Ein kosmisches Jahrhundertereignis für die weibliche Urkraft

Die Venus Mars Konjunktion 2026 ist eines der seltensten astrologischen Ereignisse unserer Zeit. In den ersten Januartagen 2026 ereignet sich am Himmel etwas, das in seiner Seltenheit und Symbolkraft kaum zu übertreffen ist: Venus und Mars, die beiden Planeten, die unsere weibliche und männliche Urkraft repräsentieren, vollziehen nahezu gleichzeitig einen Seitenwechsel hinter der Sonne. Was zunächst wie ein rein astronomisches Phänomen klingt, birgt eine tiefe spirituelle Bedeutung, besonders für uns Frauen, die wir uns auf dem Weg befinden, unsere authentische weibliche Kraft wieder zu entdecken und im Einklang mit den kosmischen Rhythmen zu leben.

Die Venus Mars Konjunktion 2026: Astronomische Rarität und Zeitqualität

Am 6. Januar 2026 verschwindet die Venus von der Erde aus gesehen hinter der Sonne. Sie wandert dabei von rechts nach links und taucht einige Tage später links neben der Sonne wieder auf. Fast zeitgleich vollzieht der Mars die entgegengesetzte Bewegung: Er verschwindet am 10. Januar hinter der Sonne, wandert von links nach rechts und erscheint anschließend rechts von der Sonne wieder.

Diese sogenannte superior conjunction (obere Konjunktion) beider Planeten, bei der Venus und Mars weniger als einen Grad von der Sonne entfernt stehen, ist außergewöhnlich selten. Astronomen haben berechnet, dass eine vergleichbare Konstellation erst wieder im Juni 2267, also in mehr als 240 Jahren, zu beobachten sein wird. Im gesamten letzten halben Jahrtausend gab es dieses Phänomen nur dreimal: 1669, 1682 und im Juni 1968.

Wir sind also Zeuginnen eines wahrhaft kosmischen Jahrhundertereignisses. Dieser kraftvolle Moment wirkt besonders während der Rauhnächte-Zeit nach und begleitet uns durch das neue Jahr.

Die metaphysische Bedeutung: Reset der Urkräfte

Die Venus Mars Konjunktion 2026 markiert einen tiefen spirituellen Wendepunkt. In der spirituellen Astrologie gilt das „Abtauchen“ eines Planeten hinter der Sonne als eine Art Wiedergeburt, als Reset seiner Energie. Die Sonne wirkt wie ein kosmisches Reinigungsfeuer, das die planetarischen Kräfte transformiert und erneuert. Wenn nun sowohl Venus als auch Mars diesen Prozess nahezu gleichzeitig durchlaufen, bedeutet dies nichts Geringeres als einen simultanen Reset der weiblichen und der männlichen Urkraft.

Doch es ist nicht nur die Gleichzeitigkeit, die dieses Ereignis so bedeutsam macht. Es ist die Art und Weise, wie sich dieser Reset vollzieht.

Der heilige Seitenwechsel

Venus, die Trägerin der weiblichen Urkraft, verlässt die rechts von der Sonne gelegene Position. Diese Seite wird traditionell mit männlicher, nach außen gerichteter Energie assoziiert. Sie „durchwandert“ (scheinbar) das Sonnenfeuer und erscheint auf der linken Seite wieder, der Seite, die der empfangenden, intuitiven, weiblichen Kraft, dem Yin, entspricht. Venus kehrt also sozusagen nach Hause zurück, in ihre ureigene Qualität.

Mars hingegen vollzieht die entgegengesetzte Bewegung. Er verlässt die linke, weiblich geprägte Seite und nimmt seinen Platz auf der rechten Sonnenseite ein, dort, wo die aktive, nach außen gerichtete, männliche Kraft, Yang, ihren natürlichen Ausdruck findet.

Was hier geschieht, ist mehr als nur ein astronomisches Schauspiel: Es ist eine kosmische Neuordnung der polaren Kräfte und eine Rückkehr zu heiliger Balance.

Die heilige Polarität und das Yin-Prinzip neu verstanden

In unserer Zeit wird Polarität oft missverstanden oder sogar abgelehnt. Zu oft wurde sie missbraucht, um Hierarchien zu rechtfertigen oder Geschlechterrollen zu zementieren. Doch wenn wir Polarität im Sinne der Heilen Matrix verstehen, erkennen wir ihre wahre Natur: Sie ist ein heiles kosmisches Urprinzip, das gelebt und gefeiert werden will.

Die heilige Polarität ist keine Wertung. Sie sagt nicht „männlich ist besser“ oder „weiblich ist schwächer“. Sie ist vielmehr der schöpferische Tanz zweier gleichwertiger, sich ergänzender Kräfte. Wie die beiden Pole eines Magneten oder wie Plus und Minus in einem elektrischen Stromkreis: Beide sind notwendig, damit Energie fließen und Leben entstehen kann.

Diese Erkenntnis steht im Zentrum des Yin-Prinzips: Yin und Yang sind keine Gegensätze, die gegeneinander kämpfen, sondern zwei Seiten derselben Kraft, die sich gegenseitig bedingen und nähren. In der Yin-Akademie vermitteln wir, wie dieses Verständnis dein Leben transformieren kann, privat wie beruflich.

Jede Bewertung der Polarität würde dieses heile kosmische Urprinzip stören und seine schöpferische Kraft schwächen.

Was die Venus Mars Konjunktion 2026 für uns bedeutet

Der Planeten-Shift vom Januar 2026 lädt uns ein, unsere eigene innere Polarität neu zu betrachten und zu heilen. Die Venus Mars Konjunktion 2026 ist eine Einladung zur Ganzwerdung.

  • Wie oft haben wir als Frauen versucht, auf der „männlichen“ Seite zu agieren, weil uns suggeriert wurde, dass nur dort Erfolg, Anerkennung und Macht zu finden sind?
  • Wie oft haben wir unsere weibliche Urkraft verleugnet, weil sie uns als zu weich, zu emotional oder zu wenig durchsetzungsfähig erschien?

Dieser kosmische Reset schenkt uns die Möglichkeit, Venus und unsere weibliche Essenz wieder auf ihrer wahren Seite zu verankern. Gleichzeitig dürfen wir dem Mars in uns erlauben, seine gesunde männliche Kraft auf weibliche Weise  zu entfalten.

Es geht nicht darum, entweder-oder zu sein. Wir tragen beide Kräfte in uns. Doch wenn jede Kraft ihren rechtmäßigen Platz einnehmen darf, entsteht jene Harmonie und Ganzheit, die wir so sehr ersehnen.

Wie wir diese Energie nutzen können: Praktische Impulse für deinen Alltag

Die Tage um den 6. bis 10. Januar 2026 sind besonders kraftvoll für innere Arbeit. Doch die Wirkung dieses kosmischen Resets erstreckt sich über Wochen und Monate, sogar Jahre hinweg. Sie will integriert und gelebt werden.

Für die Heilung deiner weiblichen Kraft

Nimm dir Zeit, um zu spüren, wo du deine weibliche Essenz noch verleugnest oder unterdrückst.

  • Wo versuchst du, männlicher zu sein, als es deiner Natur entspricht?
  • Wo darfst du wieder empfangender, intuitiver und zyklischer werden?

Für die Integration gesunder männlicher Energie

Erkunde auch deine innere männliche Kraft. Nicht die aggressive, dominierende Form, sondern die klare, strukturierende, beschützende Qualität.

  • Wo darfst du mehr Klarheit leben?
  • Wo darf deine Kraft sich zeigen, ohne verletzend zu sein?

Für deine Beziehungen

Ob in Partnerschaft, Familie oder im beruflichen Kontext: Dieser Shift lädt ein, Polarität als schöpferisches Prinzip zu begrüßen, statt sie zu bekämpfen oder zu vermeiden.

Die Venus Mars Konjunktion 2026 bewusst nutzen und integrieren

Um diese kraftvollen Zeitqualitäten nicht nur im Januar, sondern durchs ganze Jahr 2026 bewusst zu nutzen, bieten sich verschiedene Formen der kontinuierlichen Begleitung an:

Cosmic Yin Moments: Wöchentliche Impulse zur Zeitqualität

Mit den Cosmic Yin Moments erhältst du jede Woche intuitive Impulse zur astrologischen Zeitqualität direkt auf dein Handy. Du erfährst, welche planetaren Energien gerade wirken und wie du sie auf weibliche Weise empfangen und für deinen Weg nutzen kannst. Statt den Energien hinterherzulaufen, lernst du, aus deinem Inneren heraus zu entscheiden, wann der richtige Moment für Bewegung, Stille, Wandel oder Rückzug ist.

Cosmic Circle: Gemeinsam durch die Zeitqualitäten

Im Cosmic Circle treffen wir uns regelmäßig online, um die großen astrologischen Ereignisse gemeinsam zu erleben und zu verstehen. Hier vertiefen wir die Bedeutung von Planetenkonstellationen wie der Venus Mars Konjunktion 2026 und integrieren sie bewusst in unser Leben. Die Kraft der Gemeinschaft trägt und verstärkt die individuelle Transformation.

So wird der Planeten-Shift vom Januar 2026 nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern der Beginn eines bewussten Weges durch das gesamte Jahr. Getragen von den kosmischen Rhythmen und deiner wiedererwachten weiblichen Kraft.

Ein Geschenk für unsere Zeit und eine Einladung

In einer Epoche, in der so vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist, schenkt uns der Kosmos diese seltene Konstellation. Sie erinnert uns daran, dass wahre Kraft nicht in der Dominanz des einen über das andere liegt, sondern in der heiligen Balance beider Pole.

Wenn Venus und Mars ihre kosmische Reise um die Sonne vollenden und auf ihren wahren Plätzen wieder erscheinen, dürfen auch wir uns neu ausrichten. Wir dürfen uns erlauben, ganz Frau zu sein, mit all unserer weiblichen Kraft, Intuition und Schönheit. Und wir dürfen gleichzeitig die gesunde männliche Kraft auf weibliche Weise in uns integrieren, die uns Struktur, Klarheit und Durchsetzungsvermögen schenkt.

Die heilige Polarität will wieder vollständig erblühen. Die Venus Mars Konjunktion 2026 ist ihre kosmische Ankündigung. Ein Jahrhundertereignis, das uns einlädt, Teil dieser Erneuerung zu werden.

Weiterlesen und vertiefen

Dieser kosmische Reset wirkt besonders kraftvoll, wenn du ihn bewusst mit der Rauhnächte-Zeit verbindest. Die Tage zwischen den Jahren und die ersten Januartage bilden eine energetische Einheit, die dir hilft, die neuen Impulse tief in deinem Leben zu verankern.

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Mögest du die Kraft dieses kosmischen Moments für deine eigene Heilung und Ganzwerdung nutzen.

Über die Autorin: Daniela Hutter ist Pionierin des Yin-Prinzips im deutschsprachigen Raum, Autorin und Gründerin der Yin-Akademie. Seit über 20 Jahren begleitet sie Frauen auf ihrem Weg zu authentischer weiblicher Kraft und einem Leben im Einklang mit den kosmischen Rhythmen.

Die heiligen drei Madeln der Rauhnächte

Was sind die Rauhnächte? Die vergessene Weisheit zwischen den Jahren

Die heiligen drei Madeln der Rauhnächte sind das vergessene Herzstück unseres Brauchtums. Die Rauhnächte zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar bergen ein uraltes Geheimnis: Bevor die drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar mit ihrem „C+M+B“ die Häuser segneten, waren es drei mächtige Frauen, die am Ende der Rauhnächte durch die Lande zogen. Ambeth, Borbeth und Wilbeth als die heiligen drei Madeln, auch bekannt als die Saligen Frauen oder Bethen, spinnen in den Rauhnächten den Schicksalsfaden für das kommende Jahr.

Am Ende dieser zwölf heiligen Nächte, wenn sich die Schleier zwischen den Welten wieder schließen, ist der Moment gekommen, um innezuhalten. Denn nur noch wenige wissen um das Wissen, das sich hinter den drei Buchstaben „C+M+B“ verbirgt, ein Wissen, das tausende Jahre älter ist als die Geschichte der drei Könige aus dem Morgenland. Die heiligen drei Madeln verkörpern dieses uralte Wissen.

Ambeth, Borbeth, Wilbeth gelten als die drei Bethen als Schicksalsgöttinnen

In den nebelverhangenen Tälern der Alpen, wo die alten Geschichten noch in den Wurzeln der Bäume und im Rauschen der Bergquellen leben, erinnert man sich noch an sie. Die drei Bethen verkörpern die göttliche Triade als Erd-, Mond- und Sonnenmutter und werden als die Schicksalsgöttinnen bezeichnet, jene die den ewigen Kreislauf des Lebens hüten. Der Name „Bethen“ leitet sich vom keltischen Wort für „Welt, Zeitraum, Lebensalter“ ab.

Wilbeth ist die Spinnerin des Lebensfadens

Wilbeth, eine der heiligen drei Madeln, die Weiße und Weise, trägt das Spinnrad. Ihr Name leitet sich vom englischen „Wheel“ ab,  vom Rad des Lebens, vom Sonnenrad. Sie ist es, die am Morgen des Lebens den Schicksalsfaden zu spinnen beginnt. Aus dem wirren Faserbündel aller Möglichkeiten, Talente und Potenziale formt sie den individuellen Lebensfaden jedes Menschen.

Die Christianisierung wandelte sie später in die heilige Katharina mit ihrem Rad um. Doch das ursprüngliche Wissen blieb im Volksglauben erhalten: Wilbeth bestimmt den Anfang, sie setzt die Richtung. Auf ihrem Spinnrad spinnt sie das Schicksal, weshalb in den Rauhnächten ein strenges Verbot galt, selbst zu spinnen oder Räder zu drehen. Die Menschen wollten den Schicksalsgöttinnen nicht in die Quere kommen.

Ambeth ist die Leben gebärende Mutter

Ambeth, eine der heiligen drei Madeln, die Rote und Lebendige, hält die Schlange, das uralte Symbol des ewigen Lebens und der Wiedergeburt. Ihr Name trägt die Silbe „Am“ oder „An“, die „Mutter“ bedeutet und auf die keltische Göttin Anu hinweist. Sie ist die fruchtbare Mitte des Lebens, die nährende Kraft, die den gesponnenen Schicksalsfaden durch alle Höhen und Tiefen des Daseins trägt.

Als heilige Margareta (auch Margaretha) mit dem Wurm lebt sie in der christlichen Überlieferung weiter. Doch ihre wahre Essenz ist die Leben gebärende Urmutter, die den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt hütet. In diesem ewigen Werden und Vergehen liegt ihre Kraft.

Borbeth ist die Hüterin der Schwelle

Borbeth, eine der heiligen drei Madeln, die Schwarze und Bergmutter, trägt den Turm als Symbol der Geborgenheit und des schützenden Schoßes der Erde. Ihre Silbe „Bor“ bedeutet sowohl „gebären“ und „geborgen“ als auch „Bahre“. Sie ist die Hüterin der Schwelle zwischen Leben und Tod. Sie durchschneidet den Lebensfaden zur rechten Zeit und nimmt die Seelen in ihren dunklen, bergenden Schoß auf.

Die heilige Barbara mit ihrem Turm bewahrt ihr Erbe. Doch Borbeth ist mehr: Sie ist die Große Mutter Erde selbst, die gibt und nimmt, die schützt und transformiert. In ihrem dunklen Aspekt liegt nicht das Böse, sondern die notwendige Kraft des Loslassens und der Erneuerung.

Von den Bethen zu den heiligen drei Madeln: Barbara, Margareta, Katharina

Mit der Christianisierung des Alpenraums vollzog sich ein faszinierender kultureller Wandel: Die alten Kultstätten blieben bestehen, doch ihre Göttinnen erhielten neue Namen und neue Geschichten. Aus den keltischen Bethen wurden zunächst die christlichen Heiligen Barbara, Margareta und Katharina, die heiligen drei Madeln, die dem Volk vertraut und nahbar blieben.

Der alte Merkspruch bewahrt ihr Andenken: Margareta mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radl, das sind die heiligen drei Madl.“

Was für eine bemerkenswerte Kontinuität! Die heiligen drei Madeln mit der schwarzen Barbara, der weißen Katharina und der roten Margareta stimmen mit ihren Vorfahrinnen Borbeth, Wilbeth und Ambeth bis in die Symbolfarben überein. Selbst ihre Attribute wie Turm, Rad und Schlange blieben erhalten. Die heiligen drei Madeln wurden Teil der vierzehn Nothelfer und bis heute werden sie in Kirchen und Kapellen des Alpenraums verehrt. In vielen österreichischen und bayerischen Kirchen finden sich prächtige Darstellungen der heiligen drei Madeln als Dreiergruppe.

Von den heiligen Madeln zu den drei Königen: Die patriarchale Wende

Später, als patriarchale Strukturen sich festigten, wurden selbst diese mächtigen Frauengestalten durch männliche Autoritätsfiguren ersetzt: Kaspar, der schwarze Schatzmeister, Melchior, der weiße König des Lichts, und Balthasar. Die heiligen drei Madeln wichen den drei Königen. Nehmen wir mal an, dieser Prozess war weniger eine böswillige Auslöschung (#augenzwinker) als vielmehr der Versuch, das Alte in neue Weltbilder zu übersetzen. Doch dabei ging etwas Wesentliches verloren: die Würdigung des Weiblichen als eigenständige schöpferische Kraft.

Das unfruchtbare Bemühen der Umdeutung wird gerade in den Namens-Spielen sichtbar: Die Anfangsbuchstaben bleiben gleich. C+M+B kann sowohl für Caspar, Melchior, Balthasar als auch für Catharina, Margareta, Barbara stehen. Die heiligen drei Madeln und die drei Könige teilen sich diese Initialen. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Wo einst das „X“ zwischen den Namen der drei Schwestern stand (das Zeichen des Lebens, der Gebärhaltung, das Kreuz in seiner ursprünglichen lebensbejahenden Form), wurde später das „+“ eingefügt (das christliche Kreuz als Zeichen des Todes).

Aus den Schicksalsspinnerinnen, die das Leben in all seinen Phasen ehrten, wurden Könige als Repräsentanten weltlicher Macht. Die weibliche Trinität der Lebensspenderinnen wich der männlichen Trinität der Herrscher.

Die Saligen Frauen sind die Hüterinnen des alten Wissens in Österreich und Tirol

In Österreich, besonders in Tirol und Südtirol, leben die heiligen drei Madeln als „Salige Frauen“ im Volksglauben weiter. Das Wort „salig“ stammt vom keltischen Wort für „heilig“ und „heil bringend“. Sie sind die scheuen, aber hilfsbereiten Frauen der Berge, die Flachs spinnen, Menschen in Not beistehen und mit ihren Gaben Fülle und Wohlstand bringen.

