Barbara-Tag blickt auf eine noch ältere Geschichte der Volkskunde zurück. Borbeth,  sie ist eine der Schicksalsgöttinnen neben Ambeth und Willbeth, die vor allem in der Zeit zwischen den Jahren einen ganz besonderen Stellenwert haben.

Die Kirche hat wohl seinerzeit auch hier den Tag gewählt und den Ehrentag der Barbara „draufgesetzt“ und so wurde die Göttin Borbeth zur Barbara. Borbeth hatte als Attribut den Turm, der wurde auch auf Barbara als Symbolbild übertragen.

Die Legende der heiligen Barbara

Die heilige Barbara ist eine der bekanntesten Heiligen der Geschichte. Dennoch gibt es verschiedene Erzählungen zu ihrem Leben. Zur Heiligen macht sie, wie zumeist in den Geschichten der christlichen Kirche, dass sie den Tod einer Märtyrerin starb.

Die Legende erzählt, dass Barbara, selbst bildhübsch, ihre zahlreichen Freier zurückwies. Ihr Vater, ein gewisser Dioscuros, sah das nicht gerade gerne. Er war ein roher Kerl, so will es die Legende, und zudem ein fanatischer Christenhasser. Als er erfuhr, dass sich Barbara regelmäßig heimlich mit einer Gruppe von Christen traf, ließ er einen Turm bauen, um seine Tochter darin einzusperren.

Da bekannte Barbara ihrem Vater, sie habe sich taufen lassen. Das war für Dioscuros eindeutig zu viel: Er ließ Barbara brutal martern und schlug ihr schließlich eigenhändig den Kopf ab. Doch die Strafe folgte auf dem Fuß: Kaum hatte Dioscuros das Schwert beiseite gelegt, wurde er von einem Blitz erschlagen, heißt es in der Barbara-Legende.

Die „drei heiligen Madeln“

Barbara bildet mit Katharina und Margareta die Gruppe der „drei heiligen Madeln“ (Bauernpatroninnen) unter den 14 Nothelfern. Ergänzt um die heilige Dorothea bilden die vier Frauenheiligen die „quattuor virgines capitales“, also die vier besonders heiligen Jungfrauen.

Die Verehrung der heiligen Barbara hat sich weit verbreitet. Weil sie lange in einem Turm in der Finsternis eingesperrt war, wurde sie unter anderem zur Schutzpatronin der Bergleute, die ihre schwere Arbeit auch zum größten Teil in der Finsternis des Berges verrichten müssen.

Außerdem gilt sie für die „dunkle“ Stunde des Todes als Patronin der Sterbenden. Wer die heilige Barbara anruft, wird nicht ohne Sterbesakramente sterben. Die heilige Barbara war die Garantie für den Eintritt in das himmlische Paradies.

Die symbolische Bedeutung für heute

Welches Bild reicht uns nun diese Legende?

Der Name: „Die Fremde“

„Barbara“ bedeutet „die Fremde“ – anders ausgedrückt, die Andersartige, nicht Eingegliederte, die auf die Menschen fremd wirkt. Als Fremde ist sie zugleich die freie Frau und die unverstandene Frau.

Barbara wird oft mit grünen Gewändern dargestellt. Grün ist die Farbe der göttlichen Schöpferkraft. Der Kelch, mit dem Barbara auch dargestellt wird, erinnert an den Kelch, den ihr der Engel gereicht hat. Der Kelch ist ein altes weibliches Symbol. Die Frau ist die nährende Mutter.

Fragen an dich zur heutigen Zeitqualität

So ist es die heutige Zeitqualität, die uns einlädt nachzufühlen (für alle, nicht nur jene, die Barbara heißen):

Die Geschichte beginnt mit der „Zurückweisung“  und das kann ein Schattenaspekt sein: dass eine Barbara zu oft oder zu schnell zurückweist, im Außen und im Innen „sich selbst“ zurückweist. Sie sich im (symbolischen) Turm hält oder sich wie fremd fühlt.

  • Wo fühle ich mich fremd? Oder andersherum: Wo passe ich mich zu sehr an, um nicht die Fremde zu sein? Womöglich aus Angst, alleine zu sein.
  • Fühle ich mich fremd in der Welt? Warum? Und was macht das mit mir?

Die heilige Märtyrerin Barbara bekennt sich zu ihrem Glauben und ihrer tiefen Wahrheit. Daher die Frage an dich:

  • Glaubst du an dich? Bekennst du dich zu deiner Wahrheit  oder passt du dich an, bist zu oft still… „aus Gründen“?

Der Turm als Symbol

  • Welche Aspekte meines Lebens wollen genährt werden?

Vielleicht ganz konkret auch jene aus dem Bild des Turmes, welches wir in der Legende sehen. Der Turm symbolisiert die festen Fundamente, die wir im Leben wählen.

  • Hast du sie für dich definiert? Schenkst du ihnen ausreichend Aufmerksamkeit?

Im Kontext dazu sind es die Qualitäten von Standfestigkeit, Rückzug, Orientierung, Richtung und Halt, unter denen wir die Themen unseres Weges und Alltags betrachten können.

Barbara als Lichtbringerin

Barbara versteht man aber auch als Lichtbringerin. So könntest du auch dieses Licht für das Versteckte, noch nicht Sichtbare einladen auf deine Fragen oder dein (noch) Nicht-Wissen beziehungsweise (noch) Nicht-Sehen.

