Rauhnächte 2025/26: Warum du nicht verzichten solltest
Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu, und überall hörst du von den Rauhnächten 2025. Die Rauhnächte vom 21. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 stehen vor der Tür.
Vielleicht denkst du gerade:
- „Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“ oder
- „Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“ oder einfach
- „Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt, dass ich heuer nichts mache.“
Ich verstehe diese Gedanken. Wirklich. Und trotzdem möchte ich dir heute erklären, warum genau diese Haltung bedeutet, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Und warum die Rauhnächte 2025/26 vom 21. Dezember bis 6. Januar etwas ganz anderes sein können als das, was du vielleicht befürchtest oder (noch) ablehnst.
Was sind die Rauhnächte eigentlich?
Die Rauhnächte, auch Raunächte oder Zwölfnächte genannt, sind die zwölf Nächte zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dem 6. Januar (Dreikönigstag). Diese Zeit gilt seit Jahrhunderten als besondere Schwellenzeit, in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind.
In der keltischen und germanischen Tradition wurden diese Nächte als heilig betrachtet. Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser Zeit die Gesetze der normalen Welt außer Kraft gesetzt sind. Es ist eine Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Meine Tiroler Großmutter hat mir diese Tradition weitergegeben. Nicht als esoterischen Trend, sondern als gelebte Praxis und als Raum zum Innehalten genauso wie als Möglichkeit, das vergangene Jahr zu reflektieren und einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen.
Die typischen Widerstände gegen die Rauhnächte 2025/26
In den letzten Wochen vor den Rauhnächten höre ich immer wieder dieselben Sätze von Frauen, die eigentlich spüren, dass diese Zeit etwas für sie wäre:
„Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“
Versteh ich total. Vielleicht hattest du dir zu viel vorgenommen? Vielleicht hattest du eine dieser Anleitungen mit 27 Ritualen pro Tag und hast dich überfordert gefühlt? Das Ding ist: Nicht-Durchhalten bedeutet nicht Versagen. Es bedeutet, dass der Rahmen nicht gepasst hat. Nicht, dass DU nicht gepasst hast. Die Rauhnächte 2025 sind keine Prüfung. Es gibt kein Bestehen oder Durchfallen. Es gibt nur dein persönliches Tempo und deine Art, diese Zeit zu gestalten. Die Rauhnächte 2025/26 geben dir eine Chance es anders zu machen.
„Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“
Oh ja, der Rauhnächte-Hype. Überall goldene Sterne, Räucherwerk-Werbung und das Versprechen der totalen Transformation in zwölf Tagen. Ich verstehe, wenn dir das zu viel wird. Mir geht es nämlich genauso. Aber mal ehrlich: Seit wann lässt du dir von Marketing-Lärm etwas kaputtmachen, das eigentlich ur-alt und ur-kraftvoll ist? Die Rauhnächte 2025 gehören nicht Instagram. Sie gehören dir. Lass dir die echten Rauhnächte 2025 nicht von oberflächlichen Angeboten vermiesen.
„Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt“
Genau deshalb BRAUCHST du die Rauhnächte 2025 vielleicht mehr denn je. Nicht als weiteres To-Do auf deiner bereits übervollen Liste. Sondern als Erlaubnis, endlich mal anzuhalten. Als Raum zwischen den Jahren, wo niemand von dir erwartet, dass du funktionierst. Wo du einfach sein darfst.
„Ich weiß gar nicht, wie das geht“
Perfekt. Dann bist du genau richtig. Die Rauhnächte sind keine Prüfung, die man bestehen muss. Es gibt kein Falsch. Nur dein persönliches Tempo.Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst kein spezielles Equipment. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.
„Ich hab keine Zeit für sowas“
Zeit haben wir nie. Zeit nehmen wir uns. Und manchmal braucht es nur 10 Minuten am Abend. Nicht mehr.
Aber diese 10 Minuten nur für dich. Ohne Handy. Ohne Ablenkung. Einfach du mit dir selbst und dieser besonderen Zeit.
Das Kind mit dem Bad ausschütten.
Und jetzt mal ehrlich: Was bringt dir dieses „Ich mach heuer nichts“?
Wem nützt das, außer der Stimme in dir, die ohnehin schon zu oft sagt, dass du nicht genug bist, nicht durchhältst, es nicht richtig machst?
Das ist doch genau das: Das Kind mit dem Bad ausschütten.