In alten Sagen heißt es, die Saligen Frauen pflastern ihren Weg mit Käselaiben, buttern und schütten Milch im Überfluss. Diese Bilder eines gesegneten, fruchtbaren Lebens verkörpern den Überfluss, den die Natur schenkt, wenn man im Einklang mit ihren Rhythmen lebt. (vgl. „Das Yin-Prinzip„)

Als das Christentum diese Vorstellungen als Verschwendung und Heidentum brandmarkte, wurden aus den glückbringenden Muttergottheiten plötzlich böse Hexen, die Milch stahlen und auf Butterfässern durch die Lüfte ritten. So wurde das Weibliche, das Nährende, das Fülle-Schenkende dämonisiert. Und doch überlebte es in Märchen, Sagen und im Brauchtum bis heute.

Der Schicksalsfaden und was die Rauhnächte wirklich bedeuten

Jetzt, am Ende der Rauhnächte, ist der Moment, in dem die drei Göttinnen ihren heiligsten Dienst vollbracht haben. In diesen zwölf (oder dreizehn) Nächten (wohlgemerkt als Tage mit 24 Stunden)  zwischen den Jahren, wenn die Zeit still steht und die Schleier zwischen den Welten dünn werden, spinnen sie die Schicksalsfäden für das kommende Jahr.

Die universelle Weisheit der Schicksalsgöttinnen

Das Motiv der drei Schicksalsgöttinnen, die den Lebensfaden spinnen, finden wir in vielen europäischen Kulturen:

  • Die Nornen der nordischen Mythologie: Urd (Vergangenheit), Werdandi (Gegenwart) und Skuld (Zukunft) sitzen unter der Weltenesche Yggdrasil am Urdbrunnen und spinnen die Schicksalsfäden aller Wesen
  • Die Moiren der griechischen Mythologie: Klotho spinnt den Lebensfaden, Lachesis misst ihn zu, Atropos durchschneidet ihn unerbittlich
  • Die Parzen der römischen Mythologie: Nona, Decima und Partula als Geburts- und Schicksalsgöttinnen

Überall in Europa teilen sie sich dieselbe Aufgabe: Sie spinnen, messen und durchtrennen den Lebensfaden. Darum galt in den Rauhnächten das strenge Verbot zu spinnen. Die Menschen wollten den Göttinnen nicht bei ihrer heiligen Arbeit stören.

Warum durfte man in den Rauhnächten nicht spinnen?

Jeder Faden, den die Göttinnen spannen, ist mit allen anderen im großen Gewebe des Lebens verbunden. Während Wilbeth den Faden beginnt, Ambeth ihn durch das Leben trägt und Borbeth ihn zur rechten Zeit durchtrennt, entsteht das Muster unseres individuellen Schicksals. Eingewoben in das Kollektiv, verflochten mit den Fäden aller anderen Wesen.

Die Rauhnächte waren eine Zeit der absoluten Ruhe. Kein Rad sollte sich drehen, keine Arbeit stören die kosmische Ordnung. In dieser heiligen Zwischenzeit, außerhalb der normalen Zeit, weben die Schicksalsgöttinnen am großen Teppich des kommenden Jahres.

Dein persönlicher Schicksalsfaden im neuen Jahr 2026

Nun, da die Rauhnächte vorüber sind, ist dein Schicksalsfaden für dieses Jahr von den drei heiligen Madeln gesponnen. Doch hier liegt die tiefe Weisheit dieser alten Mythologie: Die drei Göttinnen arbeiten nicht gegen dich, sondern mit dir. Wilbeth hat den Anfang gesetzt. Aber wie du den Faden weiterspinnst, welche Farben, welche Muster du einwebst, liegt auch in deiner Hand.

Mit den kosmischen Zyklen tanzen lernen

Die heiligen drei Madeln lehren uns, im Einklang mit den Zyklen zu leben. Die kosmischen Zyklen, die Mondphasen, die astrologischen Konstellationen: sie alle sind Fäden im großen Gewebe. Und wenn du lernst, bewusst mit ihnen zu tanzen, statt gegen sie anzukämpfen, wenn du die Sprache der Zyklen verstehst und die Weisheit des Yin-Prinzips ehrst, dann wirst du zur Mit-Schöpferin deines Schicksals.

Das Yin-Prinzip lehrt uns genau das, was die drei Bethen verkörpern: die Kraft des Empfangenden, des Zyklischen, des im Einklang mit den natürlichen Rhythmen Lebens. Es ist kein Zufall, dass gerade Frauen sich von den heiligen drei Madeln angezogen fühlen. Sie erkennen in ihnen das uralte Wissen um die weiblichen Zyklen, um Werden und Vergehen, um die Kraft der Transformation.

Cosmic Yin Moments als Deine Jahresbegleitung durch die Zyklen

Genau hier setzen die Cosmic Yin Moments an. Diese Jahresbegleitung trägt dich durch alle Zyklen. Wie einst die Saligen Frauen gute Ratschläge erteilten und die Menschen in Einklang mit den natürlichen Rhythmen brachten, so begleiten dich die Cosmic Yin Moments durch die Höhen und Tiefen des Jahres.

Du erhältst wöchentliche Impulse, die dich mit den kosmischen Energien verbinden, die gerade wirken. Du lernst:

  • Die Qualität jeder Mondphase zu nutzen
  • Die astrologischen Zeitqualitäten zu verstehen
  • Dich selbst in diesem großen Gewebe zu verorten
  • Bewusst am eigenen Schicksalsfaden mitzuweben

Cosmic Circle und gemeinsam das Rad des Jahres drehen

Oder komm zu den Cosmic Circle Abenden, regelmäßige Treffen, in denen wir gemeinsam das Rad des Jahres drehen, die Energien der Zeit erkunden und uns gegenseitig inspirieren. Wie die heiligen drei Madeln, die immer als Einheit wirkten, so ist auch unsere Gemeinschaft ein Kreis der Unterstützung, in dem jeder Faden seinen Platz im größeren Muster findet.

In der Gemeinschaft von Frauen, die das alte Wissen wieder zum Leben erwecken, entsteht eine kraftvolle Energie, so wie es einst war, als die heiligen drei Madeln gemeinsam verehrt wurden und ihr Segen ganze Dörfer und Täler durchzog.

Die heiligen drei Madeln heute: Wiederentdeckung alter Weisheit

Das Vermächtnis der heiligen drei Madeln lebt heute in vielfältiger Form weiter. In Kirchen des Alpenraums werden sie noch immer verehrt, in Volksbräuchen leben ihre Geschichten fort, und zunehmend mehr Frauen entdecken die Kraft dieser weiblichen Trinität für sich.

Das Vermächtnis der drei Schwestern für unsere Zeit

Die Geschichte von Ambeth, Borbeth und Wilbeth, den heiligen drei Madeln, lehrt uns etwas Fundamentales: Das Weibliche ist nie linear, nie eindimensional. Es ist zyklisch, wandelbar, dreifach. Es ist Geburt, Leben und Tod zugleich. Es ist Morgen, Mittag und Abend. Es ist Werden, Sein und Vergehen, und wieder Werden.

Warum diese Weisheit heute revolutionär ist

In einer Zeit, die uns Linearität, ewiges Wachstum und Jugendlichkeit predigt, ist die Weisheit der drei Schicksalsgöttinnen revolutionär: Sie erinnert uns daran, dass Leben ein Gewebe ist, kein gerader Pfad. Dass Dunkelheit genauso heilig ist wie Licht. Dass das Loslassen genauso wichtig ist wie das Beginnen. Und dass wir alle, Frau wie Mann, diese drei Kräfte in uns tragen.

Die Verdrängung dieser weiblichen Weisheit durch patriarchale Strukturen hat uns etwas Kostbares genommen: das Wissen um die Kraft der Zyklen, die Würdigung des Empfangenden, die Ehrfurcht vor den natürlichen Rhythmen. Doch das Wissen ist nicht verloren, es schlummert in Märchen und Sagen, in alten Bräuchen und in der tiefen Sehnsucht so vieler Menschen nach einer anderen Art zu leben.

Eine Art, die das Yin-Prinzip wieder ins Zentrum rückt: das Weibliche nicht als Gegenpol zum Männlichen, sondern als gleichwertige, eigenständige Schöpfungskraft.

Die drei Qualitäten in dir erwecken

Möge der Schicksalsfaden, den Wilbeth, Ambeth und Borbeth, die heiligen drei Madeln, für dich gesponnen haben, in diesem Jahr leuchten. Mögest du die Weisheit der heiligen Madeln, der Saligen Frauen in dir selbst entdecken:

  • Die Kraft der Wilbeth, Beginne Neues mit Klarheit und Vision
  • Die Kraft der Ambeth, Nähre und trage deine Projekte durch alle Phasen
  • Die Kraft der Borbeth, Lass los, was nicht mehr dient, und vertraue der Transformation

Und mögest du lernen, bewusst am Webstuhl deines Lebens zu sitzen und mit den kosmischen Kräften mitzuweben.

Die Rauhnächte sind vorüber,  dein Jahr beginnt jetzt

Die Rauhnächte sind vorüber, doch das Jahr hat gerade erst begonnen. Der Schicksalsfaden, den die heiligen drei Madeln gelegt haben, wartet darauf, von dir mit Farbe, Mut und Hingabe gefüllt zu werden. Du bist nicht Opfer deines Schicksals, sondern Mit-Weberin im großen Teppich des Lebens. Die heiligen drei Madeln begleiten dich, als innere Kräfte, als Wegweiserinnen, als Erinnerung an die zyklische Natur des Seins.

Gesegnet seist du auf deinem Weg, im Namen der Wilbeth, der Ambeth und der Borbeth. X + X + X

Häufige Fragen zu Ambeth, Borbeth und Wilbeth und Rauhnächten

Wann sind die Rauhnächte 2026? Die Rauhnächte dauern vom 24. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026. Manche Traditionen beginnen bereits mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember. Jede der zwölf Nächte steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres.

Wer sind die heiligen drei Madeln? Die heiligen drei Madeln sind Barbara mit dem Turm, Margareta (auch Margaretha) mit dem Wurm und Katharina mit dem Radl. Sie gehören zu den vierzehn Nothelfern und sind die christlichen Nachfolgerinnen der keltischen Göttinnen Ambeth, Borbeth und Wilbeth. Die heiligen drei Madeln werden besonders im Alpenraum verehrt.

Was bedeutet der Schicksalsfaden in den Rauhnächten? Der Schicksalsfaden symbolisiert den Verlauf unseres Lebens, der von den drei Schicksalsgöttinnen gesponnen, gemessen und durchtrennt wird. In den Rauhnächten spinnen Wilbeth, Ambeth und Borbeth die Schicksalsfäden für das kommende Jahr, ein uraltes Symbol für die Verbindung aller Lebewesen im großen Gewebe des Seins.

Was sind die Saligen Frauen? Die Saligen Frauen sind die alpenländische Bezeichnung für die drei Bethen. „Salig“ bedeutet „heilig“ und „heil bringend“ im Keltischen. In Tirol, Salzburg und Südtirol leben sie im Volksglauben als hilfreiche, aber scheue Frauen der Berge weiter, die Flachs spinnen und den Menschen Fülle und Wohlstand bringen.

Warum durfte man in den Rauhnächten nicht spinnen? In den Rauhnächten galt ein striktes Arbeitsverbot, besonders für das Spinnen. Die Menschen glaubten, dass die Schicksalsgöttinnen in dieser Zeit die Lebensfäden aller Menschen für das kommende Jahr spinnen und niemand sie bei dieser heiligen Arbeit stören durfte. Jeder Faden ist mit allen anderen verbunden, wer selbst spann, riskierte, das kosmische Gewebe zu stören.

Was ist der Unterschied zwischen den Bethen und den drei Königen? Die Bethen (Ambeth, Borbeth, Wilbeth) sind die ursprünglichen keltischen Schicksalsgöttinnen. Mit der Christianisierung wurden sie zunächst zu den heiligen drei Madeln (Barbara, Margareta, Katharina) und später von den drei Königen (Kaspar, Melchior, Balthasar) verdrängt. Die Anfangsbuchstaben blieben gleich (C+M+B), doch aus der weiblichen Dreifaltigkeit der heiligen drei Madeln wurde eine männliche Trinität weltlicher Macht.

Wie kann ich mit den Energien der Rauhnächte arbeiten? Nach den Rauhnächten ist der ideale Zeitpunkt, um bewusst mit den kosmischen Zyklen zu arbeiten. Das Yin-Prinzip lehrt uns, im Einklang mit den natürlichen Rhythmen zu leben. Mit einer Jahresbegleitung wie den Cosmic Yin Moments lernst du, die Qualitäten von Mondphasen und astrologischen Konstellationen zu nutzen und deinen eigenen Schicksalsfaden bewusst mitzuweben.

Möchtest du mehr über die kosmischen Zyklen erfahren?

Entdecke die Cosmic Yin Moments, deine wöchentliche Begleitung durch das Jahr mit allen Mond- und astrologischen Qualitäten. Wie die Saligen Frauen einst die Menschen führten, begleiten dich die Cosmic Yin Moments durch die Zyklen des Jahres.

Oder tritt dem Cosmic Circle bei, unsere regelmäßigen Abende im Kreis von Frauen, die gemeinsam das Rad des Jahres ehren. In der Tradition der heiligen drei Madeln feiern wir die Kraft des Weiblichen und weben gemeinsam am Teppich unserer Schicksale.

Das Yin-Prinzip ruft dich, bist du bereit, den Ruf zu hören?

Die Rauhnächte neigen sich dem Ende zu. Die zwölf heiligen Nächte zwischen den Jahren, in denen der Schleier zwischen den Welten so dünn war, gehen vorüber. Doch wie geht es jetzt weiter? Was geschieht nun mit all den Visionen, Träumen und Erkenntnissen, die du in dieser magischen Zeit empfangen hast?

Nach den Rauhnächten: Der Spinnfaden kehrt zu dir zurück

Während der Rauhnächte lag der Spinnfaden deines Lebens bei den „Saligen Frauen“,  jenen weisen Schicksalsfrauen aus der alpinen Mythologie, die in den Bergen zwischen Tirol und den Alpenländern das Schicksal der Menschen weben. In ihren heiligen Händen ruhte dein Lebensfaden, wurde während der Rauhnachtszeit gesponnen, gewebt und mit neuen Möglichkeiten durchwoben.

Am Ende der Rauhnächte, wenn der letzte Glockenschlag am 6. Januar verhallt, wird dieser Faden zu einem roten Faden des Lebens  und er wird dir zurückgegeben. Jetzt liegt er wieder in deinen Händen. Die entscheidende Frage nach den Rauhnächten lautet: Was machst du daraus?

Die Percht wird vertrieben – die Zeit nach den Rauhnächten bricht an

In vielen Alpenregionen ziehen zum Ende der heilgen Nächte die Perchtenläufe durch die Dörfer. Die Percht,  jene wilde, oft furchteinflößende Gestalt aus der alpenländischen Mythologie  und ihre Gesellen werden mit Lärm, Glocken und Schellen symbolisch vertrieben. Dieser alte Brauch des Perchtenlaufs markiert den Übergang von der mystischen Zwischenzeit zurück in die Ordnung des Alltags.

Die Percht und ihre wilden Gesellen sollen zurück in die Unterwelt, zurück in jene tieferen Schichten unseres Seins, wo sie hingehören. Mit dem Vertreiben der Percht endet die Zeit zwischen den Welten.

Was bleibt nach den Rauhnächten, sind du und dein Alltag  und die zentrale Frage: Wie übersetzt du die Erkenntnisse der heiligen Nächte in dein tägliches Leben?

Von der Vision zur Manifestation: Erkenntnisse nach den Rauhnächten umsetzen

Die Rauhnächte haben dir gezeigt, was möglich ist. Du hast in die Tiefe geblickt, Themen erkannt, vielleicht Muster gesehen, die dich bisher zurückgehalten haben. Doch spirituelle Einsichten allein verändern noch nichts, denn sie wollen gelebt, umgesetzt und verwirklicht werden.

Die Zeit nach den Rauhnächten ist die Phase der Manifestation.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit:

Ziele setzen statt träumen

  • Welche der Visionen aus der Rauhnachtszeit willst du wirklich manifestieren?

Nicht alles muss sofort geschehen, aber alles braucht einen ersten Schritt. Jetzt geht es darum, konkret zu werden.

Veränderung wagen statt warten

Die Rauhnächte haben dir Impulse gegeben. Doch nur du kannst sie in Bewegung umsetzen.

  • Welche kleine Veränderung kannst du heute bereits beginnen?

Der Alltag im neuen Jahr braucht deine bewussten Entscheidungen.

Commitment zeigen statt zweifeln

Der rote Faden liegt in deinen Händen. Doch er braucht deine bewusste Entscheidung, ihm zu folgen.

  • Wo/wie sagst du JA zu dir selbst und deinem Weg, auch wenn die intensive Zeit vorüber ist?

Samenpflege: Wachstum nach den Rauhnächten begleiten

Stell dir vor, die Erkenntnisse der zwölf heiligen Nächte sind wie Samen, die in dein Bewusstsein gepflanzt wurden. Doch Samen wachsen nicht von allein –  sie brauchen Pflege, Aufmerksamkeit und die richtigen Bedingungen. Gerade während des Jahres ist diese Samenpflege entscheidend.

Erkenne deine Begrenzungen

  • Was hält dich zurück?
  • Welche alten Überzeugungen, Ängste oder Muster stehen zwischen dir und deinem Wachstum?

Die magische Zeit zwischen den Jahren hat  dir vielleicht gezeigt und jetzt darfst du sie bewusst lösen.

Nähre deine Visionen

Wie ein Gärtner seine Pflanzen täglich besucht, brauchen auch deine inneren Samen regelmäßige Zuwendung. Meditation, Reflexion, bewusste Pausen  all das ist Samenpflege für deine Seele, besonders in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Lass Wachstum geschehen

Manchmal ist Geduld die größte Kraft. Nicht alles muss sofort sichtbar werden. Vertraue dem Prozess und gib deinen Visionen Zeit zu wachsen,  auch wenn der Alltag wieder seinen Rhythmus findet.

Deine nächsten Schritte nach den Rauhnächten

  • Du fragst dich, wie du deine spirituelle Verbindung auch im Alltag lebendig hältst?
  • Wie du den roten Faden nicht aus der Hand gibst, wenn das Leben wieder Fahrt aufnimmt?

Webinar: Die Rauhnächte und was nun?

Genau für diese Übergangsphase nach den Rauhnächten habe ich ein besonderes Webinar kreiert. „Die Rauhnächte und was nun?“ ist deine Brücke zwischen der magischen Zeit und dem Alltag. In diesem Live-Webinar erfährst du:

  • Wie du deine Erkenntnisse aus den heiligen Nächten konkret übersetzt
  • Welche Rituale dich durch das Jahr begleiten können
  • Wie du die Qualität der einzelnen Monate für deine Manifestation nutzt
  • Praktische Tools für dein angeleitetes Selbstcoaching

➡️ Zum Webinar „Die Rauhnächte und was nun?“ anmelden

Cosmic Moments in your Pocket: Wöchentliche Begleitung nach den Rauhnächten

Die intensive Zeit zwischen den Jahren war kraftvoll. Doch das Leben geht weiter  und mit ihm die Herausforderung, deine spirituelle Verbindung nicht im Alltagstrubel zu verlieren.