Was wenige wissen: Der erste Perchtentag

In manchen Regionen gilt der Barbara-Tag als der erste Perchtentag und damit als der erste Tag „der rauchen Zeit“: der Rauhnächte. Damit öffnet sich das Feld der Tage „für die neue Zeit“.

Barbara – Bärbel – Bärbele. Die Abwandlung des Namens schenkt uns auch ein neues Bild und einen anderen Klang: „gebären“. Auch das erinnert an das Neue: eine Geburt steht bevor. Jene des Lichts, jene des neuen Jahres.

Und manchmal für jede und jeden von uns selbst auch.

  • Wagst du dich dafür zu öffnen?

Die drei Bethen: Ambeth, Willbeth und Borbeth

Viele der Heiligen und Festtage der Kirche sind in Wirklichkeit auf die alten Kulturen zurückzuführen, so fanden sie beim „nichtchristlichen Volk“ eher Akzeptanz. So gilt als Barbaras Ursprung die Göttin Borbeth, die für das Heilen, die Wärme und die Geborgenheit steht.

Die Kelten nannten Borbeth als eine der Schutzgöttinnen, der drei Bethen: Ambeth, Willbeth und Borbeth. Sie bilden die göttliche Triade als Erd-, Mond- und Sonnenfrau.

Es ist davon auszugehen, dass die Kirche sie unter den neuen Namen übernommen hat, denn von der Energie sind sie ähnlich zu spüren wie „Margaretha mit dem Wurm“, „Barbara mit dem Turm“ und „Katharina mit dem Radl“-  die „heiligen drei Madl“. So lautet der entsprechende Merkspruch, den man im Alpenraum dazu kennt.

Katharina, Margaretha, Barbara  als die drei heiligen Frauen aus dem Team der 14 Nothelfer, die uns selbst die Kirche so vermittelt.

Möchtest du mehr über die Rauhnächte und die spirituelle Bedeutung der Wintersonnenwende erfahren? Lass dich von der Energie dieser besonderen Zeit tragen und nutze die Sperrnächte für deine innere Einkehr.

Loslassen lernen fällt vielen Menschen schwer. Wir halten fest an alten Gewohnheiten. Wir klammern uns an Beziehungen. Wir tragen Erwartungen mit uns herum. Aber die Natur zeigt uns jeden Herbst aufs Neue: Loslassen lernen ist notwendig. Loslassen lernen macht stark.

In der dunklen Jahreszeit können wir loslassen lernen von der Natur. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Die Pflanzen ziehen sich zurück. Die Tiere suchen Ruhe. Überall in der Natur geschieht das gleiche: Altes geht. Neues kann kommen.

Dieser Artikel zeigt dir, wie du loslassen lernen kannst. Du erfährst, warum die dunkle Jahreszeit die beste Zeit ist, um loslassen zu lernen. Du lernst fünf praktische Rituale zum Loslassen kennen. Diese Rituale helfen dir, leichter zu werden.

Warum du in der dunklen Jahreszeit loslassen lernen solltest

Die Natur macht es uns vor. Ein Baum lässt im Herbst seine Blätter fallen. Er tut das nicht aus Schwäche. Er tut es aus Weisheit. Der Baum weiß: Ich kann nicht alles behalten. Ich muss Altes loslassen. Nur so überlebe ich den Winter.

Die Blätter fallen zu Boden. Sie werden zu Humus. Sie nähren neue Pflanzen. Nichts geht verloren. Alles verwandelt sich.

Unsere Vorfahren kannten diese Zyklen. Sie nutzten die dunkle Jahreszeit bewusst, um loslassen zu lernen. In den Rauhnächten verabschiedeten sie das alte Jahr. Sie machten ihre Häuser sauber. Sie ließen los, was nicht mehr passte. Sie schufen Raum für Neues.

Heute haben viele Menschen diesen Rhythmus verloren. Wir arbeiten das ganze Jahr durch. Wir machen keine Pause. Wir lassen nichts los. Aber unser Körper spürt es trotzdem. In der dunklen Jahreszeit werden wir müder. Wir brauchen mehr Ruhe. Wir sehnen uns nach Stille.

Das ist kein Zufall. Das ist ein Signal. Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, loslassen zu lernen.

Was du loslassen lernen kannst

Bevor du mit den Ritualen zum Loslassen beginnst, überlege dir:

Was möchte ich loslassen lernen?

Hier sind Beispiele:

Gedanken und Glaubenssätze

  • Ich muss perfekt sein
  • Ich bin nicht genug
  • Ich darf keine Fehler machen
  • Andere sind wichtiger als ich

Gewohnheiten

  • Zu viel arbeiten
  • Zu wenig schlafen
  • Ständig Ja sagen
  • Mich mit anderen vergleichen

Beziehungen und Verpflichtungen

  • Freundschaften, die nur nehmen
  • Erwartungen von anderen Menschen
  • Aufgaben, die mich erschöpfen
  • Rollen, die nicht mehr passen

Emotionen

  • Alte Wut
  • Schuldgefühle
  • Enttäuschungen
  • Ängste, die mich lähmen

Du musst nicht alles auf einmal loslassen lernen. Such dir eine Sache aus. Beginne mit dem, was dich am meisten belastet.

Fünf Rituale zum Loslassen lernen

Diese fünf Rituale stammen aus alten Traditionen. Sie helfen dir, loslassen zu lernen. Du kannst sie in der dunklen Jahreszeit praktizieren. Ganz besonders eignet sich die Zeit vor den Rauhnächten.