Da ist diese uralte Tradition. Diese magische Zeit zwischen den Jahren, wo die Schleier dünn sind. Wo du wirklich hinspüren kannst: Was will gehen? Was darf kommen? Wo stehe ich gerade?
Und weil irgendwas letztes Jahr nicht geklappt hat, weil dir der Rummel zu viel wird, weil du erschöpft bist, sagst du einfach: Nichts. Ich mach nichts.
Das ist, als würdest du auf eine Einladung zu einem wunderschönen Fest verzichten, weil die Anfahrt umständlich ist.
Die Rauhnächte brauchen keinen Perfektionismus, müssen nicht Instagram-würdig sein. Aber sie können dir etwas geben, das du nirgendwo sonst bekommst in diesem durchgetakteten Jahr: Zeit mit dir selbst. Raum zum Atmen. Erlaubnis, hinzuspüren und für dich dazu sein statt immer nur zu funktionieren und für andere die Erwartungen zu erfüllen.
Was die Rauhnächte 2025 NICHT sind
Bevor ich dir sage, was die Rauhnächte wirklich sind, lass uns aufräumen mit dem, was sie NICHT sind.
In den letzten Jahren ist ein regelrechter Markt rund um die Rauhnächte entstanden. Und vieles davon hat mit dem ursprünglichen Wesen dieser Zeit nichts zu tun.
Vision Boards in den Rauhnächten?
Vision Boards sind toll. Wirklich. Aber die kannst du das ganze Jahr über machen. Wenn frühestens ab Januar oder dann im Mai, im September oder sonst irgendwann im Jahr.
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du bunte Bilder aufklebst und dir überlegst, welches Auto du nächstes Jahr fahren willst. Die Rauhnächte 2025/26 sind keine Workshop-Woche, sondern eine Zeit des Seins.
Die Rauhnächte fragen tiefer:
- Was will wirklich durch dich gelebt werden?
- Was ist essentiell? Was darf sterben, damit Neues geboren werden kann?
Manifestations-Techniken?
Manifestations-Techniken funktionieren an jedem Tag des Jahres. Die Rauhnächte sind keine Turbo-Wunschmaschine.
Sie sind eine Zeit des Lauschens. Des Hinhörens. Des Erspürens. Nicht des Manifestierens, sondern des Empfangens.
Da ist ein Unterschied. Ein wichtiger. In den Rauhnächten 2025 empfängst du, statt zu manifestieren.
Business-Planung für 2026?
Deine Business-Strategie für 2026 planen? Quartalsziele festlegen? KPIs definieren?
Mach das. Aber bitte nicht in den Rauhnächten.
Die Rauhnächte sind nicht dein Business-Retreat. Sie sind eine spirituelle Schwellenzeit. Eine Zeit, in der du nicht planst, sondern schaust. Nicht kontrollierst, sondern vertraust. Die Rauhnächte 2025/26 sind Seelenpause, nicht Business-Strategie.
Detox und Fasten?
Körperreinigung? Jederzeit gut. Aber die Rauhnächte sind traditionell eine Zeit des Feierns, des Essens, der Fülle zwischen den Jahren.
Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit nicht gefastet. Sie haben sich versammelt, gegessen, Geschichten erzählt.
Die Rauhnächte sind keine Detox-Zeit. Sie sind eine Zeit des Nährens, nicht nur des Körpers, auch der Seele.
Social Media Challenges?
„12 Tage, 12 Affirmationen“ oder ähnliche Challenges mögen gut gemeint sein. Aber brauchst du dafür wirklich die Rauhnächte?
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du jeden Tag ein schönes Zitat postest. Sie sind eine Zeit der Stille, der Innerlichkeit, des Rückzugs und nicht der Performance und Darstellung.
Die echte Zeitqualität der Rauhnächte
Verstehst du, was ich meine?
All diese Dinge haben ihre Zeit und ihren Platz. Aber die Rauhnächte sind etwas anderes.
Die Rauhnächte sind eine Schwellenzeit. Eine Zeit zwischen den Welten. Eine Zeit, in der die Schleier dünn sind. Wo das Alte noch nachwirkt und das Neue sich ankündigt. Wo du nicht tust, sondern bist.
Es ist die Qualität der Pause und des Übergangs als eine Zeit des Nichts-Müssens.
Du stehst nicht VOR dem neuen Jahr mit deiner To-Do-Liste. Du stehst IN dieser besonderen Zeit, zwischen den Jahren. In einem Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt.