Cosmic Moments in your Pocket sind deine wöchentlichen Impulse, die dich durch das ganze Jahr begleiten. Kleine, kraftvolle Momente für dein angeleitetes Selbstcoaching, die dich immer wieder mit deiner inneren Weisheit verbinden und dir helfen, den roten Faden nicht aus der Hand zu geben.

Jede Woche erhältst du:

  • Kosmische Impulse zur aktuellen Zeitqualität
  • Praktische Reflexionsfragen
  • Inspiration für deine Manifestation
  • Unterstützung für deine Samenpflege

➡️ Cosmic Moments in your Pocket kennenlernen

Cosmic Circle: Gemeinschaft nach den Rauhnächten

Wenn du die Kraft der Gemeinschaft suchst und nicht alleine durchs Jahr gehen möchtest, lade ich dich in meinen Cosmic Circle ein. Diese monatlichen Live-Abende sind deine spirituelle Heimat nach den Rauhnächten.

Im Cosmic Circle erforschen wir gemeinsam:

  • Die kosmischen Qualitäten jedes Monats
  • Verbindung zwischen deinen Rauhnächte-Visionen und der aktuellen Zeit
  • Austausch mit Gleichgesinnten
  • Gemeinsame Rituale und Meditationen
  • Gegenseitige Bestärkung auf dem Weg

➡️ Teil des Cosmic Circle werden

Dein roter Faden wartet auf dich,  auch nach den Rauhnächten

Die Rauhnächte sind vorbei – doch ihre Magie kann weiterwirken, wenn du es zulässt. Der rote Faden deines Lebens liegt in deinen Händen. Die kommenden Wochen und Monate entscheiden, ob deine Visionen verblassen oder sich manifestieren.

Du darfst entscheiden, wohin dieser Faden dich führt. Du darfst entscheiden, wie du jetzt weitergehst – mit Bewusstheit, mit Commitment, mit spiritueller Praxis.

Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Samen, die gesät wurden, zu kraftvollen Pflanzen heranwachsen. Dass deine Visionen nicht verblassen, sondern sich manifestieren. Dass du nicht nur träumst, sondern lebst.

Die heiligen Nächte haben den Weg gezeigt,  jetzt gehst du ihn. Das neue Jahr gehört dir.


und trage den roten Faden deines Lebens bewusst durchs ganze Jahr.

Du hast Fragen zu den Rauhnächten 2025/26? Das ist völlig normal. Die Zeit zwischen dem 21. Dezember 2025 und dem 6. Januar 2026 kann viele Fragen aufwerfen, besonders wenn du zum ersten Mal bewusst durch diese besondere Schwellenzeit gehen möchtest. Ich habe in meiner Community Fragen gesammelt und viel mehr bekommen, als ich dachte. Und nun beantworte ichsie  in diesem umfassenden FAQ Artikel alle  Fragen, und ein paar mehr, die mir in über 20 Jahren Rauhnächte Begleitung immer wieder gestellt werden. Von den Grundlagen über praktische Gestaltung bis zu typischen Bedenken findest du hier alles, was du wissen musst.

Grundlagen der Rauhnächte

Wann sind die Rauhnächte 2025/26 genau?

Die Rauhnächte 2025/26 beginnen am 21. Dezember 2025 mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag. Es sind insgesamt zwölf Nächte zwischen den Jahren, die als besondere Schwellenzeit gelten.
Diese Daten bleiben jedes Jahr gleich, da sie sich an festen christlichen und astronomischen Ereignissen orientieren: der Wintersonnenwende (kürzester Tag des Jahres) und dem Dreikönigstag (Abschluss der Weihnachtszeit).

Was bedeutet „Rauhnächte“ eigentlich?

Der Begriff „Rauhnächte“ hat mehrere mögliche Ursprünge, und ich finde beide Deutungen faszinierend.
Die wahrscheinlichste Herleitung kommt vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, was „haarig“ oder „wild“ bedeutet. Es bezieht sich auf die raue, wilde Zeit des Winters und die Vorstellung, dass in diesen Nächten wilde Geister unterwegs seien.

Eine andere Deutung, die ich besonders passend finde, führt das Wort auf „Rauch“ zurück. In dieser Zeit wurde traditionell viel geräuchert, um Haus und Hof zu reinigen und zu schützen. Meine Großmutter hat das jedes Jahr gemacht, und ich führe diese Tradition bis heute fort.

Im Volksglauben galten die Rauhnächte als Zeit, in der die normale Ordnung außer Kraft gesetzt war. Eine Zeit zwischen den Welten, zwischen dem Alten und dem Neuen. Genau diese Qualität spüre ich jedes Jahr aufs Neue.

Warum heißen sie „Nächte“, wenn auch der Tag zählt?

Das ist eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird, und ich verstehe die Verwirrung total.

Der Begriff „Nächte“ kann zunächst irreführend sein, denn in den Rauhnächten zählt tatsächlich der gesamte 24 Stunden Tag.
In alten Zeiten wurden die „dunklen Tage des Jahres“ insgesamt als Nächte bezeichnet. Die Winterzeit war die Zeit der langen Dunkelheit, und deshalb sprach man von „Nächten“, auch wenn der Tag gemeint war.

Was das praktisch für dich bedeutet: Alles, was während dieser 24 Stunden geschieht, kann bedeutsam sein. Nicht nur, was du nachts träumst, sondern auch:

  • Was dir tagsüber begegnet
  • Welche Menschen du triffst
  • Was dir auffällt
  • Welche Gedanken kommen
  • Welche Ereignisse sich zeigen

Ich selbst achte während der Rauhnächte auf beides: meine Träume in der Nacht UND die Zeichen und Begegnungen während des Tages. Oft sind gerade die Tagesereignisse überraschend aussagekräftig.

Sind Rauhnächte und Raunächte dasselbe?

Ja, beides bezeichnet dieselbe Tradition. Ich selbst verwende meist „Rauhnächte“, weil das die gebräuchlichere Schreibweise ist. Aber in meiner Tiroler Heimat sagen viele auch „Raunächte“, besonders die älteren Generationen.

Weitere Namen, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe:
• Zwölfnächte
• Unternächte
• Glöckelnächte (besonders in Bayern)
• Innernächte (in der Schweiz)
• Die heiligen Nächte

All diese Begriffe meinen die zwölf Nächte zwischen Wintersonnenwende und Dreikönigstag.

Woher kommt die Tradition der Rauhnächte?

Die Rauhnächte haben ihre Wurzeln in vorchristlichen, keltischen und germanischen Traditionen. Sie entstanden aus der Beobachtung, dass das Mondjahr (354 Tage) und das Sonnenjahr (365 Tage) eine Differenz von elf bis zwölf Tagen aufweisen.
Diese „überzähligen“ Tage galten als Zeit außerhalb der normalen Ordnung. Eine Schwellenzeit, in der andere Gesetze galten. Die Kelten glaubten, dass in dieser Zeit die Schleier zwischen den Welten besonders dünn seien.

Mit der Christianisierung wurden viele dieser Bräuche in den christlichen Kalender integriert. Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig behielt ihre besondere Bedeutung, bekam aber christliche Interpretationen.

Meine persönliche Verbindung zu dieser Tradition: In Tirol, wo ich aufgewachsen bin, wurde diese Tradition von Generation zu Generation weitergegeben. Meine Großmutter hat mir die Rauhnächte nicht als esoterischen Trend beigebracht, sondern als gelebte Praxis unserer Vorfahren. Sie hat mir gezeigt, wie man räuchert, welche Zeichen wichtig sind, und vor allem: wie man still wird und hinhört. Diese Weisheit gebe ich heute an die Frauen weiter, die ich durch die Rauhnächte begleite.

Warum sind es genau zwölf Nächte?

Die zwölf Nächte entsprechen der Differenz zwischen Mond und Sonnenjahr. Das Mondjahr hat 354 Tage, das Sonnenjahr 365 Tage. Die Differenz von etwa elf bis zwölf Tagen musste „aufgeholt“ werden, um die beiden Kalender in Einklang zu bringen.
Hier wird es besonders interessant: Jeder einzelne der zwölf Tage bzw. Nächte korrespondiert mit einem Mondmonat des kommenden Jahres. Nicht mit den Kalendermonaten, sondern mit den zwölf oder dreizehn Mondmonaten, die ein Jahr hat.

Ich selbst arbeite viel mit den Mondzyklen, und diese Zuordnung fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue. Was sich an einem bestimmten Tag der Rauhnächte zeigt, kann tatsächlich ein Hinweis auf die Qualität des entsprechenden Mondmonats sein. Ich habe das in den letzten 20 Jahren immer wieder beobachtet, bei mir selbst und bei den Frauen, die ich begleite.

Da wir im Alltag nach dem Sonnenkalender leben, aber die Natur und viele spirituelle Traditionen nach dem Mondkalender funktionieren, bilden die Rauhnächte eine wunderbare Brücke zwischen beiden Systemen.

Praktische Fragen zur Gestaltung

Muss ich alle zwölf Nächte mitmachen?

Nein, absolut nicht. Man „muß“ gar nichts. Und ich sage dir das aus eigener Erfahrung: Es gibt Jahre, da gestalte ich alle zwölf Nächte sehr bewusst. Und es gibt Jahre, da fällt auch schon mal ein Tag raus. (#Lebeneben)
Du kannst auch nur einzelne Nächte bewusst gestalten oder nur bestimmte Aspekte der Rauhnächte für dich nutzen. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ bei den Rauhnächten 2025/26.

Was wirklich zählt, ist deine Präsenz in den Momenten, die du dir nimmst. Lieber drei Nächte mit voller Aufmerksamkeit als zwölf Nächte, durch die du dich durchquälst.

Die meisten Frauen in meinen Begleitungen gestalten alle zwölf Nächte bewusst. Wenn aber zum Beispiel „nur“ das Räuchern-Gehen zelebrieren möchte, geht man an den wichtigsten Nächte: Wintersonnenwende, Heiligabend, Silvester, Dreikönig.

Was mache ich, wenn ich eine Nacht verpasse?

Gar nichts. Und ich meine das ernst. Ich sage immer: Die Rauhnächte 2025 sind keine Doktorarbeit und keine Prüfung, die du bestehen musst. Ich selbst habe schon Nächte verpasst. Das Leben passiert. Kinder werden krank, unerwartete Dinge kommen dazwischen, manchmal war ich einfach zu müde .. oder mit Feiern abgelenkt. #augenzwinker.

Wenn du eine Nacht verpasst, kannst du:

  • Am nächsten Tag einfach weitermachen
  • Die verpasste Nacht am nächsten Morgen in Ruhe nachholen
  • Bewusst wahrnehmen, dass du nicht dabei warst, und das auch okay sein lassen
  • Dir selbst verzeihen und nicht aufgeben

Perfektion ist nicht das Ziel. Präsenz ist das Ziel.
Und Präsenz bedeutet auch, ehrlich mit dir zu sein, wenn etwas gerade nicht möglich ist.

Wie viel Zeit brauche ich pro Tag für die Rauhnächte?

Das entscheidest du allein, und ich möchte dir hier wirklich den Druck nehmen. Die Rauhnächte 2025/26 haben kein vorgeschriebenes Zeitpensum. Aus meiner eigenen Praxis kann ich sagen:

  • 10 Minuten: Manchmal nehme ich mir morgens nur zehn Minuten, setze mich ans Fenster, zünde eine Kerze an und bin einfach still und lausche nach Innen.
  • 30 Minuten: Öfter habe ich etwa eine halbe Stunde für ein Ritual, etwas Journaling oder eine Meditation.
  • 1 Stunde: An besonderen Tagen wie der Wintersonnenwende nehme ich mir mehr Zeit für ausführlichere Reflexion.

Mein wichtigster Tipp aus 20 Jahren Praxis: Lass jegliche Erwartungshaltung los und fang klein an. Lieber jeden Tag zehn Minuten, die du wirklich da bist. Die Zeit spielt keine Rolle. Deine Qualität der Präsenz spielt die Rolle.

Kann ich die Rauhnächte mit Familie und Kindern gestalten?

Auf jeden Fall! Ich habe selbst erlebt, wie bereichernd es sein kann, Elemente der Rauhnächte mit der Familie zu teilen.
Die Rauhnächte waren traditionell eine Familienzeit, und das hat einen guten Grund.

Was ich selbst mit Familie gemacht habe oder was Frauen aus meinen Begleitungen berichten:

  • Gemeinsam Geschichten über die Rauhnächte erzählen
  • Zusammen räuchern (natürlich kindersicher)
  • Kerzen anzünden und bewusste ruhige Momente schaffen
  • Wünsche für das neue Jahr aufschreiben
  • Gemeinsam spazieren gehen und die Winterlandschaft bewusst wahrnehmen
  • Einfache Rituale gestalten, die auch Kinder verstehen z.B. ein Visionboard zu kleben (ab 1. Jänner dann)

Gleichzeitig ist es mir wichtig zu sagen: Du darfst dir auch Zeiten nur für dich nehmen. Ich habe oft früh am Morgen praktiziert, bevor alle wach wurden, oder spät am Abend, wenn Ruhe eingekehrt war.
Beides ist wichtig: Gemeinschaft UND Zeit für dich allein.

Brauche ich spezielle Gegenstände für die Rauhnächte?

Nein. Und das sage ich aus tiefster Überzeugung. Ein Notizbuch und ein Stift reichen völlig aus.
Meine Großmutter hatte keine aufwändigen esoterischen Utensilien. Sie hatte Kräuter aus dem Garten, Kerzen und ihre Aufmerksamkeit. Das war genug.

Was ich selbst verwende (aber du „brauchst“ es nicht):

  • Heimische Kräuter zum Räuchern (manchmal sammle ich sie selbst)
  • Kerzen (ganz normale, nichts Besonderes)
  • Mein Rauhnächte Journal
  • Mein Kartendeck (du kannst es auch online nützen)
  • Eine Decke, in die ich mich gerne einwickle
  • Einen Platz am Fenster, wo ich gerne sitze (mit Blick auf den Wilden Kaiser)

Was du definitiv nicht brauchst:

  • Teure esoterische Utensilien
  • Aufwendige Altäre
  • Goldene Sterne und Dekoration #lach
  • Besondere Kleidung #lach
  • Kristalle und Heilsteine (außer sie sprechen dich persönlich an)

Die Rauhnächte 2025 funktionieren auch mit dem, was du hast. Sie brauchen keine Ausstattung, sie brauchen deine Bereitschaft, hinzufühlen, hinzulauschen.

Zu welcher Tageszeit sollte ich die Rauhnächte praktizieren?

Auch wenn man „Nächte“ formuliert , es zählt der gesamte 24 Stunden Tag.

Aus meiner persönlichen Praxis:

  • Abends vor dem Schlafengehen ist für mich oft die beste Zeit. Ich setze mich hin, lasse den Tag Revue passieren, schreibe auf, was mir aufgefallen ist.
  • Früh am Morgen direkt nach dem Aufwachen, wenn noch alles still ist. Manchmal sind das meine wertvollsten Momente.
    Nachts, wenn ich wach werde. In der Stille der Nacht zeigt sich manchmal etwas ganz Besonderes.

Es gibt keine feste Regel. Finde heraus, wann du am präsentesten bist. Ich kenne Frauen, die sind abends erschöpft und nehmen sich lieber morgens Zeit. Andere kommen erst nachts zur Ruhe.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Spirituelle Aspekte

Muss ich spirituell oder religiös sein für die Rauhnächte?

Nein. Und das ist mir wichtig zu betonen, weil ich selbst einen sehr pragmatischen Zugang zur Spiritualität habe.
Du kannst die Rauhnächte 2025/26 gestalten als:

  • Spirituelle Praxis mit Ritualen, Räuchern, Orakeln (so wie ich es mache)
  • Psychologische Reflexionszeit für Jahresrückschau und Ausblick
  • Bewusste Pause vom Alltag ohne jede spirituelle Komponente
  • Einfach nur Zeit für dich ohne bestimmtes Ziel

Ich habe in meinen Begleitungen Frauen aus allen möglichen Hintergründen: tief spirituelle Frauen, Skeptikerinnen, religiöse Frauen, atheistische Frauen. Alle finden ihren Weg mit den Rauhnächten.Die Rauhnächte funktionieren auch ohne Glaubenssystem. Sie sind das, was du aus ihnen machst.

Sind die Rauhnächte esoterisch?

Die Rauhnächte sind eine alte Volkstradition, die heute teilweise esoterisch interpretiert wird. Aber an ihrem Kern sind sie bodenständig.
Meine Großmutter war nicht esoterisch. Sie war eine pragmatische Tirolerin, die das gemacht hat, was ihre Mutter ihr gezeigt hatte. Sie hat geräuchert, weil das halt so gemacht wurde. Sie hat auf Zeichen geachtet, weil das zur Tradition gehörte.

Heute: Ja, manche Menschen gestalten die Rauhnächte sehr spirituell und mystisch. Ich selbst tue das auch, weil das zu mir passt. Andere nutzen sie einfach als bewusste Reflexionszeit. Beides ist legitim.
Du entscheidest, wie du die Rauhnächte gestaltest. Sie können bodenständig und praktisch sein (wie bei meiner Großmutter) oder spirituell und mystisch (wie bei mir heute). Du hast die Wahl.

Kann ich in den Rauhnächten wirklich in die Zukunft schauen?

Das ist eine Frage, die ich mir selbst oft gestellt habe, und meine Antwort hat sich über die Jahre entwickelt.
Die Rauhnächte 2025 bieten einen Raum für Intuition und innere Klarheit. Was ich in über 20 Jahren beobachtet habe: Es geht weniger um Hellseherei als um bewusstes Hinspüren.

Was ich erlebe:

  • Wenn ich still werde, zeigen sich Muster
  • Themen, die immer wieder auftauchen, sind oft wichtig für das kommende Jahr
  • Träume in den Rauhnächten haben manchmal eine besondere Qualität
  • Begegnungen und Ereignisse während der Tage können symbolisch sein

Aber „in die Zukunft schauen“? Ich würde eher sagen: Die Rauhnächte helfen dir, Tendenzen zu erkennen. Du siehst, wohin du dich entwickelst, wenn du so weitermachst wie bisher. Du spürst, was sich entwickeln WILL.
Das ist keine Magie im Sinne von „Ich weiß jetzt, was am 15. März passiert“. Es ist Selbsterkenntnis. Und die ist oft treffender als jede Wahrsagerei.

Was ist mit den „dünnen Schleiern zwischen den Welten“?

Das ist eine poetische Umschreibung für etwas, das ich tatsächlich spüre, aber anders beschreiben würde als früher.
Was ich erlebe: Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich anders an. Stiller. Offener. Es ist, als ob der normale Lärm des Alltags leiser wird und ich leichter Zugang zu meiner Intuition und meinem Unterbewusstsein habe.