Ritual 1: Loslassen mit Blättern

Dieses Ritual machst du draußen in der Natur.

Das brauchst du:

  • Zeit für einen Spaziergang
  • Gefallene Blätter

So funktioniert es: Geh in einen Park oder in den Wald. Sammle Blätter vom Boden. Nimm für jede Sache, die du loslassen willst, ein Blatt.

Halte das erste Blatt in der Hand. Sprich aus, was du loslassen möchtest. Du kannst es laut sagen. Du kannst es auch nur denken.

Zum Beispiel:

  • Ich lasse los, was mich klein macht.
  • Ich lasse die Angst los.
  • Ich lasse alte Erwartungen los.

Dann lass das Blatt los. Wirf es in die Luft. Oder leg es auf das Wasser eines Bachs. Schau zu, wie es davonfliegt oder davonschwimmt.

Mach das mit jedem Blatt. Spüre, wie du leichter wirst.

Ritual 2: Räuchern in den Rauhnächten

Räuchern ist eine alte Tradition. Unsere Vorfahren räucherten ihre Häuser in den Rauhnächten. Sie glaubten: Der Rauch trägt alte Energien davon. Er macht Platz für Neues.

Das brauchst du:

  • Eine feuerfeste Schale
  • Räucherkohle oder ein Räucherstövchen
  • Getrocknete Kräuter (Salbei, Beifuß, Wacholder oder Weihrauch)

So funktioniert es: Öffne ein Fenster. Das ist wichtig. Der Rauch muss raus können.

Entzünde die Räucherkohle. Warte, bis sie durchgeglüht ist. Gib die Kräuter darauf.

Geh langsam durch deine Räume. Trag die Schale mit dem Rauch vor dir her. Sprich dabei aus, was gehen darf:

  • Was mir nicht dient, darf gehen.
  • Ich öffne mich für Neues.
  • Altes darf sich verwandeln.

Achte besonders auf Ecken und Winkel. Räuchere hinter Türen. Räuchere unter dem Bett. Das sind Orte, wo Energie hängen bleibt.

Nach dem Räuchern lüfte gut durch. Spüre, wie sich dein Zuhause leichter anfühlt.

Ritual 3: Die Liste zum Loslassen

Dieses Ritual machst du an einem ruhigen Abend.

Das brauchst du:

  • Papier und Stift
  • Eine Kerze
  • Eine feuerfeste Schale

So funktioniert es: Zünde die Kerze an. Setz dich hin. Nimm dir Zeit.

Schreib auf, was du loslassen möchtest. Schreib alles auf, was kommt. Zensiere nichts.

Zum Beispiel:

  • Ich lasse die Angst vor Ablehnung los.
  • Ich lasse die Beziehung zu XY los.
  • Ich lasse den Glaubenssatz los, nicht genug zu sein.

Wenn du fertig bist, lies die Liste noch einmal. Spüre, was in dir passiert.

Dann verbrenne das Papier. Tu es in der feuerfesten Schale. Schau zu, wie die Flamme es verwandelt. Aus Papier wird Asche. Aus Form wird Formlosigkeit.

Die Asche kannst du in die Erde geben. Oder du lässt sie vom Wind davontragen.

Ritual 4: Stille Meditation zum Loslassen lernen

Die Natur zeigt uns: Loslassen lernen braucht Ruhe. Loslassen lernen geschieht in der Stille.

Das brauchst du:

  • Einen ruhigen Ort
  • 10 Minuten Zeit
  • Nichts weiter

So funktioniert es: Setz dich bequem hin. Schalte dein Handy aus.

Schließ die Augen. Atme ruhig.

Bei jedem Ausatmen stellst du dir vor: Ich lasse etwas los. Du musst nicht wissen, was es ist. Dein Körper weiß es. Deine Seele weiß es.

Einatmen: Ich nehme auf. Ausatmen: Ich lasse los.

Mach das 10 Minuten lang. Mach es jeden Tag. Du wirst merken: Etwas verändert sich.

Ritual 5: Der Brief zum Abschied nehmen

Manchmal müssen wir richtig Abschied nehmen. Auch wenn eine Person oder Situation schon vorbei ist.

Das brauchst du:

  • Papier und Stift
  • Ruhe und Zeit

So funktioniert es: Schreib einen Brief. Schreib an eine alte Version von dir selbst. Oder an eine vergangene Beziehung. Oder an einen Traum, der sich nicht erfüllt hat.

Schreib alles auf. Schreib über deine Gefühle. Schreib über deine Enttäuschung. Schreib über deine Dankbarkeit.

Dann verabschiede dich. Schreib zum Beispiel:

  • Ich danke dir für das, was war.
  • Jetzt lasse ich dich gehen.
  • Ich gehe meinen Weg weiter.

Du musst den Brief nicht abschicken. Du kannst ihn verbrennen. Du kannst ihn in der Erde vergraben. Du kannst ihn zerreißen.

Wichtig ist nur: Du nimmst bewusst Abschied.

Was nach dem Loslassen lernen kommt

Wenn du loslassen lernst, entsteht Raum. Loslassen lernen macht leicht. Loslassen lernen bereitet vor auf Neues.

Der Baum, der seine Blätter losgelassen hat, steht nicht schwach da. Er ruht. Er sammelt Kraft in seinen Wurzeln. Wenn der Frühling kommt, treibt er neu aus. Er wird grüner und stärker als zuvor.