Was die Rauhnächte wirklich fragen
Die Rauhnächte fragen dich nicht: „Was willst du erreichen?“
Sie fragen: „Wer bist du, wenn du nichts erreichen musst? Was zeigt sich, wenn du einfach nur da bist? Was flüstert dir deine Seele, wenn du ihr endlich zuhörst?“
Das ist keine Technik. Das ist keine Methode. Das ist Hingabe an eine Zeit, die größer ist als du.
Die spirituelle Dimension
In vielen spirituellen Traditionen weltweit gibt es ähnliche Konzepte von Schwellenzeiten. Die schottische Tradition kennt die „Daft Days“, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der normale Regeln außer Kraft gesetzt waren.
In der keltischen Tradition war Samhain (31. Oktober bis 1. November) eine ähnliche Schwellenzeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig wurden.
Was die Rauhnächte 2025/26 mit diesen alten Traditionen gemeinsam haben: Es sind Zeiten des Innehaltens. Zeiten, in denen wir uns von unserem normalen Alltag zurückziehen und einen tieferen Blick auf unser Leben werfen können.
Wie du die Rauhnächte 2025/26 gestalten kannst
Die Rauhnächte 2025/26 beginnen als Rauhnachts-Zeit am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag.
Ohne Überforderung
Du musst nicht jeden Tag stundenlange Rituale durchführen. Du musst nicht räuchern, wenn dir das fremd ist. Du musst keine Tarotkarten legen, wenn das nicht dein Ding ist.
Was du brauchst:
• Einen ruhigen Moment am Tag, nur für dich
• Ein Notizbuch oder Journal
• Die Bereitschaft, hinzuschauen
Das wars. Mehr brauchst du nicht. Die Rauhnächte 2025/26 passen sich dir an, nicht umgekehrt.
In deinem Tempo
Manche Tage wirst du mehr Zeit haben. An anderen Tagen vielleicht nur fünf Minuten. Beides ist okay.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.
Mit Begleitung
Wenn du magst, musst du das nicht alleine machen. Eine gute Begleitung durch die Rauhnächte kann dir helfen:
• Struktur zu finden ohne Überforderung
• Die richtige Tiefe zu finden ohne Überwältigung
• Dran zu bleiben ohne Druck
Meine Rauhnächte-Begleitung habe ich genau so gestaltet, dass sie dieser ursprünglichen Qualität gerecht wird. Jeden Tag bekommst du einen Audio-Impuls von mir in der App. Keine stundenlangen Rituale, sondern das, was wirklich trägt.
Kein Lärm, sondern echte Substanz. Die Weisheit, die ich von meiner Großmutter gelernt habe, verbunden mit dem, was ich in über 20 Jahren Begleitung von Frauen durch die Rauhnächte erfahren habe.
Die Rauhnächte als Chance
Die Rauhnächte kommen. Ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur: Gehst du bewusst durch diese Zeit oder lässt du sie einfach vorbeiziehen?
Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles durchhalten. Du musst nur Ja sagen. Zu dir. Zu dieser besonderen Zeit.
Was du gewinnen kannst
Wenn du dich auf die Rauhnächte 2025/26 einlässt, kannst du:
• Klarheit gewinnen über das vergangene Jahr
• Loslassen, was nicht mehr zu dir gehört
• Einen Blick auf das kommende Jahr werfen
• Dich selbst besser kennenlernen
• Zur Ruhe kommen nach einem turbulenten Jahr
• Kraft tanken für das Neue
Was du verlierst, wenn du nichts machst
Wenn du die Rauhnächte 2025 einfach vorbeiziehen lässt, verlierst du:
• Eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion
• Die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen vom Alten
• Die Chance, das Neue zu begrüßen
• Einen Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt
Rauhnächte 2025/26: Deine Entscheidung
Die Rauhnächte 2025 sind eine Einladung. An dich. Von einer Zeit, die größer ist als du.
Du kannst diese Einladung annehmen oder ablehnen. Beides ist okay.
Aber lass dich nicht von falschen Gründen abhalten. Nicht von der Angst zu versagen. Nicht vom Marketing-Lärm. Nicht von der Erschöpfung, die eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass du diese Pause BRAUCHST.
Die Rauhnächte sind für dich. Mit deinem Chaos. Mit deiner Erschöpfung. Mit deinen Zweifeln. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur da sein.
Und wenn du dabei eine Begleitung möchtest, die versteht, dass du ein echtes Leben hast mit echten Herausforderungen, dann schau dir meine Rauhnächte-Begleitung an.












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