Traditionell glaubte man, dass in den Rauhnächten die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits durchlässiger ist. Dass die Seelen der Verstorbenen näher sind. Meine Großmutter hat das so gesehen.
Ich heute: Ich merke, dass ich in den Rauhnächten empfänglicher bin für innere Bilder, Träume und Ahnungen. Ob das „dünne Schleier“ sind oder einfach die Tatsache, dass ich mir endlich mal Ruhe gönne und zuhören kann, kann ich nicht sagen.
Vielleicht ist beides wahr.

Du musst nicht an Geister glauben, um diese Qualität zu spüren. Es reicht, wenn du merkst: Diese Zeit fühlt sich anders an.

Welche Rolle spielt die Astrologie in den Rauhnächten?

Ich arbeite viel mit Astrologie, und für mich ist sie ein wichtiger Teil meiner Rauhnächte Praxis. Aber sie ist kein Muss.
Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist ein astronomisches Ereignis: Der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Ab diesem Punkt werden die Tage wieder länger, das Licht kehrt zurück. Das allein hat schon eine starke Symbolik.
Astrologisch beginnt mit der Wintersonnenwende der Steinbock Zyklus. Steinbock Energie steht für Struktur, Verantwortung, Klarheit und das Wesentliche. Das passt perfekt zur Qualität der Rauhnächte.

In meiner Cosmic Moments Begleitung in der Yin App arbeite ich genau mit diesen astrologischen Qualitäten. Während der Rauhnächte 2025/26 bewegen sich die Planeten weiter, und jeder RauhnachtsTag hat seine eigene astrologische Färbung.

Aber: Du musst nichts von Astrologie verstehen, um die Rauhnächte zu gestalten. Es ist ein zusätzlicher Layer, der die Praxis vertiefen kann, aber kein Muss.

Häufige Bedenken und Ängste

Was, wenn schwierige Gefühle hochkommen?

Das kann passieren. Und ich spreche aus Erfahrung, sowohl meiner eigenen als auch der von hunderten Frauen, die ich begleitet habe.
Innenschau kann konfrontierend sein. Wenn du die Rauhnächte 2025 bewusst gestaltest, kann es sein, dass:

  • Trauer über Vergangenes hochkommt
  • Enttäuschungen sichtbar werden
  • Unverarbeitetes an die Oberfläche drängt
  • Schwierige Erkenntnisse auftauchen

Ich selbst habe das erlebt. Es gab Jahre, in denen die Rauhnächte emotional sehr herausfordernd waren. Wo ich Dinge erkannt habe, die ich lieber nicht gesehen hätte.
Aber weißt du was? Genau diese Jahre haben mich am meisten weitergebracht.

Was ich dir rate:

  • Du musst nicht alles auf einmal anschauen und während der Rauhnachtszeit zweimal nicht. Es ist keine „Heilungs-Zeit“.
  • Geh behutsam mit dir um.
  • Wenn es zu viel wird, mach eine Pause.
  • Hol dir Unterstützung (das ist keine Schwäche!).
  • Sei liebevoll mit dir selbst.

In meiner Begleitung fange ich Frauen auf, wenn schwierige Gefühle hochkommen. Das gehört zu meiner Arbeit dazu. Du musst das nicht alleine durchstehen.

Ich habe letztes Jahr nicht durchgehalten. Soll ich es trotzdem wieder versuchen?

Ja, unbedingt. Und ich sage dir warum: Ich kenne so viele Frauen (mich eingeschlossen), die beim ersten Mal überfordert waren und beim zweiten Mal ihren Weg gefunden haben.

Was du anders machen kannst:

  • Weniger Druck auf dich selbst ausüben (das ist das Wichtigste!)
  • Kleinere, realistischere Ziele setzen
  • Eine Begleitung suchen, die dich unterstützt (zum Beispiel meine #Augenzwinker)
  • Akzeptieren, dass manche Tage einfach nicht passen
  • Dich selbst nicht verurteilen, wenn du aussetzt

Ich sage den Frauen in meinen Begleitungen immer: Die Rauhnächte 2025/26 sind nicht dazu da, um sie „durchzuhalten“. Sie sind ein Angebot, keine Verpflichtung.

Letztes Jahr hast du etwas gelernt: Was für dich nicht funktioniert. Das ist wertvoll. Dieses Jahr kannst du es anders machen.

Ich bin skeptisch. Funktioniert das trotzdem?

Skepsis ist völlig okay. Ich schätze skeptische Frauen sogar besonders, weil sie ehrlich sind.
Ich selbst bin keine, die einfach alles glaubt. Ich hinterfrage und ich prüfe in all meinen Erlebensbereichen. Und ich praktiziere die Rauhnächte seit Jahrzehnten, weil sie für mich „funktionieren“.

Mein Vorschlag an dich:

  • Betrachte es als Experiment
  • Probiere es aus
  • Schau, was passiert
  • Ohne Erwartungsdruck
  • Mit offenem, aber kritischem Blick

Viele skeptische Frauen in meinen Begleitungen haben überraschende Erkenntnisse gewonnen. Nicht weil Magie passiert ist, sondern weil sie sich endlich mal Zeit für sich und ihre Tiefe genommen haben.
Die Rauhnächte 2025 wirken nicht durch daran-glauben.

Was, wenn meine Familie das nicht versteht?

Das kenne ich auch. #Augenzwinker. Und ich sage dir: Du brauchst keine Erlaubnis für die Rauhnächte.
Ich selbst hatte Zeiten, in denen mein Umfeld nicht verstanden hat, was ich da mache. „Du sitzt einfach nur da?“ „Du schreibst auf, was du geträumt hast?“ Ja, genau das tue ich.

Was du brauchst:

  • Raum für dich
  • Eine Zeit, in der du ungestört bist
  • Die Erlaubnis von dir selbst

Das kann sein:

  • Die halbe Stunde, wenn alle anderen schlafen
  • Der frühe Morgen (ich bin oft um 5 Uhr aufgestanden)
  • Am Abend ein paar Minuten, an denen du für dich bist

Du musst niemandem erklären, was du tust. Du darfst es für dich behalten. Die Rauhnächte sind deine Zeit.

Ich habe Angst, dass wieder Schweres hochkommt

Diese Angst verstehe ich so gut.Wenn du in der Vergangenheit schwierige Erfahrungen mit Innenschau gemacht hast, ist es völlig normal, dass du zögerst.

Was ich dir aus meiner Erfahrung sagen kann:

  • Du hast letztlich schon die Kontrolle darüber, wie tief du gehst
  • Du musst nicht alles auf einmal anschauen
  • Du darfst jederzeit aufhören
  • Du darfst dir Unterstützung holen

Und hier kommt das Wichtigste: Das Schwere ist eh da. Es ist nicht weg, nur weil du nicht hinschaust. Die Frage ist: Willst du es weiter vor dir herschieben oder ihm mal in einem geschützten Rahmen begegnen?

Die Rauhnächte 2025/26 können ein sicherer Raum für deine Themen sein. Ich selbst habe in den Rauhnächten Themen wahrgenommen, die ich sonst vor mir hergeschoben hätte. Und es war heilsam, weil ich mir die Zeit dafür genommen habe. Aber es geht auch nicht um“Heilung“ während der Rauhnächte, ausschließlich um wahr nehmen.

In meiner Begleitung achte ich sehr darauf, dass Frauen nicht überfordert werden. Das ist mir wichtig.

Was, wenn ich dann was ändern muss?

Ah, die größte Angst von allen. #Augenzwinker. Auch das kenne ich. Aber am Ende ist genau das der wunderbare Prozess im Leben.
Erkenntnis führt zu Verantwortung. Wenn du erkennst, was nicht mehr passt, musst du vielleicht was tun. Vielleicht musst du ein Gespräch führen, das unangenehm ist. Vielleicht musst du eine Entscheidung treffen, die du aufgeschoben hast.

Aber auch hier ist die Wahrheit: Du MUSST gar nichts.

Die Rauhnächte zeigen dir nur, was ist. Was du damit machst, entscheidest immer noch du.
Ich hatte Jahre, in denen ich in den Rauhnächten etwas erkannt habe, aber erst Monate später bereit war zu handeln. Manchmal ist das Sehen allein schon heilsam. Du musst nicht sofort handeln.
Und dann, wenn du bereit bist, kannst du kleine Schritte gehen. Oder auch nicht. Das liegt bei dir.

Rituale und Praktiken

Muss ich räuchern in den Rauhnächten?

Nein. Aber ich liebe das Räuchern, und ich möchte dir erzählen, warum.
Räuchern ist eine traditionelle Praxis, die ich von meiner Großmutter gelernt habe. Sie ist durchs Haus gegangen mit ihrer Räucherpfanne, hat in jede Ecke geschaut, hat Gebete gemurmelt (oder Sprüche, ich bin mir nie ganz sicher gewesen, was genau). Es war ein schönes Ritual.
Ich selbst räuchere bis heute in den Rauhnächten. Meist mit heimischen Kräutern: Salbei aus dem Garten, Wacholderbeeren, manchmal Tannenharz.
Aber: Wenn du Rauch nicht magst oder nicht kannst (Rauchmelder, Kinder, Haustiere, Asthma), gibt es viele andere Wege, die Rauhnächte 2025 zu gestalten.

Was ich alternativ empfehle:

  • Ätherische Öle in der Duftlampe (ich liebe Weißtanne)
  • Kerzen anzünden (für mich das Wichtigste)
  • Frische Tannenzweige aufhängen
  • Bewusstes Lüften mit einer Absicht
  • Visualisierungen von reinigender Energie

Das Räuchern ist ein Werkzeug. Ein schönes Ritual. Aber nicht das Zentrum der Rauhnächte.

Welche Rituale sind sinnvoll für die Rauhnächte?

Sinnvoll ist, was sich für dich stimmig anfühlt. Und das kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

Was ich selbst mache:
Journaling:

  • Jeden Abend schreibe ich auf, was mir aufgefallen ist
  • Ich beantworte Fragen an mich selbst
  • Ich schreibe meine Träume auf
  • Ich notiere Begegnungen und Gedanken

Stille:

  • Ich sitze am Fenster und schaue hinaus (auf den Wilden Kaiser #grins)
  • Ich zünde eine Kerze an und schaue in die Flamme.
  • Ich meditiere (nicht immer lang, manchmal nur Minuten)

Natur:

  • Ich gehe spazieren, auch wenn es kalt ist
  • Ich sammle manchmal Zweige oder Steine
  • Ich beobachte den Himmel

Symbolische Handlungen:

  • Ich räuchere (wie gesagt, ich liebe es)
  • Ich zünde ein Feuer im Garten an
  • Ich ziehe manchmal Orakelkarten
  • Ich schreibe auf, was gehen darf, und verbrenne es

Aber: Das sind MEINE Rituale. Deine können ganz anders aussehen. Finde heraus, was zu dir passt.

Gibt es Dinge, die man in den Rauhnächten nicht tun sollte?

Traditionell gab es viele „Verbote“ (oder Aberglauben), die meine Großmutter zum Teil sehr ernst genommen hat:

  • Keine Wäsche waschen (die wilden Geister könnten sich darin verfangen)
  • Nicht zwischen den Jahren fegen (du fegest das Glück hinaus)
  • Keine Nadeln und Näharbeiten (du nähst den Tieren die Augen zu)
  • Nicht laut sein (die Geister nicht stören)
  • u.a.m.

Ich selbst halte mich nicht streng an diese Regeln. Aber ich verstehe ihre symbolische Botschaft: Lass die Hektik draußen. Nimm dir Ruhe.

Was ich in den Rauhnächten 2025 wirklich vermeiden würde:

  • Dich überfordern (das Wichtigste!)
  • Dir zu viel vornehmen
  • Dich unter Druck setzen
  • Die Zeit mit Stress und Arbeit vollpacken
  • Dich verurteilen, wenn du nicht „perfekt“ praktizierst

Die Rauhnächte sind keine Zeit für Geschäftigkeit. Sie sind eine Zeit für Sein. Das ist die eigentliche Regel.

Was hat es mit den „12 Wünschen“ auf sich?

Ah, die 12 Wünsche. Darüber werde ich oft gefragt, und ich möchte ehrlich mit dir sein.
Ich nenne es „Spielen für Erwachsene“, aber es ist bestimmt keine traditionelle Rauhnächte Praxis aus dem Brauchtum. Meine Großmutter hat das nicht gemacht. Das ist eine moderne Erfindung, die in den letzten Jahren populär geworden ist.

Der Ablauf:

  • Du schreibst 12 Wünsche auf 12 Zettel
  • Du faltest sie zusammen
  • Jeden Tag bzw. jede Nacht der Rauhnächte 2025/26 ziehst du blind einen Zettel
  • Diesen Wunsch verbrennst du
  • Die Wünsche, die übrig bleiben, sollen sich erfüllen

Die Symbolik: Die verbrannten Wünsche gibst du ab ans Universum. Was übrig bleibt, ist für dich bestimmt.
Meine ehrliche Meinung: Wenn es dir Freude macht, sprich nichts dagegen. Es kann sogar spannend sein. Aber erwarte keine Wunder und verwechsle es nicht mit echter Rauhnächte Tradition.
Ich selbst mache es nicht. Ich finde andere Praktiken kraftvoller. Aber das ist meine persönliche Präferenz.

Wie arbeite ich mit Träumen in den Rauhnächten?

Träume in den Rauhnächten sind für mich persönlich ein sehr wichtiger Aspekte.

Was ich mache:

  • Ich lege Notizbuch und Stift neben mein Bett (wichtig: innerhalb greifbarer Reichweite!)
  • Ich schreibe morgens sofort auf, was ich geträumt habe
  • Noch im Bett, noch bevor ich aufstehe
  • Auch wenn es nur Bruchstücke sind
  • Auch wenn es keinen Sinn ergibt
  • Ohne zu bewerten oder zu interpretieren

Später am Tag:

  • Ich lese meine Träume nochmal
  • Ich schaue, was mich berührt
  • Welche Gefühle sind da?
  • Gibt es wiederkehrende Symbole?

Ich deute Träume nicht sofort. Manchmal zeigt sich die Bedeutung erst Wochen oder Monate später. Ich lasse sie einfach da sein.

Welche Bedeutung hat das Räuchern mit bestimmten Kräutern?

Wenn du räuchern möchtest (und wie gesagt, ich liebe es), haben verschiedene Kräuter traditionelle Zuordnungen. Aber nimm das nicht zu dogmatisch.

Was ich verwende:

  • Salbei: Reinigung (das ist mein Klassiker)
  • Weihrauch: Wenn ich etwas feierlicher machen will
  • Beifuß: Besonders an Silvester, für Träume und Visionen
  • Wacholder: Schutz und Abgrenzung
  • Fichte/Tanne: Frische, Neubeginn (riecht auch einfach gut nach Winter)
  • Engelwurz: Wenn ich mich gestärkt fühlen will

Aber ehrlich gesagt: Ich sammle oft einfach, was ich finde. Manchmal sind es Kräuter aus meinem Garten, manchmal Harz aus dem Wald. Die Absicht, mit der du räucherst, ist wichtiger als das perfekte Kraut.
Du musst keine teuren Mischungen kaufen. Heimische Kräuter sind genauso kraftvoll, oft kraftvoller, weil sie aus deiner Region kommen.

Begleitung und Unterstützung

Brauche ich eine Anleitung für die Rauhnächte?

Nein, du kannst die Rauhnächte 2025 auch intuitiv gestalten. So wie ich es anfangs gemacht habe, einfach dem folgend, was meine Großmutter mir gezeigt hat.
Aber ich weiß auch: Eine Begleitung kann hilfreich sein. Ich selbst biete sie an, weil ich gemerkt habe, wie sehr sie Frauen unterstützt.

Eine Begleitung macht Sinn, wenn du:

  • Struktur suchst, aber keine Überforderung willst
  • Nicht weißt, wo du anfangen sollst
  • Dranbleiben möchtest, ohne dich unter Druck zu setzen
  • Tiefe suchst, aber Angst vor Überwältigung hast
  • Dich sicherer fühlst mit Unterstützung
  • Nicht alleine durch diese Zeit gehen möchtest

Aber es ist eine Option, keine Notwendigkeit. Beide Wege sind gut.

Was macht eine gute Rauhnächte Begleitung aus?

Ich kann dir sagen, was MIR wichtig ist in meiner eigenen Begleitung, und was ich selbst von einer Begleitung erwarten würde:

  • Respektiert dein Tempo. Ich dränge niemanden, schneller zu gehen als es sich richtig anfühlt
  • Gibt Struktur ohne starr zu sein, Du bekommst einen Rahmen, aber volle Freiheit darin
  • Verbindet Tradition mit moderner Lebenswirklichkeit. Ich z.B. erzähle von meiner Großmutter UND davon, wie es heute  funktioniert
  • Gibt Raum für deine individuelle Gestaltung denn nicht jede Frau ist gleich
  • Hat Substanz und Erfahrung, ist authentisch und bodenständig
  • Fängt dich auf wenn schwierige Gefühle hochkommen, und du bist nicht allein
  • Überfordert dich nich, weniger darf (vielleicht) mehr sein
  • Lässt DIR die Freiheit, denn auch mal auszusetzen ist okay

Welche Unterstützung biete ich für die Rauhnächte 2025/26?

Ich begleite Frauen seit über 20 Jahren durch die Rauhnächte, und ich habe zwei Angebote entwickelt, die genau das widerspiegeln, was mir wichtig ist:

Die Rauhnächte Begleitung mit Audio Impulsen

Was du bekommst:

  • Jeden Tag einen Audio Impuls von mir in der App
  • Für jeden der zwölf Tage etwas Geführtes, aber nicht Einengendes
  • Die Weisheit meiner Großmutter verbunden mit meiner eigenen 20-jährigen Praxis
  • Keine Überforderung – ich weiß, dass du ein echtes Leben hast
  • Flexibel nutzbar: Du hörst, wann es für dich passt
  • Zugang über die Rauhnächte App, die du auf deinem Handy hast

Für wen: Frauen, die Struktur und meine Begleitung möchten, ohne sich zu überfordern

Hier findest du alle Infos 

Das Rauhnächte Journal

Was du bekommst:

  • Ein Journal, das ich mit viel Liebe gestaltet habe
  • Struktur für deine Reflexionen (aber nicht zu viel)
  • Raum für Träume, Beobachtungen, Gedanken
  • Fragen, die dich durch jeden Tag führen
  • Zum Anfassen, zum Festhalten, zum Zurückblättern
  • Hochwertig gemacht, weil mir Qualität wichtig ist

Für wen: Frauen, die gerne mit der Hand schreiben und ihre Rauhnächte festhalten möchten

Hier kannst du das Journal in digitaler Form bestellen

Du kannst beide Angebote einzeln nutzen oder kombinieren (viele Frauen machen das).
Oder du gestaltest die Rauhnächte ganz für dich alleine. Alles ist gut.

Kann ich die Rauhnächte auch alleine gut gestalten?