So ist es auch mit uns Menschen. Wenn wir loslassen, entsteht Platz. Platz für neue Gedanken. Platz für neue Beziehungen. Platz für neue Erfahrungen.

Loslassen bedeutet nicht verlieren. Loslassen bedeutet: Ich vertraue dem natürlichen Rhythmus. Ich vertraue, dass nach dem Winter ein Frühling kommt.

Wann ist die beste Zeit zum Loslassen lernen

Die dunkle Jahreszeit ist ideal, um loslassen zu lernen. Besonders kraftvoll sind diese Zeiten:

Die Rauhnächte (24. Dezember bis 6. Januar) Diese Zeit zwischen den Jahren gilt als heilig. Die Schleier zwischen den Welten sind dünn. Altes darf gehen. Neues darf kommen.

Die Wintersonnenwende (21. Dezember) Der kürzeste Tag des Jahres. Danach werden die Tage wieder länger. Ein perfekter Zeitpunkt, um Altes loszulassen und sich auf das wachsende Licht vorzubereiten.

Neumond in der dunklen Jahreszeit. Der Neumond steht für Neuanfang. Er ist ein guter Zeitpunkt, um loslassen zu lernen.

Aber ehrlich gesagt: Die beste Zeit, um loslassen zu lernen, ist immer jetzt. Wenn du spürst, dass etwas gehen darf, dann lass es gehen.

Deine Einladung zum Loslassen lernen

Die dunkle Jahreszeit lädt dich ein, loslassen zu lernen. Sie sagt: Du darfst langsamer werden. Du darfst nach innen schauen. Du darfst loslassen, was dich schwer macht.

Die Natur zeigt dir jeden Tag, wie du loslassen lernen kannst. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Die Pflanzen ziehen sich zurück. Die Tiere ruhen.

Auch du darfst ruhen. Auch du darfst loslassen lernen. Auch du darfst leichter werden.

Probiere die Rituale zum Loslassen lernen aus. Nimm dir Zeit dafür. Mach es in deinem eigenen Tempo. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur deinen Weg.

Und wenn du loslassen gelernt hast, wirst du merken: Du bist nicht weniger geworden. Du bist freier geworden.

Loslassen lernen ist keine einmalige Sache. Loslassen lernen ist eine Übung. Wie das Atmen. Einatmen, ausatmen. Aufnehmen, loslassen. Im Rhythmus mit der Natur. Im Rhythmus mit dir selbst.

„Bereit für die Rauhnächte? Tritt meiner kostenlosen WhatsApp-Gruppe Prelude für die Rauhnächte bei und bereite dich gemeinsam mit anderen vor. Oder entdecke meine Rauhnachtsbegleitung für eine intensive Erfahrung.“

Samhain markierte für die alten Kelten den Beginn des neuen Jahres. Es war die Schwelle zwischen Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Außen und Innen. Der Name bedeutet „Ende des Sommers“  und genau das war es: der Moment, an dem die Ernte eingebracht war, die Tage kürzer wurden und das Leben sich nach innen verlagerte. Die Menschen wussten, dass mit dem Einbruch der Dunkelheit ein neuer Zyklus begann, nicht das Ende, sondern ein Neubeginn aus der Stille.

Samhain und seine Bedeutung im alten Volksbrauchtum

Für die Kelten war Samhain eines der vier großen Jahresfeste. Es kennzeichnete nicht nur den Übergang zur dunklen Jahreszeit, sondern auch den Beginn des keltischen Jahreskreises. Es war die Zeit, in der alles Äußere zur Ruhe kam, das Licht sich zurückzog und das Unsichtbare an Bedeutung gewann. Diese Schwelle wurde als „liminal“ bezeichnet – ein Zwischenraum, in dem die gewohnte Ordnung aufgehoben war und Wandel möglich wurde.

Die Volksbräuche rund um Samhain zeugen von dieser besonderen Energie. In Irland und Schottland entzündete man große Feuer auf den Hügeln. Alle häuslichen Feuer wurden gelöscht und mit einer Flamme des Gemeinschaftsfeuers neu entzündet als ein Zeichen von Reinigung, Neubeginn und Zusammenhalt. Das Feuer schützte vor den dunklen Mächten des Winters und symbolisierte zugleich das Licht im Inneren, das durch die Dunkelheit getragen werden sollte.

Man glaubte, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen den Welten durchlässig wurde. Die Ahnen und Wesen der Anderswelt konnten näherkommen. In vielen Häusern stellte man Speisen und Getränke bereit, um die Ahnen zu ehren und ihnen zu danken. Es war ein stilles Mahl für jene, die vorangegangen waren  aus Respekt, aus Liebe, aus Verbundenheit. Auch Masken und Verkleidungen hatten hier ihren Ursprung: Sie dienten dazu, sich vor umherziehenden Geistern zu schützen oder ihnen mit Achtung zu begegnen.

Samhain als Fest der Transformation für Frauen

Samhain war damit keineswegs nur ein Totenfest. Es war ein Fest des Übergangs und der Fruchtbarkeit. Die Menschen wussten, dass im Dunkel der Erde, in der Ruhe und im Rückzug, der Same für neues Leben gelegt wird. In dieser Zeit bereitete sich die Natur auf den inneren Wandel vor  und genau das gilt auch für uns Frauen.