Absolut. Ich habe jahrelang die Rauhnächte für mich alleine gestaltet, bevor ich angefangen habe, andere Frauen zu begleiten.
Vorteile, wenn du alleine praktizierst:

  • Du gehst in deinem Tempo
  • Keine Ablenkung durch andere
  • Volle Freiheit in der Gestaltung
  • Intimität mit dir selbst
  • Kein Vergleich mit anderen (das kann sehr befreiend sein)

Wann ich trotzdem eine Begleitung empfehle:

  • Wenn du zum ersten Mal Rauhnächte machst (es kann hilfreich sein, jemanden zu haben, der den Weg kennt)
  • Wenn du dazu neigst, aufzugeben (ich kenne das von mir selbst bei anderen Dingen)
  • Wenn du Struktur brauchst, um dranzubleiben
  • Wenn du dich sicherer fühlst mit Unterstützung

Beides ist völlig legitim. Ich habe Frauen in meinen Begleitungen, die schon Jahre dabei sind. Und ich kenne Frauen, die es wunderbar alleine machen.

Nach den Rauhnächten

Was passiert nach dem 6. Januar?

Das Leben geht weiter. Die Welt dreht sich weiter. Aber wenn du die Rauhnächte bewusst gestaltet hast, gehst du anders in dieses neue Jahr. Ich selbst merke es jedes Jahr: Nach den Rauhnächten habe ich mehr Klarheit darüber, was ich loslassen will und was ich einladen möchte.

Die Rauhnächte 2025/26 sind der Anfang, nicht das Ende. Sie sind wie ein Samen, den du pflanzt. Was daraus wächst, zeigt sich über das Jahr.

Was ich nach den Rauhnächten mache:

Ich nehme mir Zeit, meine Aufzeichnungen nochmal zu lesen

Ich wähle ein bis drei Erkenntnisse aus, die ich umsetzen möchte (nicht mehr, sonst wird es zu viel)

• Ich fange klein an
• Ich bin geduldig mit mir

Muss ich dann mein ganzes Leben ändern?

Nein. Und ich sage dir das ganz klar, weil ich diese Angst kenne.
Die Rauhnächte zeigen dir, was ist. Was du damit machst, entscheidest immer noch du.
Veränderung ist eine Möglichkeit, keine Pflicht.
Ich hatte Jahre, in denen ich in den Rauhnächten etwas erkannt habe, aber erst Monate später bereit war zu handeln. Manchmal ist das Sehen allein schon heilsam. Du musst nicht sofort handeln.
Und manchmal zeigen die Rauhnächte dir auch: Alles ist gut, so wie es ist. Auch das kann eine Erkenntnis sein.

Wie integriere ich die Erkenntnisse in meinen Alltag?

Behutsam und Schritt für Schritt. Das ist das Wichtigste, was ich gelernt habe.

Was ich empfehle (und selbst mache):

  • Wähle EINEN Aspekt aus
  • Mach ihn konkret: Nicht „Ich will mehr für mich sein“, sondern „Jeden Donnerstagabend eine Stunde nur für mich“
  • Fang klein an: Lieber 10 Minuten täglich als 2 Stunden wöchentlich (ich spreche aus Erfahrung)
  • Sei geduldig: Veränderung braucht Zeit. Ich gebe neuen Gewohnheiten mindestens drei Monate
  • Sei liebevoll mit dir, wenn es nicht sofort klappt

Die Rauhnächte 2025/26 sind ein Impuls. Was daraus wird, entfaltet sich über das ganze Jahr.

Unterstützung nach den Rauhnächten: Cosmic Moments

Viele Frauen haben mir über die Jahre gesagt: „Die Rauhnächte waren so kraftvoll, aber dann im Alltag verliert sich die Energie wieder.“
Das kenne ich selbst. Und deshalb habe ich vor drei Jahren die  Cosmic Moments entwickelt, eine wöchentliche Begleitung in der Yin App, die dich durchs ganze Jahr trägt.

Was ist Cosmic Moments?

  • Jede Woche bekommst du einen Impuls von mir zur aktuellen Zeitqualität
  • Ich verbinde dich mit den kosmischen Rhythmen (Mond, Planeten, Jahreskreis)
  • Du bleibst verbunden mit der Energie der Rauhnächte durchs ganze Jahr
  • Ich unterstütze dich bei der Umsetzung deiner Erkenntnisse
  • Es ist wie ein „Halten der Energie“ über die Monate hinweg

Warum das wichtig ist:
Die Rauhnächte 2025/26 geben dir Impulse und Richtung. Aber die Umsetzung geschieht im Alltag, Woche für Woche. Cosmic Moments unterstützt dich dabei, dranzubleiben. Verbunden mit der Zeitqualität. Im Einklang mit den kosmischen Rhythmen.
Ich selbst lebe nach diesen Rhythmen, und es macht einen riesigen Unterschied.

Mehr Infos zu Cosmic Moments und der Yin App

Kann ich auch im Laufe des Jahres auf meine Rauhnächte Aufzeichnungen zurückgreifen?

Unbedingt! Und ich tue das selbst regelmäßig.
Deine Aufzeichnungen aus den Rauhnächten sind wertvoll fürs ganze Jahr.
Ich schaue immer wieder in meine alten Journals und bin erstaunt, was ich dort finde.

Wann ich selbst zurückschaue:

  • An meinem Geburtstag (das ist für mich ein wichtiger Moment der Reflexion)
  • Zu den Jahreskreisfesten (Frühlings Tag und Nacht Gleiche, Sommersonnenwende, Herbst Tag und Nacht Gleiche)
  • Wenn ich mich verloren fühle und Orientierung brauche
  • Am Ende des Jahres vor den nächsten Rauhnächten (das ist besonders spannend)

Viele Frauen aus meinen Begleitungen erzählen mir: Was sie in den Rauhnächten aufgeschrieben haben, hat sich tatsächlich bewahrheitet. Oder zeigt sich im Rückblick in einem völlig neuen Licht.

Das erlebe ich selbst auch immer wieder. Es ist, als würdest du im Rückblick verstehen, was dir die Rauhnächte zeigen wollten.

Abschluss: Bereit für die Rauhnächte 2025/26?

Du hast jetzt alle Antworten auf die wichtigsten Fragen, die mir in über 20 Jahren Rauhnächte Arbeit gestellt wurden. Du weißt, was dich erwartet, wie du die Zeit gestalten kannst und vor allem: dass du nichts „perfekt“ machen musst.
Die Rauhnächte 2025/26 beginnen am 21. Dezember 2025. Das ist deine Einladung, bewusst durch diese Schwellenzeit zu gehen.
Mit oder ohne Begleitung. Mit oder ohne Rituale. Auf deine Art.

Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ob alleine für dich oder mit meiner Unterstützung, die Rauhnächte warten auf dich.

Deine nächsten Schritte

Möchtest du meine Begleitung durch die Rauhnächte 2025/26?

🎧 Rauhnächte Begleitung mit Audio Impulsen:

Täglich ein Impuls von mir in der App 📖 Rauhnächte Journal:Dein Begleiter zum Schreiben und Festhalten
Beide Angebote findest du hier

 

Möchtest du die Energie durchs ganze Jahr tragen?

Cosmic Moments in der Yin App: Wöchentliche Impulse zur Zeitqualität von mir

Noch mehr über die Rauhnächte?
Lies auch meinen Artikel: Rauhnächte 2025/26: Warum du nicht verzichten solltest

Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu, und überall hörst du von den Rauhnächten 2025. Die Rauhnächte vom 21. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 stehen vor der Tür.

Vielleicht denkst du gerade:

  • „Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“ oder
  • „Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“ oder einfach
  • „Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt, dass ich heuer nichts mache.“

Ich verstehe diese Gedanken. Wirklich. Und trotzdem möchte ich dir heute erklären, warum genau diese Haltung bedeutet, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Und warum die Rauhnächte 2025/26 vom 21. Dezember bis 6. Januar etwas ganz anderes sein können als das, was du vielleicht befürchtest oder (noch) ablehnst.

Was sind die Rauhnächte eigentlich?

Die Rauhnächte, auch Raunächte oder Zwölfnächte genannt, sind die zwölf Nächte zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dem 6. Januar (Dreikönigstag). Diese Zeit gilt seit Jahrhunderten als besondere Schwellenzeit, in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind.

In der keltischen und germanischen Tradition wurden diese Nächte als heilig betrachtet. Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser Zeit die Gesetze der normalen Welt außer Kraft gesetzt sind. Es ist eine Zeit zwischen den Jahren, zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Meine Tiroler Großmutter hat mir diese Tradition weitergegeben. Nicht als esoterischen Trend, sondern als gelebte Praxis und als Raum zum Innehalten genauso wie als Möglichkeit, das vergangene Jahr zu reflektieren und einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen.

Die typischen Widerstände gegen die Rauhnächte 2025/26

In den letzten Wochen vor den Rauhnächten höre ich immer wieder dieselben Sätze von Frauen, die eigentlich spüren, dass diese Zeit etwas für sie wäre:

„Letztes Jahr hab ich nicht durchgehalten“
Versteh ich total. Vielleicht hattest du dir zu viel vorgenommen? Vielleicht hattest du eine dieser Anleitungen mit 27 Ritualen pro Tag und hast dich überfordert gefühlt? Das Ding ist: Nicht-Durchhalten bedeutet nicht Versagen. Es bedeutet, dass der Rahmen nicht gepasst hat. Nicht, dass DU nicht gepasst hast. Die Rauhnächte 2025 sind keine Prüfung. Es gibt kein Bestehen oder Durchfallen. Es gibt nur dein persönliches Tempo und deine Art, diese Zeit zu gestalten. Die Rauhnächte 2025/26 geben dir eine Chance es anders zu machen.

„Mir geht dieser ganze Lärm um die Rauhnächte auf die Nerven“
Oh ja, der Rauhnächte-Hype. Überall goldene Sterne, Räucherwerk-Werbung und das Versprechen der totalen Transformation in zwölf Tagen. Ich verstehe, wenn dir das zu viel wird. Mir geht es nämlich genauso. Aber mal ehrlich: Seit wann lässt du dir von Marketing-Lärm etwas kaputtmachen, das eigentlich ur-alt und ur-kraftvoll ist? Die Rauhnächte 2025 gehören nicht Instagram. Sie gehören dir. Lass dir die echten Rauhnächte 2025 nicht von oberflächlichen Angeboten vermiesen.

„Ich bin von der Vorweihnachtszeit so erledigt“
Genau deshalb BRAUCHST du die Rauhnächte 2025 vielleicht mehr denn je. Nicht als weiteres To-Do auf deiner bereits übervollen Liste. Sondern als Erlaubnis, endlich mal anzuhalten. Als Raum zwischen den Jahren, wo niemand von dir erwartet, dass du funktionierst. Wo du einfach sein darfst.

„Ich weiß gar nicht, wie das geht“
Perfekt. Dann bist du genau richtig. Die Rauhnächte sind keine Prüfung, die man bestehen muss. Es gibt kein Falsch. Nur dein persönliches Tempo.Du brauchst keine Vorkenntnisse. Du brauchst kein spezielles Equipment. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.

„Ich hab keine Zeit für sowas“
Zeit haben wir nie. Zeit nehmen wir uns. Und manchmal braucht es nur 10 Minuten am Abend. Nicht mehr.
Aber diese 10 Minuten nur für dich. Ohne Handy. Ohne Ablenkung. Einfach du mit dir selbst und dieser besonderen Zeit.

Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Und jetzt mal ehrlich: Was bringt dir dieses „Ich mach heuer nichts“?
Wem nützt das, außer der Stimme in dir, die ohnehin schon zu oft sagt, dass du nicht genug bist, nicht durchhältst, es nicht richtig machst?
Das ist doch genau das: Das Kind mit dem Bad ausschütten.

Da ist diese uralte Tradition. Diese magische Zeit zwischen den Jahren, wo die Schleier dünn sind. Wo du wirklich hinspüren kannst: Was will gehen? Was darf kommen? Wo stehe ich gerade?
Und weil irgendwas letztes Jahr nicht geklappt hat, weil dir der Rummel zu viel wird, weil du erschöpft bist, sagst du einfach: Nichts. Ich mach nichts.
Das ist, als würdest du auf eine Einladung zu einem wunderschönen Fest verzichten, weil die Anfahrt umständlich ist.

Die Rauhnächte brauchen keinen Perfektionismus, müssen nicht Instagram-würdig sein. Aber sie können dir etwas geben, das du nirgendwo sonst bekommst in diesem durchgetakteten Jahr: Zeit mit dir selbst. Raum zum Atmen. Erlaubnis, hinzuspüren und für dich dazu sein statt immer nur zu funktionieren und für andere die Erwartungen zu erfüllen.

Was die Rauhnächte 2025 NICHT sind

Bevor ich dir sage, was die Rauhnächte wirklich sind, lass uns aufräumen mit dem, was sie NICHT sind.
In den letzten Jahren ist ein regelrechter Markt rund um die Rauhnächte entstanden. Und vieles davon hat mit dem ursprünglichen Wesen dieser Zeit nichts zu tun.

Vision Boards in den Rauhnächten?
Vision Boards sind toll. Wirklich. Aber die kannst du das ganze Jahr über machen. Wenn frühestens ab  Januar oder dann im Mai, im September oder sonst irgendwann im Jahr.
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du bunte Bilder aufklebst und dir überlegst, welches Auto du nächstes Jahr fahren willst. Die Rauhnächte 2025/26 sind keine Workshop-Woche, sondern eine Zeit des Seins.

Die Rauhnächte fragen tiefer:

  • Was will wirklich durch dich gelebt werden?
  • Was ist essentiell? Was darf sterben, damit Neues geboren werden kann?

Manifestations-Techniken?
Manifestations-Techniken funktionieren an jedem Tag des Jahres. Die Rauhnächte sind keine Turbo-Wunschmaschine.
Sie sind eine Zeit des Lauschens. Des Hinhörens. Des Erspürens. Nicht des Manifestierens, sondern des Empfangens.
Da ist ein Unterschied. Ein wichtiger. In den Rauhnächten 2025 empfängst du, statt zu manifestieren.

Business-Planung für 2026?
Deine Business-Strategie für 2026 planen? Quartalsziele festlegen? KPIs definieren?
Mach das. Aber bitte nicht in den Rauhnächten.
Die Rauhnächte sind nicht dein Business-Retreat. Sie sind eine spirituelle Schwellenzeit. Eine Zeit, in der du nicht planst, sondern schaust. Nicht kontrollierst, sondern vertraust. Die Rauhnächte 2025/26 sind Seelenpause, nicht Business-Strategie.

Detox und Fasten?
Körperreinigung? Jederzeit gut. Aber die Rauhnächte sind traditionell eine Zeit des Feierns, des Essens, der Fülle zwischen den Jahren.
Unsere Vorfahren haben in dieser Zeit nicht gefastet. Sie haben sich versammelt, gegessen, Geschichten erzählt.
Die Rauhnächte sind keine Detox-Zeit. Sie sind eine Zeit des Nährens, nicht nur des Körpers, auch der Seele.

Social Media Challenges?
„12 Tage, 12 Affirmationen“ oder ähnliche Challenges mögen gut gemeint sein. Aber brauchst du dafür wirklich die Rauhnächte?
Die Rauhnächte sind nicht dafür da, dass du jeden Tag ein schönes Zitat postest. Sie sind eine Zeit der Stille, der Innerlichkeit, des Rückzugs und nicht der Performance und Darstellung.

Die echte Zeitqualität der Rauhnächte

Verstehst du, was ich meine?
All diese Dinge haben ihre Zeit und ihren Platz. Aber die Rauhnächte sind etwas anderes.
Die Rauhnächte sind eine Schwellenzeit. Eine Zeit zwischen den Welten. Eine Zeit, in der die Schleier dünn sind. Wo das Alte noch nachwirkt und das Neue sich ankündigt. Wo du nicht tust, sondern bist.
Es ist die Qualität der Pause und des Übergangs  als eine Zeit des Nichts-Müssens.
Du stehst nicht VOR dem neuen Jahr mit deiner To-Do-Liste. Du stehst IN dieser besonderen Zeit,  zwischen den Jahren. In einem Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt.

Was die Rauhnächte wirklich fragen

Die Rauhnächte fragen dich nicht: „Was willst du erreichen?“
Sie fragen: „Wer bist du, wenn du nichts erreichen musst? Was zeigt sich, wenn du einfach nur da bist? Was flüstert dir deine Seele, wenn du ihr endlich zuhörst?“
Das ist keine Technik. Das ist keine Methode. Das ist Hingabe an eine Zeit, die größer ist als du.

Die spirituelle Dimension

In vielen spirituellen Traditionen weltweit gibt es ähnliche Konzepte von Schwellenzeiten. Die schottische Tradition kennt die „Daft Days“, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der normale Regeln außer Kraft gesetzt waren.
In der keltischen Tradition war Samhain (31. Oktober bis 1. November) eine ähnliche Schwellenzeit, in der die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten durchlässig wurden.

Was die Rauhnächte 2025/26 mit diesen alten Traditionen gemeinsam haben: Es sind Zeiten des Innehaltens. Zeiten, in denen wir uns von unserem normalen Alltag zurückziehen und einen tieferen Blick auf unser Leben werfen können.

Wie du die Rauhnächte 2025/26 gestalten kannst

Die Rauhnächte 2025/26 beginnen als Rauhnachts-Zeit am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigstag.

Ohne Überforderung

Du musst nicht jeden Tag stundenlange Rituale durchführen. Du musst nicht räuchern, wenn dir das fremd ist. Du musst keine Tarotkarten legen, wenn das nicht dein Ding ist.

Was du brauchst:
• Einen ruhigen Moment am Tag, nur für dich
• Ein Notizbuch oder Journal
• Die Bereitschaft, hinzuschauen

Das wars. Mehr brauchst du nicht. Die Rauhnächte 2025/26 passen sich dir an, nicht umgekehrt.

In deinem Tempo
Manche Tage wirst du mehr Zeit haben. An anderen Tagen vielleicht nur fünf Minuten. Beides ist okay.
Die Rauhnächte passen sich dir an, nicht umgekehrt.

Mit Begleitung
Wenn du magst, musst du das nicht alleine machen. Eine gute Begleitung durch die Rauhnächte kann dir helfen:
• Struktur zu finden ohne Überforderung
• Die richtige Tiefe zu finden ohne Überwältigung
• Dran zu bleiben ohne Druck

Meine Rauhnächte-Begleitung habe ich genau so gestaltet, dass sie dieser ursprünglichen Qualität gerecht wird. Jeden Tag bekommst du einen Audio-Impuls von mir in der App. Keine stundenlangen Rituale, sondern das, was wirklich trägt.
Kein Lärm, sondern echte Substanz. Die Weisheit, die ich von meiner Großmutter gelernt habe, verbunden mit dem, was ich in über 20 Jahren Begleitung von Frauen durch die Rauhnächte erfahren habe.

Die Rauhnächte als Chance

Die Rauhnächte kommen. Ob du willst oder nicht. Die Frage ist nur: Gehst du bewusst durch diese Zeit oder lässt du sie einfach vorbeiziehen?
Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht alles durchhalten. Du musst nur Ja sagen. Zu dir. Zu dieser besonderen Zeit.