Samhain erinnert uns daran, dass das Ende eines Zyklus kein Verlust ist, sondern ein notwendiger Teil des Lebens. Es ist der Moment, um Altes zu verabschieden: Muster, Erwartungen, Rollen, die uns nicht mehr entsprechen. Diese Zeit lädt uns ein, bewusst innezuhalten und Raum zu schaffen für das, was in uns neu wachsen will. In der Dunkelheit liegt die Kraft der Erneuerung, in der Stille die Stimme der Intuition, im Loslassen das Versprechen des Neubeginns.

Für uns Frauen trägt Samhain eine ganz besondere Symbolik. Wir kennen diese Rhythmen aus unserem Körper und unserem Leben: Phasen des Wachstums, der Blüte, des Rückzugs und der Erneuerung. Samhain ist die Einladung, den inneren Winter zu umarmen, das Dunkle nicht zu fürchten, sondern als Ort der Sammlung und Tiefe zu erleben. In dieser Jahreszeit können wir uns wieder mit unserer Wurzelkraft verbinden, mit der stillen, nährenden Energie, die uns trägt, auch wenn das Außen schweigt.

Samhain und der größere Zyklus der Rauhnächte

Mit Samhain öffnet sich auch der größere Zyklus der Rauhnächte. Die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar sind zwar das Herzstück, doch der eigentliche Kreis beginnt viel früher  und reicht weit über den Dreikönigstag hinaus. Schon mit Samhain, am 1. November, öffnet sich die Schwelle zum Dunkelhalbjahr. Diese Zeit markiert den Beginn der inneren Einkehr:

Die Wochen vor Weihnachten, die Adventszeit, sind dann der Übergang. Sie laden ein, bewusst zu verlangsamen, Ballast abzuwerfen und Räume zu schaffen, innerlich wie äußerlich. Mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember erreicht die Dunkelheit ihren Höhepunkt. Ab hier kehrt das Licht langsam zurück. Diese Tage wirken wie das tiefe Einatmen vor einem neuen Zyklus.

Dann folgen die Sperrnächte,  die Tage zwischen der Sonnenwende und Weihnachten. Im alten Volksbrauchtum wurden in dieser Zeit Arbeiten eingestellt, Tore geschlossen, das Alte „gesperrt“. Energetisch gesehen ist es eine Einladung, alles Unabgeschlossene zu beenden. Erst danach beginnen die eigentlichen zwölf Rauhnächte,  beziehungsweise die zwölf Tage. Und was sich dort zeigt, ist kein Zufall, sondern das Echo der Wochen davor.

Wenn du dich tiefer auf diese besondere Zeit einstimmen möchtest, begleite ich dich durch die Rauhnächte:  mit täglichen Impulsen, Ritualen und Inspirationen.

Lass dich durch diese Übergangszeit führen und erlebe, wie sich Klarheit und innere Ruhe entfalten, wenn du dich dem Rhythmus der Natur anvertraust.

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Rituale und Impulse zu Samhain

Ein kleines Ritual kann helfen, diese Zeit bewusst zu begehen: Zünde eine Kerze an, schreibe auf, was du verabschieden möchtest: alte Geschichten, überholte Vorstellungen, Beziehungen oder Gedanken, die dich binden. Danke ihnen für das, was sie dir gelehrt haben, und gib sie dem Feuer oder dem Wind. Dann formuliere, was du in dir nähren möchtest: Welche Qualitäten, welche Gefühle, welche Sehnsucht dürfen im neuen Zyklus Raum bekommen?

Samhain führt uns Frauen in einen Raum der Tiefe. Nicht als Opfer der Dunkelheit, sondern als Hüterinnen der Schwelle. Wir tragen in uns die Fähigkeit, das Ende zu halten, das Chaos zu umarmen und daraus Neues zu gebären. Im Loslassen liegt die Kraft des Anfangs, im Schatten das Licht, noch unsichtbar, aber schon spürbar.

Reflexion:

  • Welche Zyklen in meinem Leben dürfen enden, damit Raum für Neues entstehen kann
  • Was möchte ich mit Dank verabschieden  und was darf bewusst ruhen, um sich später zu entfalten?
  • Wie kann ich die Dunkelheit dieser Zeit nicht fürchten, sondern als Ort der Kraft und Tiefe erleben?

Wenn du dich schon jetzt auf die Rauhnächte einstimmen möchtest, hol dir meine kostenlose Vorbereitung über WhatsApp. Du erhältst kleine Impulse, Erinnerungen und Inspirationen, um dich innerlich auf diese besondere Zeit einzuschwingen.

🌙  Hier anmelden und mit der Vorbereitung beginnen.

Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit zwischen den Jahren. Sie sind eine Schwellenzeit, in der die gewohnte Ordnung auf besondere Weise stillsteht. Der Atem der Welt wird ruhiger, der Rhythmus verändert sich. Seit vielen Jahren, genau genommen seit 2004, begleite ich Menschen, vor allem Frauen,  durch diese Zeit, die ursprünglich aus dem alten Volksbrauchtum und der keltischen Tradition stammt. In dieser Übergangsphase, wenn das Sonnenjahr endet und das neue noch nicht begonnen hat, öffnet sich ein Raum zwischen den Welten.

In meinen jahrelangen Rechercheren kam ich einer Darstellung auf die Spur, die sich für mich als die stimmigste erwies:  Es sind nicht nur die Nächte, wie oft behauptet wird, die ihre Magie tragen, sondern die jeweiligen 24 Stunden, die diesen Tagen ihren Charakter verleihen. Die Bezeichnung „Nächte“ kommt tatsächlich aus jener Überlieferung, als die Tage nach Samhain die „Nächte“ des Jahres, weil die „dunkle Zeit“, bezeichnet wurden.

Jeder dieser heiligen Tage der Rauhnachtszeit ist ein Portal, das in einen der zwölf Mondmonate des kommenden Jahres führt. Wer bewusst durch diese Zeit geht, kann sozusagen das kommende Jahr „aufbereiten“ und im vorhinein „Kontakt aufnehmen“, indem man auf innere Impulse, Träume und Zeichen achtet.

Ursprung und Bedeutung

Die Rauhnächte wurzeln in alten, vorchristlichen Bräuchen. Schon in keltischer Zeit galt die Zeit um die Wintersonnenwende als heilig. Mit dem Ende des alten Jahres und dem Beginn des neuen öffnete sich die Grenze zwischen den Welten, zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Diesseits und Jenseits. Die Menschen glaubten, dass die Seelen der Verstorbenen umherziehen, dass die Naturgeister sprechen und dass in dieser Zwischenzeit die Zukunft spürbar wird.

Die Kirche versuchte später, diese heidnischen Feste zu überlagern, aber der ursprüngliche Sinn blieb: Innehalten. Lauschen. Reinigen. Neu ausrichten.

Noch heute berührt uns die besondere Qualität dieser Zeit. Vielleicht, weil sie uns an das erinnert, was im modernen Leben verloren zu gehen droht: das bewusste Wahrnehmen von Zyklen, die Verbundenheit mit der Natur und das Wissen, dass Wandlung ein heiliger Prozess ist.

Die 12 heiligen Tage als ein Spiegel des kommenden Jahres

In meiner Arbeit sehe ich die 12 Rauhnächte als 12 heilige Tage, die jeweils einem Mondmonat des kommenden Jahres entsprechen. Jede Phase dauert von Mitternacht bis Mitternacht. Also ein ganzer Tag, in dem wir die Energie des jeweiligen Monats wahrnehmen und uns mit ihr verbinden können.

Diese Zuordnung lädt dazu ein, das Jahr im Voraus zu erspüren, statt es zu planen und Ziele zu setzen. Träume, Begegnungen, Stimmungen und Gedanken dieser Tage tragen eine Botschaft. Sie zeigen, welche Themen und Lernfelder uns im neuen Jahr begleiten werden.

Zum Beispiel:

  • 25. Dezember – erster Tag – steht für das erste Mondmonat. Hier geht es um Anfänge, um das Fundament. Wie will ich das neue (Mond-)Jahr beginnen? Wo stehe ich?
  • 26. Dezember – zweiter Tag – steht für das zweite Mondmonat. Oft tauchen hier erste Impulse für Vision und Richtung auf.
  • 27. Dezember – dritter Tag – drittes Mondmonat. Es geht um Wachstum, Aufbruch, Bewegung.
    Und so fort – jeder Tag trägt die Schwingung eines der kommenden Mondmonate.

Diese Struktur ist keine Regel, sondern ein Wegweiser. Ich lade dazu ein, die Zeichen nicht zu deuten, sondern zu spüren. Der Verstand ist in dieser Zeit weniger gefragt als das Herz. Die Kunst liegt im Wahrnehmen,  nicht im Erklären, nicht im „Ziele setzen“ oder Vorsätze fassen.

Rituale und Haltung

Rituale helfen, diese Tage bewusst zu gestalten. Aber sie sind kein Muss, kein Abarbeiten.
Ich spreche lieber von einer inneren Haltung:

  • Zeit nehmen für Stille und Rückzug.
  • Beobachten, was auftaucht:  in Träumen, Gedanken, Gesprächen.
  • Jeden Tag notieren, was sich zeigt.
  • Räume reinigen, Altes loslassen, Neues willkommen heißen.

Räuchern, Schreiben, kleine Zeremonien, all das kann unterstützend sein. Doch die wahre Kraft liegt in der Präsenz. Die Rauhnächte sind keine Zeit für Tun, sondern für Sein.

Wer sich auf diesen Prozess einlässt, wird spüren: Das Leben antwortet.

Viele Frauen wünschen sich in dieser Zeit eine klare Struktur und Begleitung als einen Rahmen, der trägt und inspiriert, ohne Druck. Dafür habe ich meine Rauhnachtsbegleitung geschaffen.
Sie führt dich Tag für Tag durch diese 12 heiligen Tage, schenkt dir Impulse, Rituale und Raum zur Reflexion,  direkt über die App Rauhnächte in your Pocket.

Damit du dich in dieser besonderen Zeit wirklich fallen lassen kannst und dich auf das Wesentliche konzentrierst: das Lauschen nach innen.

Der größere Zyklus der Rauhnächte

Die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar sind das Herzstück, aber nicht der ganze Kreis. In meiner Arbeit spreche ich auch vom größeren Zyklus der Rauhnächte, der bereits früher beginnt und weit über den Dreikönigstag hinausreicht.

Schon am 1. November, zu Samhain, öffnet sich die Schwelle zum Dunkelhalbjahr. Diese Zeit markiert den Beginn der inneren Einkehr. Was stirbt ab, was darf ruhen, was will neu geboren werden? Hier beginnt die Vorbereitung auf die Rauhnächte.