Was du gewinnen kannst

Wenn du dich auf die Rauhnächte 2025/26 einlässt, kannst du:
• Klarheit gewinnen über das vergangene Jahr
• Loslassen, was nicht mehr zu dir gehört
• Einen Blick auf das kommende Jahr werfen
• Dich selbst besser kennenlernen
• Zur Ruhe kommen nach einem turbulenten Jahr
• Kraft tanken für das Neue

Was du verlierst, wenn du nichts machst
Wenn du die Rauhnächte 2025 einfach vorbeiziehen lässt, verlierst du:
• Eine einzigartige Gelegenheit zur Reflexion
• Die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen vom Alten
• Die Chance, das Neue zu begrüßen
• Einen Raum, der so im ganzen Jahr nicht wieder kommt

Rauhnächte 2025/26: Deine Entscheidung

Die Rauhnächte 2025 sind eine Einladung. An dich. Von einer Zeit, die größer ist als du.
Du kannst diese Einladung annehmen oder ablehnen. Beides ist okay.

Aber lass dich nicht von falschen Gründen abhalten. Nicht von der Angst zu versagen. Nicht vom Marketing-Lärm. Nicht von der Erschöpfung, die eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass du diese Pause BRAUCHST.

Die Rauhnächte sind für dich. Mit deinem Chaos. Mit deiner Erschöpfung. Mit deinen Zweifeln. Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur da sein.

Und wenn du dabei eine Begleitung möchtest, die versteht, dass du ein echtes Leben hast mit echten Herausforderungen, dann schau dir meine Rauhnächte-Begleitung an.

Am 20. Dezember 2025 wechselt Lilith in das Feuerzeichen Schütze. Das ist ein kraftvoller Zeitpunkt, der mit dem Beginn der Rauhnächte zusammenfällt. Mit diesem Zeichenwechsel beginnt eine Phase, in der Wahrheit, Freiheit und persönliche Ausrichtung nicht mehr verhandelbar sind.

Die Energie wird direkter, weiter, kompromissloser. Wo zuvor im Skorpion das Dunkle, Verdrängte und Tiefe im Vordergrund stand, richtet Lilith im Schützen den Blick nun nach außen, hin zum Horizont. Die innere Frau spürt, dass es nicht mehr reicht, das Leben vorsichtig aus dem Schatten heraus zu betrachten. Jetzt will sie Klarheit. Sie will wissen, wofür sie steht.

Lilith beschreibt immer den Anteil in uns, der ungezähmt bleibt. Der Teil, den wir viel zu lange angepasst, kleingemacht oder in Rollenbilder gepresst haben. Dieser Transit holt genau diesen Anteil hervor. Nicht laut, sondern eindeutig. Nicht chaotisch, sondern zielgerichtet.

Lilith Out of Bounds: Eine außergewöhnliche Zeitqualität

Besonders bemerkenswert: Lilith läuft während ihrer Zeit im Schützen zeitweise „out of bounds“. Das bedeutet, dass ihre Deklination die üblichen Grenzen von 23°27′ nördlich oder südlich des Himmelsäquators überschreitet und das bedeutet, dass sie sich  außerhalb der gewohnten Bahnen bewegt, die durch die Sonnenbewegung definiert werden.

Was bedeutet das konkret?

Ein Planet oder Punkt, der out of bounds läuft, kennt keine Grenzen mehr. Er folgt nicht den üblichen Regeln, sprengt Konventionen und wirkt ungezähmt, manchmal exzentrisch, aber auch außergewöhnlich kraftvoll. Diese Energie kann zu grenzenloser Kreativität führen, zu bahnbrechenden Durchbrüchen, aber auch zu einer gewissen Unberechenbarkeit.

Für Frauen bedeutet dieser out-of-bounds Transit von Lilith im Schützen:

  • Keine Kompromisse mehr bei der eigenen Wahrheit
  • Außergewöhnliche Klarheit darüber, was wirklich zählt
  • Ein fast unbändiger Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung
  • Die Fähigkeit, über gesellschaftliche Erwartungen hinauszugehen
  • Visionäre Kraft, die neue Wege aufzeigt

Es ist eine Zeit, in der das Wilde, Ursprüngliche und Ungezähmte der weiblichen Kraft besonders stark durchbricht. Wo andere zögern, geht die out-of-bounds Lilith entschlossen ihren Weg.

Der kraftvolle Zeitpunkt: Lilith im Schützen zu Beginn der Rauhnächte

Der Wechsel von Lilith in den Schützen fällt bewusst auf den 20. Dezember 2025,  kurz vor der Wintersonnenwende und damit unmittelbar vor dem Beginn der mystischen Rauhnächte 2025/26.

Dieser Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Rauhnächte sind traditionell eine Phase zwischen den Jahren, in der die Schleier zwischen den Welten dünn werden, in der Altes losgelassen und Neues visioniert wird. Lilith im Schützen verstärkt genau diese Qualität:

Sie bringt Klarheit in die Vision für das kommende Jahr, v.a. aus der Sichtweise des Weiblichen. In den Rauhnächten 2025/26 geht es nicht nur darum, sanft zu träumen, sondern kraftvoll zu erkennen, welcher Weg wirklich der eigene ist.

Aus weiblicher Perspektive prägt dieser Transit das gesamte Jahr 2026. Wenn Lilith zu Beginn der Rauhnächte in den Schützen wechselt, setzt sie einen kraftvollen Impuls, der sich durch das ganze kommende Jahr entfaltet. Die Rauhnächte werden zum Initiationsraum, in dem die Energie von Lilith im Schützen ihre Samen legt, Samen der Freiheit, der Wahrheit, der ungezähmten weiblichen Kraft.

Was in den heiligen Nächten zwischen den Jahren angelegt wird, entfaltet sich in den folgenden neun Monaten des Transits. Die Rauhnächte 2025/26 sind damit der Beginn eines weiblichen Bewusstseinsjahres, in dem Frauen:

  • Die eigene Wahrheit unverhandelbar formulieren
  • Freiheit als Lebensprinzip verankern
  • Mut zeigen, wo bisher Anpassung herrschte
  • Eine Vision entwickeln, die dem eigenen inneren Kompass folgt
  • Das ganze Jahr 2026 aus dieser klaren, kraftvollen Ausrichtung leben

Die Rauhnächte sind der Beginn, das Jahr 2026 wird zur Manifestation dieser weiblichen Kraft.

Worum es bei Lilith im Schützen geht

Wahrheit

Schütze steht für Sinn, Orientierung und innere Gewissheit. Lilith verschiebt den Fokus darauf, was wirklich stimmig ist. Es geht nicht mehr darum, was „man“ glaubt oder wie man sich „normalerweise“ verhält. Sondern darum, was für die eigene Wahrheit gültig ist. Die innere Frau bekommt ein unüberhörbares Zeichen, sich selbst nicht länger zu übergehen.

Freiheit

Die Energie drängt hinaus aus engen Vorstellungen. Aus Lebenskonzepten, die eigentlich nie zur eigenen Natur gepasst haben. Aus alten Gelübden, Erwartungen und Überzeugungen. Freiheit wird zum Maßstab für Entscheidungen. Nicht als Flucht, sondern als konsequente Rückkehr zur eigenen Integrität.

Glaubensmuster aufbrechen

Schütze regiert das, was wir über das Leben glauben. Lilith stellt Fragen, die man nicht wegschieben kann. Wo hast du übernommen, was andere für wahr erklären? Woran hältst du fest, obwohl es längst nicht mehr trägt? Welche Geschichte erzählst du dir über dich selbst, die dich klein hält?

Authentizität leben

Dieser Transit kann direkte Momente hervorrufen. Plötzlich weiß man, was nicht mehr möglich ist. Und oft ebenso, was ansteht. Nicht im Sinne einer perfekten Vision, sondern als klare Ausrichtung. Lilith im Schützen ermutigt dazu, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er abseits der Erwartungen liegt.

Was diese Zeitqualität für Frauen bedeutet

Für Frauen wird dieser Transit zu einer Prüfung und gleichzeitig zu einem Befreiungsimpuls. Es kann sich zeigen als:

  • Unverträglichkeit gegenüber Rollen, die man jahrelang erfüllt hat
  • Klarheit darüber, dass bestimmte Beziehungen oder Dynamiken nicht länger der Wahrheit entsprechen
  • Ein tiefes Bedürfnis, den eigenen geistigen und spirituellen Weg zu definieren
  • Eine deutliche Abneigung gegen Kontrolle von außen
  • Der Wunsch nach Weite, Lernen, Reisen oder innerer Expansion

Lilith fordert die weibliche Kraft heraus, ihre Stimme wieder zu beanspruchen. Nicht kämpferisch, sondern authentisch. Nicht gegen jemanden, sondern für sich selbst.

Impulse für dein Frausein während Lilith im Schützen

Die folgenden Fragen öffnen ein Feld, in dem Frauen sich wieder mit ihrer inneren Autorität verbinden:

  • Wo hast du dich an Vorstellungen angepasst, die nicht deine waren?
  • Welche Wahrheit würdest du leben, wenn du niemandem etwas beweisen müsstest?
  • Welche Freiheit ruft dich?
  • Was nährt deine Vision für dein Leben wirklich?
  • Welche Schritte verlangen jetzt Mut statt Harmonie?

Der Transit lädt dazu ein, auszuprobieren, sich zu lösen und neue Perspektiven einzunehmen.

Meditation: Verbinde dich mit deiner inneren Lilith

Ich biete eine spezielle Lilith-Meditation an, die dich dabei unterstützt, die kraftvolle Energie von Lilith  bewusst zu nutzen. In dieser geführten Meditation:

  • Verbindest du dich mit deiner ungezähmten, authentischen Kraft
  • Erkennst du, welche Wahrheiten in dir nach Ausdruck verlangen
  • Löst du alte Muster und Begrenzungen
  • Entwickelst du Klarheit für deinen eigenen Weg

Diese Meditation begleitet dich durch den gesamten Transit von Lilith im Schützen und hilft dir, die transformative Energie optimal für deine Entwicklung zu nutzen.

Mehr Informationen zur Lilith-Meditation findest du hier

Fazit

Der Wechsel von Lilith in den Schützen bringt eine klare, frische, unbeirrbare Energie ins Feld. Frauen, die bereit sind, den eigenen Kompass neu auszurichten, bekommen hier Rückenwind. Der Weg führt nach außen und nach innen zugleich. Hin zu einer Wahrheit, die nicht mehr verhandelbar ist. Hin zu einer Freiheit, die nicht mehr verschoben wird. Hin zu einer Weiblichkeit, die sich nicht klein hält, sondern sich in ihrem vollen Spektrum zeigt.

Der Zeitpunkt zu Beginn der Rauhnächte macht diesen Transit besonders kraftvoll. Was in den heiligen Nächten zwischen den Jahren angelegt wird, entfaltet sich durch das gesamte Jahr 2026. Aus weiblicher Perspektive ist 2026 ein Jahr der gelebten Wahrheit, der kompromisslosen Authentizität, der ungezähmten Kraft.

Nutze die Rauhnächte als Initiationsraum für deine Vision. Und lebe diese Vision mutig durch das ganze kommende Jahr. Sei mutig. Sei wahrhaftig. Sei frei.

FAQ zu Lilith im Schützen 2025/26

Was bedeutet Lilith im Schützen ganz allgemein?

Lilith im Schützen verstärkt Themen wie Wahrheit, Freiheit, Ausrichtung und persönliche Überzeugungen. Dieser Transit bringt die Frage hervor, was für das eigene Leben wirklich stimmig ist. Frauen spüren deutlicher, wo sie sich angepasst oder begrenzt haben und wo innere Freiheit ruft.

Was bedeutet es, dass Lilith „out of bounds“ läuft?

Out of bounds bedeutet, dass Lilith die üblichen astronomischen Grenzen überschreitet (mehr als 23°27′ Deklination). Diese Position verstärkt die ungezähmte, grenzüberschreitende Energie von Lilith erheblich. Frauen erleben eine noch intensivere Klarheit, mehr Mut und die Fähigkeit, gesellschaftliche Normen komplett hinter sich zu lassen. Es ist eine Phase außergewöhnlicher Kraft und Transformation.

Wie wirkt Lilith im Schützen auf Frauen?

Viele Frauen erleben eine klare Grenze dort, wo sie sich selbst verleugnet haben. Alte Rollenbilder verlieren an Bedeutung. Die eigene Stimme wird wichtiger. Entscheidungen wollen aus einer inneren Wahrheit getroffen werden statt aus Pflicht oder Gewohnheit.

Welche Schattenseiten kann Lilith im Schützen zeigen?

Eine mögliche Schattenseite ist Überkompensation: Rebellion um der Rebellion willen. Oder das Festhalten an einer Idee, nur weil sie Freiheit symbolisiert. Die Herausforderung liegt darin, nicht in Besserwisserei oder Selbstrechtfertigung abzurutschen, sondern geerdet authentisch zu bleiben.

Welche Chancen bringt dieser Transit?

Der Transit unterstützt Mut, Perspektivwechsel und die Rückkehr zu innerer Klarheit. Viele Frauen erkennen, welche Lebensbereiche Veränderung brauchen. Es ist eine Zeit, die die eigene Vision stärkt und die Fähigkeit, einen Weg zu wählen, der sich wirklich richtig anfühlt.

Wie kann man die Energie von Lilith im Schützen konkret nutzen?

Durch ehrliche Reflexion. Durch klare Entscheidungen. Durch Auseinandersetzung mit den eigenen Überzeugungen. Alles, was innere Weite öffnet – Lernen, Schreiben, Reisen, Philosophieren – wirkt unterstützend. Wichtig ist, sich nicht erneut in fremde Erwartungen zu verlieren. Wer den Transit bewusst zu Beginn – etwa in den Rauhnächten – für sich nutzt, kann die Energie durch das ganze Jahr tragen.

Wie zeigt sich Lilith im Schützen in Beziehungen?

Beziehungen, die auf Anpassung beruhen, kommen stärker in Bewegung. Ehrliche Gespräche werden wichtiger. Viele Frauen setzen Grenzen oder sprechen Bedürfnisse aus, die lange verdrängt waren. Partnerschaft bekommt mehr Tiefe, wenn beide Seiten bereit sind, wahrhaftig zu sein.

Wie unterscheidet sich dieser Transit vom vorherigen Lilith im Skorpion?

Während Lilith im Skorpion Schatten, Machtverstrickungen und emotionale Tiefe beleuchtet hat, bringt Lilith im Schützen das Bedürfnis nach Weite und Neuausrichtung. Es geht weniger um emotionale Konfrontation und mehr um innere Wahrhaftigkeit und eine klare Ausrichtung.

Kann Lilith im Schützen berufliche Veränderungen auslösen?

Ja. Vor allem dort, wo Frauen gegen ihre Überzeugungen arbeiten oder sich unterordnen. Der Wunsch nach Sinn und authentischer Tätigkeit wird stärker. Berufliche Wege, die eng werden, fühlen sich noch enger an. Neue Entwicklungen entstehen oft schneller als erwartet.

Welche Rolle spielt dieser Transit für spirituelle Entwicklung?

Der Transit öffnet den Zugang zur eigenen spirituellen Wahrheit. Viele Frauen spüren, dass sie nicht mehr in fremde Systeme passen. Der Weg wird individueller. Die innere Stimme wird lauter. Erlebnisse, Zeichen und Erkenntnisse gewinnen an Bedeutung.

Wie lange wirkt Lilith im Schützen?

Lilith bleibt etwa neun Monate in einem Zeichen. Die Wirkung entfaltet sich jedoch oft darüber hinaus, weil Entscheidungen und innere Klarheit, die in dieser Zeit entstehen, langfristige Konsequenzen tragen.

Warum ist der Zeitpunkt zu Beginn der Rauhnächte so bedeutsam?

Die Rauhnächte sind traditionell eine Zeit der Vision, des Loslassens und der Neuausrichtung. Lilith im Schützen verstärkt genau diese Qualität und macht die Rauhnächte 2025/26 zu einem kraftvollen Initiationsraum für Frauen. Was dort angelegt wird, entfaltet sich durch das gesamte Jahr 2026. Aus weiblicher Perspektive prägt dieser Transit das ganze kommende Jahr, ein Jahr der gelebten Wahrheit und ungezähmten weiblichen Kraft.

Am Sonntag, 21. Dezember 2025, um 16:03 Uhr ist Wintersonnenwende und damit der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Was dieser astronomische Wendepunkt spirituell bedeutet und wie du diese besondere Schwelle zu den Rauhnächten bewusst nutzen kannst.

Wann ist die Wintersonnenwende 2025?

Die Wintersonnenwende 2025 findet am 21. Dezember um 16:03 Uhr MEZ statt. An diesem Tag erreicht die Sonne ihren tiefsten Stand am Horizont. Es ist der kürzeste Tag des Jahres mit nur etwa 8 Stunden Tageslicht. Die längste Nacht dauert entsprechend etwa 16 Stunden. Ab diesem Moment der Sonnenwende kehrt das Licht zurück, die Tage werden wieder länger.

Doch zunächst verweilen alle Energien an ihrem Tiefpunkt. Absolute Ruhe kehrt ein, die Aufmerksamkeit geht nach innen. Das ist der Sog, den du vielleicht schon in den letzten Tagen gespürt hast. Die Wintersonnenwende markiert nicht nur den astronomischen Winteranfang, sondern auch den Beginn der heiligen Rauhnächte.

Die Natur zeigt uns den Weg

Die Bäume haben ihre Energie in die Wurzeln zurückgezogen, Tiere wählen die Winterruhe. Nichts mehr tun, scheint es uns zuzurufen. Aber nicht das NichtsTun, wie wir es oft missverstehen: bewusst will nichts getan werden. Als dass wir ebenso bewusst mit den Energien sind, im Nichts, im Sein. Das macht den Unterschied.

Die Natur erinnert uns an die universellen Kräfte und stellt sie uns als nährende Qualität zur Verfügung. Sich bewusst in dieser Tiefe einzulassen, um von dort Nahrung zu empfangen, so lautet die Einladung dieser Tage.

Licht in die eigene Dunkelheit bringen

Wenn wir uns auf die Qualität dieses Tages einlassen, können wir dieses Licht auch auf unseren Alltag lenken. Denn jeder von uns hat Bereiche, wo es „dunkel“ ist – wo du meinst, die Antwort, den Weg, das Ende des Tunnels nicht zu sehen.

Halte inne und reflektiere:

  • In welchem Bereich deines Lebens brauchst du Licht?
  • In welcher Form soll es dich erreichen? Als Erkenntnis, als Unterstützung, als nächster Schritt?
  • Hast du genau jetzt eine konkrete Erkenntnis für ein aktives Tun?

Das tue ich, indem ich mir selbst die Themen offenbare und dann die geistige Welt um Unterstützung bitte. Möglicherweise legst du an diesem Zeitpunkt schon eine Widmung für die Rauhnächte fest – ein Thema, das du besonders ergründen willst.