Die Wochen vor Weihnachten, die Adventszeit, sind dann der Übergang. Sie laden ein, bewusst zu verlangsamen, Ballast abzuwerfen und Räume zu schaffen,  innerlich wie äußerlich.

Mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember erreicht die Dunkelheit ihren Höhepunkt. Ab hier kehrt das Licht langsam zurück. Diese Tage wirken wie das tiefe Einatmen vor einem neuen Zyklus.

Zwischen Samhain und Beginn des engeren Rauhnachtskreises der 12 Tage finden wir auch   die Sperrnächte als die Tage zwischen der Sonnenwende und Weihnachten. Im alten Volksbrauchtum wurden in dieser Zeit Arbeiten eingestellt, Tore geschlossen, das Alte „gesperrt“. Energetisch gesehen: eine Einladung, alles Unabgeschlossene zu beenden.

Erst danach beginnen die eigentlichen 12 Rauhnächte  bzw. die 12 Tage.

Wenn du dich schon jetzt bewusst einstimmen möchtest, lade ich dich ein, Teil meiner kostenlosen Rauhnachts-Vorbereitung auf WhatsApp zu werden.

Dort begleite ich dich Schritt für Schritt in die Energie dieser Zeit  mit kleinen Impulsen, Inspirationen und Hinweisen, wie du dich innerlich und äußerlich vorbereiten kannst.

Einladung zur Reflexion

Die Rauhnächte sind kein esoterisches Spiel, sondern eine Einladung „tiefer einzutauchen“.
Wer diese Tage bewusst erlebt, erkennt die feinen Zusammenhänge des Lebens.

Ich lade dich ein, dich zu fragen:

  • Was will sich in mir erneuern?
  • Welche Themen tauchen immer wieder auf?
  • Wo bin ich bereit, Altes zu verabschieden?
  • Was will ich im neuen Jahr bewusst nähren?

Wenn du dir dafür Raum gibst, wirst du spüren, dass diese Zeit nicht nur einen Jahreswechsel markiert, sondern eine Initiation in ein bewussteres Leben.

Abschluss

Die Rauhnächte sind ein Geschenk, eine Einladung, die lineare Zeit zu verlassen und in den Kreis zurückzukehren. Sie erinnern uns daran, dass jeder Übergang Würde braucht, dass Stille eine Kraft ist und dass Neubeginn immer mit Bewusstheit beginnt.

Jeder Tag, jede Stunde dieser zwölf heiligen Tage ist eine Schwelle.
Und wer bereit ist, bewusst hindurchzugehen, schreibt sein neues Jahr aus der Tiefe des eigenen Seins.

Wenn sich ein Zyklus dem Ende zuneigt und das Neue sich ankündigt, dann ist das auch ein inneres Echo deiner Schöpferkraft. Ein Visionboard erstellen bedeutet, deine Wünsche zu verwirklichen und deine Zukunft aktiv zu gestalten.

Was ist ein Visionboard

Ein Visionboard ist eine bildliche Darstellung deiner Visionen. Du erschaffst eine Collage aus Bildern, Worten und Symbolen. Diese zeigen, was du dir für dein Leben wünschst. Die Schöpfungskraft entfaltet ihr wahres Potenzial durch den Ausdruck. Deshalb ist ein Visionboard so wirkungsvoll.

Die beste Zeit um ein Visionboard zu erstellen

Die Zeit der Rauhnächte ist energetisch die beste Zeit. Besonders zwischen dem Neujahrstag und dem Ende der Rauhnachtszeit am 6. Januar. In meiner Begleitung durch die Rauhnächte führe ich dich durch diese magische Zeit und zeige dir, wie du ein kraftvolles Visionboard für das neue Jahr kreierst.

Du kannst aber auch zu jedem Neubeginn ein Visionboard erstellen. Zum Beispiel für einen neuen Job oder einen Umzug.

Warum ein Visionboard wirkt

Wir manifestieren das, dem wir Aufmerksamkeit schenken. Ein Visionboard funktioniert wie ein Navi für dein Jahr. Es bündelt Energien und verankert sie.

Das retikuläre Aktivierungssystem in deinem Gehirn verbindet sich mit deiner Schöpferkraft. Es gleicht alle Informationen und Begebenheiten mit deinem inneren Bild ab. So macht es dich aufmerksam auf das, was zu deiner Vision passt.

Der Vergleich mit dem Gast

Die Zukunft manifestieren funktioniert ähnlich wie das Einladen eines Gastes. Du kannst es so sehen: Entweder du lädst bewusst jene Menschen ein, die dir wichtig und lieb sind, die du gerne bei dir haben möchtest. Oder du öffnest einfach die Türe und schaust, wer dann kommt.

Was passiert, wenn nicht die Person kommt, die du dir eigentlich wünschst? Was, wenn plötzlich jemand im Wohnzimmer steht, der dort eigentlich nicht stehen soll?

Genauso verhält es sich mit deiner Zukunft. Ein Visionboard ist die bewusste Einladung an das Leben, das du dir wünschst. Du kreierst ein klares Bild davon, was kommen soll. Ohne diese klare Vision öffnest du nur die Türe und nimmst, was kommt.

Visionboard erstellen: Die Schritt für Schritt Anleitung

Was du brauchst

Wenn du ein Visionboard erstellen möchtest, verwendest du für die klassische Form der Collage:

  • Ein großes Blatt Papier
  • Magazine und Illustrierte
  • Bilder
  • Schere
  • Klebstoff

Du kannst dir Bilder auch aus dem Internet ausdrucken. Begrenze dich nicht in der Fantasie.