Wenn du die Rauhnächte bewusst gestalten möchtest: In meinem Rauhnächte-Programm begleite ich dich durch alle 12 heiligen Nächte mit täglichen Impulsen, geführten Meditationen und Ritualen. So kannst du diese besondere Zeit wirklich für dich nutzen.

Die Thomasnacht und das Vertrauen

Dieser Tag ist auch als Thomasnacht bekannt. Die christliche Kirche widmete ihn dem heiligen Thomas, dem „ungläubigen Thomas“, der erst glauben konnte, als er die Wunden Jesu berührte.

Thomas wollte erst sehen, dann glauben. Geht es uns nicht oft so? Dass wir erst sehen und verstehen wollen, bevor wir zu glauben und vertrauen bereit sind.

Halte inne und reflektiere:

  • In welchen Bereichen, Situationen und Themen fehlt dir Vertrauen?
  • Wann und wo ist es dein Verstand, der nach Antworten sucht und dich dabei blockiert?

Mit diesem Bedürfnis war Thomas dem Irdischen ganz nahe. Je mehr wir an das Licht glauben und uns dem zuwenden, umso mehr erhöhen wir die eigene Schwingungsfrequenz, vom Irdischen hin zum Feinstofflichen. Thomas ist uns dahin ein sympathischer Begleiter.

„Selig, die nicht sehen und doch glauben“, antwortete Jesus. Im Dialog und Zusammenkommen des Göttlichen und in meinem Verständnis unter anderem in der Meditation  finden wir die Transformation vom „Wissen- und Sehenwollen“ hin zu „Glauben und Vertrauen“. Welch schöner Ansatz zu Beginn der Rauhnächte.

Praktisch vorbereiten: Klären und neutralisieren

Die Stille ruft, und dennoch muss dieser Tage noch einiges getan werden. Wenn du die Wintersonnenwende bewusst feiern möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dir selbst Zeit zu schenken, um zu klären und zu neutralisieren.

Ganz praktisch: aufräumen, zu Ende bringen, bedanken.

Im Außen wie im Innen:

  • Weihnachtsputz
  • Ungenutzte Newsletter abbestellen
  • Veraltete Nummern aus dem Handy löschen
  • Bücher aussortieren
  • Schulden zumindest teilweise begleichen
  • Ein offenes Gespräch führen
  • Einen längst erwünschten Kontakt wiederherstellen
  • Karten schreiben

Wie du die Wintersonnenwende feiern kannst

Viele Menschen möchten die Wintersonnenwende bewusst feiern und diese spirituelle Zeit nutzen. Hier sind konkrete Wege, wie du die Julnacht gestalten kannst:

  • Räuchern zur Wintersonnenwende: Ich räuchere dieser Tage mit Salbei, Myrrhe oder reinigenden Räuchermischungen. Ganz bewusst hole ich letzte Lichtdekoration ins Haus, zünde Kerzen an, um den dunklen Stunden zu begegnen und dem Licht entgegenzugehen.
  • Meditation und Innenschau: Natürlich stimme ich mich mit Meditation auf die Rauhnachtstage ein, aktiviere mein persönliches Schreibbuch, um mit der Magie der Schriftlichkeit noch tiefer in mich einzutauchen.
  • Klären und Loslassen: Ganz praktisch: aufräumen, zu Ende bringen, bedanken – im Außen wie im Innen.

In alten Zeiten, heißt es, wurde mit Feuer und Licht im Haus den Ahnen der Weg aufgezeigt, denn sie waren es, die in diesen Zeiten zu ihren Nachfahren zu Besuch kommen werden, um Glück und Segen zu offenbaren.

Die Verbindung zu den Ahnen

  • Was ist es, das du von deiner Ahnenlinie um Unterstützung bitten magst? 
  • Oder noch konkreter: Welche Qualitäten von Ahnen magst du in dein Leben einladen, als ihren Segen?

Und natürlich stimme ich mich mit Meditation auf die Rauhnachtstage ein, aktiviere mein persönliches Schreibbuch, um mit der Magie der Schriftlichkeit noch tiefer in mich einzutauchen.

Die tiefste Nacht und die innere Dunkelheit

Die Nacht der Wintersonnenwende umarmt die längste Dunkelheit. Nicht immer können wir Dunkelheit genießen. Viele Menschen fürchten sich davor, es macht sie unsicher.

Manche Menschen fürchten sich auf andere Weise: unbewusst nämlich vor der inneren Dunkelheit, vor ihrer eigenen Tiefe. Dann wählen sie die Oberfläche und verbergen die tiefe eigene Essenz vor sich selbst.

Halte inne und reflektiere:

  • Wann wechselst du unbewusst an die Oberfläche?
  • Welche Bereiche deines Lebens, Seins, Wahrnehmens lassen dich vor deiner Tiefe zurückweichen?

Die Mutternacht und die Rauhnächte

Diese tiefste Nacht – man kennt diese Bezeichnung auch für die Nacht, die die Rauhnachtszeit eröffnet. Die Tiefe und das Dunkle sind der Ruf des YIN.

Aus dem alten Wissen weiß man, dass man diese Nacht bei den Kelten auch die Mutternacht nannte, althochdeutsch Modranecht. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Julnacht oder Yule als ein Fest des Feuers und des Lichts. In dieser tiefen dunklen Nacht gebar die Muttergöttin ihr Kind, das Sonnenkind, in der Tiefe der Erde. Daher kommt das Bildnis, dass unser Weihnachten ursprünglich als Fest der Muttergöttin gewidmet ist.

Auch in anderen Kulturen finden wir das Bildnis der Mutter mit dem Kind. Die meisten Mysterienkulte feierten die Geburt des „göttlichen Kindes“ an den Tagen um die Wintersonnenwende  ebenso das Fest hin zum Licht des Mithras-Kult, in Ägypten der Isis und die Geburt des Horuskindes.

Deine Affirmation für diese Zeit

Ich öffne mich meiner Intuition und vertraue meiner tiefen Weisheit, die mein Verstand (noch) nicht greifen kann.

Dein Impuls für die Wintersonnenwende

Meditiere darüber, wo dir in deinem Leben derzeit noch das Vertrauen fehlt.

Visualisiere das Bild, die Situation, die Herausforderung und dann atme Vertrauen als heilsame Energie in dieses innere Bild.

Spüre nach, wie sich innerlich deine Wahrnehmung verändert.

Häufige Fragen zur Wintersonnenwende

Wann ist die Wintersonnenwende 2025? Die Wintersonnenwende 2025 ist am Sonntag, 21. Dezember, um 16:03 Uhr MEZ. Dies ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.

Was bedeutet Wintersonnenwende? Die Wintersonnenwende markiert den Zeitpunkt, an dem die Sonne ihren tiefsten Stand am Himmel erreicht. Ab diesem Moment werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt zurück.

Was macht man zur Wintersonnenwende? Traditionell nutzt man die Wintersonnenwende zum Innehalten, Räuchern und zur Vorbereitung auf die Rauhnächte. Es ist eine Zeit der Klärung, des bewussten Loslassens und der spirituellen Einkehr.

Wie lange dauert der kürzeste Tag 2025? Am 21. Dezember 2025 gibt es in Deutschland nur etwa 7,5 bis 8 Stunden Tageslicht, je nach Standort. In Berlin ist es etwa 7 Stunden und 39 Minuten hell.

Warum ist die Wintersonnenwende wichtig? Die Wintersonnenwende ist mehr als ein astronomisches Ereignis. Sie markiert den Beginn der Rauhnächte und ist seit Jahrtausenden ein spiritueller Wendepunkt – die Rückkehr des Lichts aus der tiefsten Dunkelheit.

Die Rauhnächte bewusst erleben

Die Wintersonnenwende ist das Tor zu den Rauhnächten, einer Zeit zwischen den Jahren, die voller Magie und Möglichkeiten steckt. Wenn du diese 12 heiligen Nächte nicht alleine gehen möchtest, lade ich dich herzlich ein:

Hier findest du mein komplettes Rauhnächte-Programm mit täglichen Audio-Impulsen, geführten Meditationen, einem detaillierten Workbook und liebevoll gestalteten Ritualen für jede der 12 Nächte. Ich begleite dich dabei, die Schwelle zwischen den Jahren bewusst zu gestalten und mit Klarheit ins neue Jahr zu gehen.

Die Wintersonnenwende ist mehr als ein astronomisches Ereignis, sie ist eine Einladung, in die eigene Tiefe zu gehen, Altes zu klären und dem neuen Licht entgegenzugehen.

Weibliche Spiritualität und die vergessene Kraft des 8. Dezembers

Die Sperrnacht am 8. Dezember markiert einen besonderen Wendepunkt im Jahr als eine Zeit, in der weibliche Spiritualität uns einlädt, innezuhalten und das Tun ruhen zu lassen. Während die meisten Menschen nur an einen katholischen Feiertag denken, verbirgt sich hinter Maria Empfängnis eine viel ältere, weiblichere Geschichte.

Wenn du heute im Kalender nachschaust, steht dort „Maria Empfängnis“. Und vielleicht denkst du dir kurz: Moment mal, wie soll sich das bis Weihnachten ausgehen? Empfängnis und Geburt in nur knapp drei Wochen?

Die Verwirrung ist verständlich und weit verbreitet. Denn am 8. Dezember wurde nicht Jesus empfangen, sondern Maria selbst von ihrer Mutter Anna. Mancherorts kennst du diesen Tag vielleicht auch als „Anna-Tag“, benannt nach jener Frau, die nach langer Kinderlosigkeit endlich schwanger wurde.

Und genau hier beginnt eine Geschichte, die für weibliche Spiritualität von großer Bedeutung ist.

Die Geschichte dahinter

Anna und Joachim konnten lange keine Kinder bekommen. Joachim zog sich 40 Tage in die Wüste zurück zum Fasten und Beten, während Anna in Jerusalem im Gebet blieb. Ein Engel erschien beiden und kündigte ihnen ein Kind an. Joachim kehrte freudig zurück, und die beiden trafen sich an der „Goldenen Pforte“ des Tempels. Dort umarmten sie sich und dieser Moment gilt als die Empfängnis Mariens.

Die Kirche spricht von der „unbefleckten Empfängnis“: Maria wurde frei von der Erbsünde empfangen.

Was, wenn wir die Erbsünde anders verstehen?

Ich glaube nicht an die Erbsünde, wie die Institution Kirche sie uns vermittelt hat, um uns klein zu halten. Aber ich kenne sehr wohl das Phänomen, dass wir uns selbst klein halten.

Diese unbewusste Prägung von „ich muss noch etwas tun, damit…“ kennst du vielleicht auch. Gerade im spirituellen Feld höre ich es ständig:

  • „Daran muss ich noch arbeiten.“

Klingt das nicht unglaublich anstrengend?

Vielleicht ist die wahre „Erbsünde“ etwas ganz anderes: dass wir uns selbst zu viele Bedingungen auferlegen. Bedingungen, die uns von unserem eigentlichen Weg wegführen. Wenn wir davon ausgehen, dass wir das Göttliche in uns tragen, wäre unser ureigener Weg doch, ganz bei uns zu bleiben, frei von inneren und äußeren Erwartungen.

Die Einladung des heutigen Tages

Mit sich verbunden und im Vertrauen leben, gemäß jenem Seelenplan, den wir in uns behüten. Zu werden und zu leben, was wir wahrlich sind.

Und jetzt kommt der Satz, der vielleicht gerade in dir etwas auslöst:

Alles, was du innerlich sehen kannst, als Wunsch, Traum, Vision  ist dir äußerlich bestimmt, es auch leben zu dürfen.

Wozu sonst sollte dieses Bild in dir existieren?

Deshalb wage es jetzt, für dich zu formulieren:

  • „Ich bin es würdig…“
  • „Ich bin es wert, dass…“
  • „In meinem Leben ist es mir bestimmt, dass…“

ABER  und das ist wichtig,

Weil du bislang vielleicht ein limitierendes Glaubensmuster gefahren bist, reicht es womöglich nicht aus, nur die Sätze zu formulieren. Bewege dich tatsächlich in dieses Feld des Erlebens:

  • Was kannst du schon jetzt tun, um genau das zu unterstützen?
  • Welche Handlung liegt außerhalb deiner Komfortzone?
  • Was hast du vielleicht noch nie gewagt?

Jetzt ist der Moment.

Weibliche Spiritualität und das Mysterium der großen Mütter

Maria und ihre Mutter Anna  beide sind große Mütter. Anna als Großmutter von Jesus, Maria als jene, die das göttliche Licht gebar. Der heutige Tag ehrt die großen Mütter und ist damit ein kraftvoller Tag für weibliche Spiritualität.

Und wenn wir über die biblische Geschichte hinausschauen, zeigt sich noch eine andere Ebene. Der Name „Anna“ trägt die Ursilbe „An“; in alten Sprachen das Zeichen für das weibliche Vorangegangene, die Ahnin. Im Jakob-Evangelium wird Anna sogar „Dinah“ genannt. Sind wir da nicht schon nahe bei der Göttin Diana?

In alten Zeiten gab es viele Göttinnen mit ähnlichem Namensklang: Anahita, Ananta, Anath, Inanna, Hannahanna, Anu, Dana – allesamt Göttinnen des schöpferischen Prinzips, Muttergöttinnen. Diese Verbindung zu den alten Göttinnen macht den 8. Dezember zu einem besonderen Tag für weibliche Spiritualität.

Das Mysterium liegt in der Fruchtbarkeit, im Lebensbringenden, im Gebärenden  dem großen Wunder des neuen Lebens.

Frage dich:

  • Was ist es, das durch dich in die Welt kommen will?
  • Welches neue „Leben“ möchte durch dich geboren werden – sei es ein Projekt, eine Veränderung, eine Berufung?

Die Sperrnacht und wie weibliche Spiritualität alte Tradition trifft

Mit dem heutigen Tag beginnt in vielen Traditionen die Zeit der Sperrnächte als jene Zeit vor der Wintersonnenwende, in der die Arbeit ruhen sollte. Die Sperrnacht ist ein wichtiges Element weiblicher Spiritualität und lädt uns ein, das Yang-Prinzip des Tuns loszulassen.

Früher wurden die Werkzeuge gereinigt und weggesperrt, um keine „bösen Geister“ anzuziehen. In der weiblichen Spiritualität verstehen wir diese alte Weisheit neu: Die Sperrnacht erinnert uns daran, Stille zu halten, um keine inneren bösen Geister zu nähren. Die innere Arbeit ruhen zu lassen.

Praktisch umgesetzt könntest du:

  • Auf das vergangene Jahr blicken: Was lief gut? Was nicht so gut?
  • Würdigen, was war und
  • Loslassen, was noch offen ist

Im Außen aufräumen: zurückgeben, was anderen gehört, Schulden begleichen, die Wohnung in Ordnung bringen

Besonders wichtig war früher: Die Spinnräder hatten still zu stehen. Nur die Schicksalsgöttin Willbeth durfte den Lebensfaden weben. Und heute? Spinnen wir Pläne, manifestieren, arbeiten am Business fürs kommende Jahr.

Die Sperrnacht lädt uns in der weiblichen Spiritualität zu etwas anderem ein: Stille. Nichtstun. Sein. Ganz im Yin-Prinzip.

Bis zur Wintersonnenwende haben wir etwa 12 Nächte Zeit für diese innere Einkehr und genau für diese kraftvolle Phase habe ich ein besonderes Angebot für dich.

Die Zeitqualität nutzen

Aus welchem Blickwinkel wir den heutigen Tag auch betrachten, die Thematik zeigt sich immer als dieselbe, vielleicht in einem anderen Licht. Weibliche Spiritualität am 8. Dezember verbindet die Geschichte von Maria und Anna mit den alten Göttinnen und der Botschaft der Sperrnacht.

Frage dich:

  • Welche Bedingungen hast du dir selbst gesetzt?
  • Welche begrenzen dich unnötig?
  • Kennst du deine Bestimmung  oder hast du eine Ahnung von ihr?
  • Wie schenkst du deinem Licht seinen Raum?

Maria lebte ihre Bestimmung in tiefer Verbundenheit und voller Hingabe. Und diesen Auftrag tragen wir alle in uns: Das göttliche Licht zu behüten, zu nähren und als Licht zu den Menschen zu bringen und zwar jeder gemäß seiner persönlichen Bestimmung.

Das gilt es heute zu feiern.

Folge der Energiequalität des Tages. Halte inne, verbinde dich mit deiner inneren Essenz. Die Botschaft der Sperrnacht ist klar: Weibliche Spiritualität bedeutet auch, dem Yin Raum zu geben:  der Stille, dem Sein, dem Empfangen.

Weil du es dir wert bist.

Rauhnächte bieten dir den Raum, all diese Fragen zu erforschen und Antworten zu empfangen. Begleite ich dich dabei?

Go with the flow.

Der Barbara-Tag am 4. Dezember gilt als eine der vier Sperrnächte vor der Wintersonnenwende, die zweite nach dem Katharinen-Tag am 25.11.2025. Die Energie dieser Tage schenkt uns zusätzliche Impulse, runterzufahren und es der Natur gleichzutun: still zu werden.

Die alte Tradition der Sperrnächte

In altbäuerlicher Tradition galten die Sperrnächte als jene Tage, an denen mehr und mehr „weggesperrt“ wurde, was dem arbeitsintensiven Jahr zugerechnet wurde, zuletzt dann das Spinnrad. Man wollte der Schar rund um die Percht während der Rauhnachtszeit entsprechend zollen und sie günstig stimmen.

Was bedeutet „Wegsperren“ heute?

Für den spirituellen Zugang der heutigen Zeit hat sich der Auftrag nicht verändert, nur das Verständnis dafür. Wegsperren, zusperren und innehalten. Vermutlich leichter gesagt als getan. Dennoch: Wenn du ohne Widerstand („aber es ist gerade so viel zu tun“, die „hektische Vorweihnachtszeit“) auf diesen Auftrag schaust…

Warum erscheint das auf den ersten Blick so schwer?

Und was, wenn du auf dein Leben schaust – gibt es eventuell etwas, das du „wegsperren“ möchtest? Zurücklassen und beenden? Es ab nun anders tun, anders leben?

Die Ausrichtung dafür könnte wertvoll sein für deine Ausrichtung hin zu den Rauhnächten und hin zum neuen Jahr.

Den Alltag für einen Moment wegsperren

Innehalten und erste Rückschau halten:

  • Was war besonders in diesem Jahr, wofür gilt es wertschätzend den Blick zu wählen?
  • Wofür bist du dankbar?
  • Welches sind herausragende Begegnungen 2025 gewesen?
  • Welche Erfahrungen erweisen sich als wertvoll für dich?

Befreit ins neue Jahr gehen

Sperrnächte dienen vor allem dazu, sich bewusst zu machen, dass man nicht „belastet“ ins neue Jahr geht. So gilt es nicht nur alte Schulden zu begleichen, sondern auch ungeklärte Angelegenheiten im Außen wie im Innen zu lösen – den Blick auf das Begrenzende und Belastende zu wählen.

  • Was oder wer fällt dir dazu spontan ein?
  • Was hat mich gekränkt, geärgert, wütend gemacht?

Verzeihen und Versöhnen, Loslassen lautet der Auftrag. Möglicherweise hilft ein Gespräch:  im Außen oder im Innen als Vergebungsritual. Oder der klare Blick darauf löst und schenkt Befreiung.

Barbara und Borbeth: Von der Göttin zur Heiligen

Auch der Barbara-Tag blickt auf eine noch ältere Geschichte der Volkskunde zurück. Borbeth,  sie ist eine der Schicksalsgöttinnen neben Ambeth und Willbeth, die vor allem in der Zeit zwischen den Jahren einen ganz besonderen Stellenwert haben.

Die Kirche hat wohl seinerzeit auch hier den Tag gewählt und den Ehrentag der Barbara „draufgesetzt“ und so wurde die Göttin Borbeth zur Barbara. Borbeth hatte als Attribut den Turm, der wurde auch auf Barbara als Symbolbild übertragen.

Die Legende der heiligen Barbara

Die heilige Barbara ist eine der bekanntesten Heiligen der Geschichte. Dennoch gibt es verschiedene Erzählungen zu ihrem Leben. Zur Heiligen macht sie, wie zumeist in den Geschichten der christlichen Kirche, dass sie den Tod einer Märtyrerin starb.

Die Legende erzählt, dass Barbara, selbst bildhübsch, ihre zahlreichen Freier zurückwies. Ihr Vater, ein gewisser Dioscuros, sah das nicht gerade gerne. Er war ein roher Kerl, so will es die Legende, und zudem ein fanatischer Christenhasser. Als er erfuhr, dass sich Barbara regelmäßig heimlich mit einer Gruppe von Christen traf, ließ er einen Turm bauen, um seine Tochter darin einzusperren.

Da bekannte Barbara ihrem Vater, sie habe sich taufen lassen. Das war für Dioscuros eindeutig zu viel: Er ließ Barbara brutal martern und schlug ihr schließlich eigenhändig den Kopf ab. Doch die Strafe folgte auf dem Fuß: Kaum hatte Dioscuros das Schwert beiseite gelegt, wurde er von einem Blitz erschlagen, heißt es in der Barbara-Legende.

Die „drei heiligen Madeln“

Barbara bildet mit Katharina und Margareta die Gruppe der „drei heiligen Madeln“ (Bauernpatroninnen) unter den 14 Nothelfern. Ergänzt um die heilige Dorothea bilden die vier Frauenheiligen die „quattuor virgines capitales“, also die vier besonders heiligen Jungfrauen.

Die Verehrung der heiligen Barbara hat sich weit verbreitet. Weil sie lange in einem Turm in der Finsternis eingesperrt war, wurde sie unter anderem zur Schutzpatronin der Bergleute, die ihre schwere Arbeit auch zum größten Teil in der Finsternis des Berges verrichten müssen.

Außerdem gilt sie für die „dunkle“ Stunde des Todes als Patronin der Sterbenden. Wer die heilige Barbara anruft, wird nicht ohne Sterbesakramente sterben. Die heilige Barbara war die Garantie für den Eintritt in das himmlische Paradies.

Die symbolische Bedeutung für heute

Welches Bild reicht uns nun diese Legende?

Der Name: „Die Fremde“

„Barbara“ bedeutet „die Fremde“ – anders ausgedrückt, die Andersartige, nicht Eingegliederte, die auf die Menschen fremd wirkt. Als Fremde ist sie zugleich die freie Frau und die unverstandene Frau.

Barbara wird oft mit grünen Gewändern dargestellt. Grün ist die Farbe der göttlichen Schöpferkraft. Der Kelch, mit dem Barbara auch dargestellt wird, erinnert an den Kelch, den ihr der Engel gereicht hat. Der Kelch ist ein altes weibliches Symbol. Die Frau ist die nährende Mutter.

Fragen an dich zur heutigen Zeitqualität

So ist es die heutige Zeitqualität, die uns einlädt nachzufühlen (für alle, nicht nur jene, die Barbara heißen):

Die Geschichte beginnt mit der „Zurückweisung“  und das kann ein Schattenaspekt sein: dass eine Barbara zu oft oder zu schnell zurückweist, im Außen und im Innen „sich selbst“ zurückweist. Sie sich im (symbolischen) Turm hält oder sich wie fremd fühlt.

  • Wo fühle ich mich fremd? Oder andersherum: Wo passe ich mich zu sehr an, um nicht die Fremde zu sein? Womöglich aus Angst, alleine zu sein.
  • Fühle ich mich fremd in der Welt? Warum? Und was macht das mit mir?

Die heilige Märtyrerin Barbara bekennt sich zu ihrem Glauben und ihrer tiefen Wahrheit. Daher die Frage an dich:

  • Glaubst du an dich? Bekennst du dich zu deiner Wahrheit  oder passt du dich an, bist zu oft still… „aus Gründen“?

Der Turm als Symbol

  • Welche Aspekte meines Lebens wollen genährt werden?

Vielleicht ganz konkret auch jene aus dem Bild des Turmes, welches wir in der Legende sehen. Der Turm symbolisiert die festen Fundamente, die wir im Leben wählen.

  • Hast du sie für dich definiert? Schenkst du ihnen ausreichend Aufmerksamkeit?

Im Kontext dazu sind es die Qualitäten von Standfestigkeit, Rückzug, Orientierung, Richtung und Halt, unter denen wir die Themen unseres Weges und Alltags betrachten können.

Barbara als Lichtbringerin

Barbara versteht man aber auch als Lichtbringerin. So könntest du auch dieses Licht für das Versteckte, noch nicht Sichtbare einladen auf deine Fragen oder dein (noch) Nicht-Wissen beziehungsweise (noch) Nicht-Sehen.

Was wenige wissen: Der erste Perchtentag

In manchen Regionen gilt der Barbara-Tag als der erste Perchtentag und damit als der erste Tag „der rauchen Zeit“: der Rauhnächte. Damit öffnet sich das Feld der Tage „für die neue Zeit“.

Barbara – Bärbel – Bärbele. Die Abwandlung des Namens schenkt uns auch ein neues Bild und einen anderen Klang: „gebären“. Auch das erinnert an das Neue: eine Geburt steht bevor. Jene des Lichts, jene des neuen Jahres.

Und manchmal für jede und jeden von uns selbst auch.

  • Wagst du dich dafür zu öffnen?

Die drei Bethen: Ambeth, Willbeth und Borbeth

Viele der Heiligen und Festtage der Kirche sind in Wirklichkeit auf die alten Kulturen zurückzuführen, so fanden sie beim „nichtchristlichen Volk“ eher Akzeptanz. So gilt als Barbaras Ursprung die Göttin Borbeth, die für das Heilen, die Wärme und die Geborgenheit steht.

Die Kelten nannten Borbeth als eine der Schutzgöttinnen, der drei Bethen: Ambeth, Willbeth und Borbeth. Sie bilden die göttliche Triade als Erd-, Mond- und Sonnenfrau.

Es ist davon auszugehen, dass die Kirche sie unter den neuen Namen übernommen hat, denn von der Energie sind sie ähnlich zu spüren wie „Margaretha mit dem Wurm“, „Barbara mit dem Turm“ und „Katharina mit dem Radl“-  die „heiligen drei Madl“. So lautet der entsprechende Merkspruch, den man im Alpenraum dazu kennt.

Katharina, Margaretha, Barbara  als die drei heiligen Frauen aus dem Team der 14 Nothelfer, die uns selbst die Kirche so vermittelt.

Möchtest du mehr über die Rauhnächte und die spirituelle Bedeutung der Wintersonnenwende erfahren? Lass dich von der Energie dieser besonderen Zeit tragen und nutze die Sperrnächte für deine innere Einkehr.

Loslassen lernen fällt vielen Menschen schwer. Wir halten fest an alten Gewohnheiten. Wir klammern uns an Beziehungen. Wir tragen Erwartungen mit uns herum. Aber die Natur zeigt uns jeden Herbst aufs Neue: Loslassen lernen ist notwendig. Loslassen lernen macht stark.

In der dunklen Jahreszeit können wir loslassen lernen von der Natur. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Die Pflanzen ziehen sich zurück. Die Tiere suchen Ruhe. Überall in der Natur geschieht das gleiche: Altes geht. Neues kann kommen.

Dieser Artikel zeigt dir, wie du loslassen lernen kannst. Du erfährst, warum die dunkle Jahreszeit die beste Zeit ist, um loslassen zu lernen. Du lernst fünf praktische Rituale zum Loslassen kennen. Diese Rituale helfen dir, leichter zu werden.

Warum du in der dunklen Jahreszeit loslassen lernen solltest

Die Natur macht es uns vor. Ein Baum lässt im Herbst seine Blätter fallen. Er tut das nicht aus Schwäche. Er tut es aus Weisheit. Der Baum weiß: Ich kann nicht alles behalten. Ich muss Altes loslassen. Nur so überlebe ich den Winter.

Die Blätter fallen zu Boden. Sie werden zu Humus. Sie nähren neue Pflanzen. Nichts geht verloren. Alles verwandelt sich.

Unsere Vorfahren kannten diese Zyklen. Sie nutzten die dunkle Jahreszeit bewusst, um loslassen zu lernen. In den Rauhnächten verabschiedeten sie das alte Jahr. Sie machten ihre Häuser sauber. Sie ließen los, was nicht mehr passte. Sie schufen Raum für Neues.

Heute haben viele Menschen diesen Rhythmus verloren. Wir arbeiten das ganze Jahr durch. Wir machen keine Pause. Wir lassen nichts los. Aber unser Körper spürt es trotzdem. In der dunklen Jahreszeit werden wir müder. Wir brauchen mehr Ruhe. Wir sehnen uns nach Stille.

Das ist kein Zufall. Das ist ein Signal. Die dunkle Jahreszeit lädt uns ein, loslassen zu lernen.

Was du loslassen lernen kannst

Bevor du mit den Ritualen zum Loslassen beginnst, überlege dir:

Was möchte ich loslassen lernen?

Hier sind Beispiele:

Gedanken und Glaubenssätze

  • Ich muss perfekt sein
  • Ich bin nicht genug
  • Ich darf keine Fehler machen
  • Andere sind wichtiger als ich

Gewohnheiten

  • Zu viel arbeiten
  • Zu wenig schlafen
  • Ständig Ja sagen
  • Mich mit anderen vergleichen

Beziehungen und Verpflichtungen

  • Freundschaften, die nur nehmen
  • Erwartungen von anderen Menschen
  • Aufgaben, die mich erschöpfen
  • Rollen, die nicht mehr passen

Emotionen

  • Alte Wut
  • Schuldgefühle
  • Enttäuschungen
  • Ängste, die mich lähmen

Du musst nicht alles auf einmal loslassen lernen. Such dir eine Sache aus. Beginne mit dem, was dich am meisten belastet.

Fünf Rituale zum Loslassen lernen

Diese fünf Rituale stammen aus alten Traditionen. Sie helfen dir, loslassen zu lernen. Du kannst sie in der dunklen Jahreszeit praktizieren. Ganz besonders eignet sich die Zeit vor den Rauhnächten.

Ritual 1: Loslassen mit Blättern

Dieses Ritual machst du draußen in der Natur.

Das brauchst du:

  • Zeit für einen Spaziergang
  • Gefallene Blätter

So funktioniert es: Geh in einen Park oder in den Wald. Sammle Blätter vom Boden. Nimm für jede Sache, die du loslassen willst, ein Blatt.

Halte das erste Blatt in der Hand. Sprich aus, was du loslassen möchtest. Du kannst es laut sagen. Du kannst es auch nur denken.

Zum Beispiel:

  • Ich lasse los, was mich klein macht.
  • Ich lasse die Angst los.
  • Ich lasse alte Erwartungen los.

Dann lass das Blatt los. Wirf es in die Luft. Oder leg es auf das Wasser eines Bachs. Schau zu, wie es davonfliegt oder davonschwimmt.

Mach das mit jedem Blatt. Spüre, wie du leichter wirst.

Ritual 2: Räuchern in den Rauhnächten

Räuchern ist eine alte Tradition. Unsere Vorfahren räucherten ihre Häuser in den Rauhnächten. Sie glaubten: Der Rauch trägt alte Energien davon. Er macht Platz für Neues.

Das brauchst du:

  • Eine feuerfeste Schale
  • Räucherkohle oder ein Räucherstövchen
  • Getrocknete Kräuter (Salbei, Beifuß, Wacholder oder Weihrauch)

So funktioniert es: Öffne ein Fenster. Das ist wichtig. Der Rauch muss raus können.

Entzünde die Räucherkohle. Warte, bis sie durchgeglüht ist. Gib die Kräuter darauf.

Geh langsam durch deine Räume. Trag die Schale mit dem Rauch vor dir her. Sprich dabei aus, was gehen darf:

  • Was mir nicht dient, darf gehen.
  • Ich öffne mich für Neues.
  • Altes darf sich verwandeln.

Achte besonders auf Ecken und Winkel. Räuchere hinter Türen. Räuchere unter dem Bett. Das sind Orte, wo Energie hängen bleibt.

Nach dem Räuchern lüfte gut durch. Spüre, wie sich dein Zuhause leichter anfühlt.

Ritual 3: Die Liste zum Loslassen

Dieses Ritual machst du an einem ruhigen Abend.

Das brauchst du:

  • Papier und Stift
  • Eine Kerze
  • Eine feuerfeste Schale

So funktioniert es: Zünde die Kerze an. Setz dich hin. Nimm dir Zeit.

Schreib auf, was du loslassen möchtest. Schreib alles auf, was kommt. Zensiere nichts.

Zum Beispiel:

  • Ich lasse die Angst vor Ablehnung los.
  • Ich lasse die Beziehung zu XY los.
  • Ich lasse den Glaubenssatz los, nicht genug zu sein.

Wenn du fertig bist, lies die Liste noch einmal. Spüre, was in dir passiert.

Dann verbrenne das Papier. Tu es in der feuerfesten Schale. Schau zu, wie die Flamme es verwandelt. Aus Papier wird Asche. Aus Form wird Formlosigkeit.

Die Asche kannst du in die Erde geben. Oder du lässt sie vom Wind davontragen.

Ritual 4: Stille Meditation zum Loslassen lernen

Die Natur zeigt uns: Loslassen lernen braucht Ruhe. Loslassen lernen geschieht in der Stille.

Das brauchst du:

  • Einen ruhigen Ort
  • 10 Minuten Zeit
  • Nichts weiter

So funktioniert es: Setz dich bequem hin. Schalte dein Handy aus.

Schließ die Augen. Atme ruhig.

Bei jedem Ausatmen stellst du dir vor: Ich lasse etwas los. Du musst nicht wissen, was es ist. Dein Körper weiß es. Deine Seele weiß es.

Einatmen: Ich nehme auf. Ausatmen: Ich lasse los.

Mach das 10 Minuten lang. Mach es jeden Tag. Du wirst merken: Etwas verändert sich.

Ritual 5: Der Brief zum Abschied nehmen

Manchmal müssen wir richtig Abschied nehmen. Auch wenn eine Person oder Situation schon vorbei ist.

Das brauchst du:

  • Papier und Stift
  • Ruhe und Zeit

So funktioniert es: Schreib einen Brief. Schreib an eine alte Version von dir selbst. Oder an eine vergangene Beziehung. Oder an einen Traum, der sich nicht erfüllt hat.

Schreib alles auf. Schreib über deine Gefühle. Schreib über deine Enttäuschung. Schreib über deine Dankbarkeit.

Dann verabschiede dich. Schreib zum Beispiel:

  • Ich danke dir für das, was war.
  • Jetzt lasse ich dich gehen.
  • Ich gehe meinen Weg weiter.

Du musst den Brief nicht abschicken. Du kannst ihn verbrennen. Du kannst ihn in der Erde vergraben. Du kannst ihn zerreißen.

Wichtig ist nur: Du nimmst bewusst Abschied.

Was nach dem Loslassen lernen kommt

Wenn du loslassen lernst, entsteht Raum. Loslassen lernen macht leicht. Loslassen lernen bereitet vor auf Neues.

Der Baum, der seine Blätter losgelassen hat, steht nicht schwach da. Er ruht. Er sammelt Kraft in seinen Wurzeln. Wenn der Frühling kommt, treibt er neu aus. Er wird grüner und stärker als zuvor.

So ist es auch mit uns Menschen. Wenn wir loslassen, entsteht Platz. Platz für neue Gedanken. Platz für neue Beziehungen. Platz für neue Erfahrungen.

Loslassen bedeutet nicht verlieren. Loslassen bedeutet: Ich vertraue dem natürlichen Rhythmus. Ich vertraue, dass nach dem Winter ein Frühling kommt.

Wann ist die beste Zeit zum Loslassen lernen

Die dunkle Jahreszeit ist ideal, um loslassen zu lernen. Besonders kraftvoll sind diese Zeiten:

Die Rauhnächte (24. Dezember bis 6. Januar) Diese Zeit zwischen den Jahren gilt als heilig. Die Schleier zwischen den Welten sind dünn. Altes darf gehen. Neues darf kommen.

Die Wintersonnenwende (21. Dezember) Der kürzeste Tag des Jahres. Danach werden die Tage wieder länger. Ein perfekter Zeitpunkt, um Altes loszulassen und sich auf das wachsende Licht vorzubereiten.

Neumond in der dunklen Jahreszeit. Der Neumond steht für Neuanfang. Er ist ein guter Zeitpunkt, um loslassen zu lernen.

Aber ehrlich gesagt: Die beste Zeit, um loslassen zu lernen, ist immer jetzt. Wenn du spürst, dass etwas gehen darf, dann lass es gehen.

Deine Einladung zum Loslassen lernen

Die dunkle Jahreszeit lädt dich ein, loslassen zu lernen. Sie sagt: Du darfst langsamer werden. Du darfst nach innen schauen. Du darfst loslassen, was dich schwer macht.

Die Natur zeigt dir jeden Tag, wie du loslassen lernen kannst. Die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Die Pflanzen ziehen sich zurück. Die Tiere ruhen.

Auch du darfst ruhen. Auch du darfst loslassen lernen. Auch du darfst leichter werden.

Probiere die Rituale zum Loslassen lernen aus. Nimm dir Zeit dafür. Mach es in deinem eigenen Tempo. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur deinen Weg.

Und wenn du loslassen gelernt hast, wirst du merken: Du bist nicht weniger geworden. Du bist freier geworden.

Loslassen lernen ist keine einmalige Sache. Loslassen lernen ist eine Übung. Wie das Atmen. Einatmen, ausatmen. Aufnehmen, loslassen. Im Rhythmus mit der Natur. Im Rhythmus mit dir selbst.

„Bereit für die Rauhnächte? Tritt meiner kostenlosen WhatsApp-Gruppe Prelude für die Rauhnächte bei und bereite dich gemeinsam mit anderen vor. Oder entdecke meine Rauhnachtsbegleitung für eine intensive Erfahrung.“