Die Vorbereitung

Ich meditiere zunächst hin zum leeren Blatt. Ich bitte um Führung und öffne mich. Ich richte mich in Klarheit aus. Vom Verstand hin zum Herzen und der Intuition. Denn der kontrollierende Verstand kann dich an dieser Stelle nur begrenzen.

Ich atme mich in die Ruhe. Ich verbinde mich mit der inneren Ruhe. Dann fahre ich mit einem inneren Aufzug aus dem Kopf hinunter zum Herzen. Dort steige ich aus und nehme innerlich Platz. Ich lege meine Hand aufs Herz. So lange, bis ich fühle: Jetzt bin ich da.

Die wichtigen Fragen

Dann fühle ich von dort aus nach:

  • Wonach verlangt mein Herz?
  • Was wünsche ich mir, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Wie würde ich leben, wenn meine Limitierungen mich nicht länger begrenzen würden?

Notiere dir alles, was dein Herz höher hüpfen lässt. Begrenze dich nicht.

Die Lebensbereiche für dein Visionboard

Wenn du ein Visionboard erstellen möchtest, schenke deinem Bild verschiedene Lebensbereiche:

  • Lifestyle (Urlaub, Wohnen, Auto, Hobbys)
  • Körper (Gesundheit, Ernährung, Sport)
  • Spiritualität
  • Beruf
  • Beziehung (Familie und Freunde)

Der Schwerpunkt kreiert sich jedes Jahr anders und neu.

Die Gestaltung: So erstellst du dein Visionboard

Bilder sind stärker als Worte. Sie aktivieren die Schöpferkraft auf einer machtvolleren Ebene.

Sammle, schneide aus, lege auf, klebe, schreibe. Du signalisierst deinem Leben, wofür du bereit bist. Sei dabei so spezifisch wie möglich. Fühle innerlich nach: Ist das gewählte Bild stimmig für mich?

Der Prozess dahinter ist wichtig. Du fühlst immerwieder nach innen. Ist es das wirklich? Geht es wirklich um das? Auf diese Weise bleibst du in einem realistischen Feld der Möglichkeiten, ohne dich zu begrenzen.

Du hinterlegst in deinem Inneren ein ganz klares Programm. Auf der visuellen und fühlenden Ebene. Damit bekommt die Intention ihre kraftvolle Macht.

Visionboard segnen und platzieren

Ich reinige und segne das fertige Werk. Reinigen bedeutet: Alle Bindungen und Begrenzungen dürfen sich lösen. Sie halten mich noch von der Verwirklichung fern. Segnen bedeutet: Ich bin bereit, meinen Beitrag auf dem Weg der Erkenntnis zu leisten.

Dann positioniere ich das Visionboard in meinem Lebensumfeld. Du solltest es täglich sehen. So aktivieren sich die Synapsen für dein Unterbewusstsein. Du startest das innere Programm immerwieder. Hin zu deiner Vision.

Dein Beitrag: Das Tun

Vergiss nicht auf deinen Beitrag. Das Tun geschieht wie von selbst. Dein Unterbewusstsein arbeitet für dich. Es öffnet sich den Zufällen. Es kommuniziert in Synchronizitäten. Dein Visionboard ist wie ein Navi für das neue Jahr.

Wichtige Tipps wenn du dein Visionboard erstellst

Am stärksten wirkt der Prozess über die Hand. Das Gehirn ist mit der Hand in Verbindung. Über die Hand bekommst du Zugang zu deinem Unterbewusstsein. Das ist mit digitaler Arbeit nicht vergleichbar.

Schenk dir die Zeit, die es braucht. Hudle nicht. Sei dir die Zeit wert. Begrenze dich nicht.

Wage es, das große Ganze zu wählen. Kreiere dein Leben nicht scheibchenweise. Hab den Mut für alles.

Klebe ein Foto von dir aufs Board. Lass es kein anonymes Bild sein.

Verstecke es nicht. Nicht im Kasten, nicht in einer Schublade. Platziere es sichtbar am für dich besten Platz. Zeige dich. Steh zu dir und deinen Wünschen. Das ist der erste Schritt. Wo wäre es einfacher als im liebenden Lebensumfeld?

Die Kraft der Visualisierung

Ausschau halten in das, was kommen mag. Aus einer inneren fühlenden Verbindung ein Bild entstehen lassen. Das setzt ganz andere Schöpferkraft frei als einfach zu schauen, was kommt.

Eine Vision zu haben kann ungeahnte Kräfte freisetzen.

Aus meiner eigenen Erfahrung: Am intensivsten wirkten für mich jene Boards, die ich per Hand machte. Wo ich blätterte, suchte, auswählte. Diese Boards waren tief in meinem Inneren verankert. Ich erlebe es, als würde ich mit diesem Tun die Synapsen meines Gehirns vernetzen, ausrichten, programmieren. So wie Kinder begreifend lernen.

Fazit: Visionboard erstellen für deine Träume

Ein Visionboard erstellen ist mehr als eine kreative Übung. Es ist ein kraftvolles Werkzeug für deine Schöpferkraft. Besonders in den Rauhnächten entfaltet ein Visionboard seine ganze Wirkung. Du gibst deinen Träumen Raum und Form. Du manifestierst das Leben, das du dir wünschst.

Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.